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Buchcover: Berit Bach: Tinka, das freche Fohlen

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Tinka, das freche Fohlen von Berit Bach

erschienen bei Annette Betz

geeignet für Kinder im Alter ab 4 Jahren

in mein Bücherregal

Mit dem Buch „Tinka, das freche Fohlen“ erschienen im Annette Betz Verlag, wird kleinen Pferdenarren, und solchen, die es noch werden wollen, eine schöne Geschichte aus der Sicht des Fohlens Tinka geboten. Einfühlsam wird hier der Umgang mit Fohlen vermittelt.

Tinka, ein ganz junges Fohlen, ist wie ihre Freunde Lissi und Lümmel auf der Wiese zur Welt gekommen. Die drei Fohlen haben den grössten Spass, wenn sie sich auf der Wiese jagen und wild herumtollen können. Da es nun nachts kälter wird, bringt die Besitzerin Tinka und ihre Mutter in den Stall. Für Tinka eine ganz neue Umgebung! Am nächsten Morgen soll Tinka mit ihrer Mutter zur Weide zurückgebracht werden. Aber dieses Halfter, auch wenn es ein Fohlenhalfter ist, gefällt Tinka gar nicht.
Ronja, Tinka`s Mutter bekommt neue Hufeisen, dabei üben die Besitzerin und der Hufschmied auch gleich mit Tinka.

Eines Tages besucht das kleine Mädchen Jule die Fohlen auf der Wiese. Allein traut sie sich auf die Weide. Die Fohlen spielen Fangen und beziehen Jule mit ein. Die missversteht das Spiel, und läuft voller Angst davon, welches die Fohlen als Aufforderung zu einem noch ausgelasseneren Spiel verstehen. Die Besitzerin von Tinka erkennt die Situation und verscheucht die wild spielenden Fohlen. Sie erklärt Jule, was die Fohlen eigentlich im Sinn hatten und dass sie erst noch den richtigen Umgang mit den Menschen lernen müssen. Jule darf sie in den nächsten Tagen begleiten, um selbst mehr über den Umgang mit Pferden – insbesondere mit verspielten Fohlen – zu lernen.

Eine nette Geschichte über die Freundschaft innerhalb einer Tiergemeinschaft und – dieses Mal aus der anderen Perspektive erzählt – den richtigen Umgang mit Menschen. Denn auch kleine Fohlen haben noch eine Menge zu lernen.

Vor allem kleine Pferdeliebhaber können hier auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte, die von der Autorin Berit Bach erzählt wird, versteht es, Kinder zu anzusprechen. Denn wer möchte nicht wissen, was in so einem süssen Fohlenköpfchen vor sich gehen mag? Da scheint Tinka, das Fohlen, als Hauptfigur natürlich eine ideale Besetzung zu sein.

Und so zeigt Tinka mit ihrem Blick auf die Dinge, wie es um ihre ausgelassene Freundschaft zu ihren kleinen Mitstreitern steht und auch, wie sie die „fremdartigen“ Menschen wahrnimmt. Dass die Fohlen mit ihrem wilden Spiel dem kleinen Mädchen keinen Schrecken einjagen wollten, sondern es einfach nur als Fohlen behandelt haben, wird durch die Besitzerin von Tinka gut vermittelt.

Die Geschichte gibt einen ersten Impuls zu dem Verständnis, dass Geduld und Einfühlungsvermögen notwendig sind, damit Vertrauen in beide Richtungen entstehen kann.

Der Text ist leicht verständlich und vermittelt ein paar Informationen über den Umgang mit Pferden. Über das Fohlen Tinka lernen die kleinen Leser, was beispielsweise ein Halfter ist, wie es angelegt wird, und dass es dazu dient, sich an die Führung des Menschen zu gewöhnen.

Nicht nur das Geschehen in der Geschichte, auch die Umgebung von Tinka auf dem Bauernhof, die durch die Aquarellzeichnungen transportiert werden, tragen zu einer typischen Pferdegeschichte bei. Zwar unterstreichen die hier gewählten Farbtöne überwiegend eine helle, freundliche Note, lassen aber auch an einigen Stellen Tiefe und Ausdruck vermissen.

Die Mimik der Hauptdarsteller wird teilweise zutreffend und deutlich dargestellt, so dass Kinder gut vermuten können, was Tinka empfindet. So ist dem Fohlen beispielsweise das Interesse am Hufschmied deutlich anzusehen, ebenso wie das Unbehagen beim ersten Tragen des Halfters, aber auch die Freude beim Herumtollen auf der Weide mit seinen Fohlenfreunden Lissi und Lümmel.

Fazit:

„;Tinka, das Freche Fohlen“ ist ein Buch, welches durch seine interessante Sichtweise kleine Pferdefreunde sicherlich ansprechen wird. Zeichnerisch und auch textlich ist es ein weiteres, typisches Pferde-Buch, das aber durchaus liebenswert umgesetzt ist.

Sylke Wilmer-Gruchmann


Meinungen zu diesem Buch

[Leser-Kommentare überspringen]

Michel Raczek meint:
Ich finde dieses Buch langweilig,weil,ein absolutes Kinder Buch ist.So ungefähr für 8 Jahre und nicht für 11 Jahre.Und deshalb mag ich das Buch nicht.Und es gibt Bilder.Das mag ich auch nicht.aber O.K.Der Text war einigermaßen O.K.!!!DerB-)
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