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Buchcover: Klaus Baumgart: Laura goes to school

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Laura goes to school von Klaus Baumgart

erschienen bei Baumhaus

geeignet für Kinder im Alter ab 6 Jahren

in mein Bücherregal

Dieses 61 Seiten umfassende Buch über die beliebte Figur Laura und ihren Stern ähnelt einem deutschen Erstlesebuch. Seine Schrift ist groß und übersichtlich und etliche Illustrationen verdeutlichen die Handlung.

Die Geschichte der kleinen Laura und ihrem Stern ist vielen Kindern bekannt. Diese Geschichte, in der Laura zum Schulkind wird, spiegelt den kindlichen Alltag und ihre Gefühlswelt wider. Was für eine Aufregung herrscht, als Laura sich ihren ersten Schulranzen aussuchen darf! Welches Gefühl wird es wohl sein, diesen Tag für Tag zur Schule zu tragen? Wenn da nicht Harry, der Nachbarsjunge wäre, der Laura die Suppe kräftig versalzt. Er behauptet nämlich, Lauras neue Lehrerin bestens zu kennen – schließlich besucht er schon die Schule. Diese besagte Lehrerin ist nicht als nette, lustige Lehrerin bekannt, sondern als streng und hart in ihren Urteilen. So kommt es, dass Laura in der Nacht vor ihrem ersten Schultag nicht schlafen kann. Ihr Freund, der Stern, besucht sie und beschließt, am nächsten Tag mit in die Schule zu kommen. Das macht Mut! In der Schule geschehen etliche lustige Ereignisse – und die schreckliche Lehrerin stellt sich doch als eine sehr nette Person heraus. So endet alles gut – und Laura verabschiedet abends ihren Stern mit den Worten: 'It was great that you were with me!'

Die Geschichte Laura goes to school orientiert sich an der kindlichen Realität und lässt auf bekannt erfolgreiche Weise phantastische Elemente einfließen. Der Stern, der seine Freundin Laura beschützt, wirkt für Kinder als eine glaubhafte Figur, die Mut macht.

Die Illustrationen des Buches sind wie in den bekannten Laura-Büchern in einem comicartigen Stil gehalten. Das bedeutet, dass sie schlicht und einfach gestaltet wurden. Dennoch vermögen sie die Handlung anschaulich zu unterstreichen. Gerade ihre Schlichtheit wendet sich jedoch der Zielgruppe von Kindern ab sechs Jahren zu. Schön ist, dass der Stern immer wieder mithilfe von Glitzerelementen ausgeschmückt ist.

Der englische Text der Geschichte eignet sich jedoch für die Zielgruppe weniger. Er ist sehr umfassend und lässt die Kinder, die doch gerade einmal das Lesen in ihrer Muttersprache gelernt haben, ziemlich alleine. So wird dieses Buch eher zu einer Lektüre für Kinder, die zweisprachig aufwachsen und denen die englische Sprache somit sehr vertraut ist.

Hervorzuheben ist das Vokabelheft, das dem Buch beiliegt. Auf 32 Seiten finden sich zahlreiche Vokabeln, die wie in einem Wörterbuch angeordnet sind. Falls es Viert- oder Fünftklässler gibt, die sich auf die doch recht kindliche Welt der kleinen Laura einlassen, erleichtert ihnen dieses Vokabelheft natürlich die Lektüre des Buches. Diese Schüler müssen allerdings auch schon recht fortgeschritten in der Fremdsprache sein.

Fazit:

Das Buch Laura goes to school ist liebevoll gestaltet und greift eine Alltagsproblematik von Kindern auf. Für Kinder, die die Fremdsprache gerade erst erlernen, eignet sich das Buch aufgrund seiner Textdichte jedoch nicht. Es ist eine ansprechende Lektüre für Kinder, die zweisprachig aufwachsen. Als dickes Plus ist das aufwändig gestaltete Vokabelheft anzusehen.

Alexandra von Plüskow


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