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Buchcover: Klaus Baumgart: Laura sucht den Weihnachtsmann

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Laura sucht den Weihnachtsmann von Klaus Baumgart

erschienen bei Baumhaus

geeignet für Kinder im Alter ab 6 Jahren

in mein Bücherregal

Laura hat bereits die Herzen vieler Kinder erobert. Und auch diesmal werden sie wieder gebannt der Geschichte folgen, denn es geht schließlich um viel. Nicht nur Lauras Bruder Tommy, auch der Weihnachtsmann persönlich hat die Lust am Weihnachtsfest verloren. Ob der Stern wieder helfen kann?

Tommys Vorfreude auf Weihnachten ist in diesem Jahr gänzlich verflogen. Zu sehr erinnert er sich an die vielen Male an denen zum Weihnachtsfest etwas schief gegangen ist, Mama und Papa etwas erledigen mussten oder einfach gestresst waren. Auch die Idee dieses Weihnachten wegzufahren gefällt ihm gar nicht. Als Laura auch noch glaubt, den Weihnachtsmann entdeckt zu haben und dieser sich als „Kaufhausweihnachtsmann“ entpuppt, ist Tommys Stimmung gänzlich auf dem Tiefpunkt angelangt.

Laura sucht Hilfe bei Ihrem Stern, der ihr verspricht, bei der Suche nach dem richtigen Weihnachtsmann zu helfen. Am 24. Dezember geht es dann zur Ferienhütte. Wie kann es aber anders sein:das Wetter verschlechtert sich und der Wagen bleibt im dichten Schnee stecken. Nicht nur, dass sich Mama und Papa wieder streiten, sie müssen sich durch das dichte Schneetreiben auf die Suche nach einer Unterkunft machen. Die finden sie auch, allerdings bei einem nicht minder schlecht gelaunten graubärtigen, alten Mann, der in einer Hütte mitten im Wald lebt. Über Weihnachten klagend: „Die Menschen glauben doch nicht mehr an Weihnachten! Also ist damit jetzt Schluss“, gestattet er ihnen die Übernachtung in einem Nebengebäude. Mama und Papa machen sich auf, um aus dem Auto Koffer und Geschenke zu holen.

Der Stern verzaubert mit seinem glitzernden Sternenstaub den nächtlichen Winterwald und der alte Mann kommt einer zuvor abgewiesenen Bitte nach und bereitet im Nebengebäude wo sich Laura und Tommy schlafend stellen, ein wärmendes Feuer und Tee. Laura und Tommy sind sich sicher: sie haben den Weihnachtsmann gesehen. Nachdem sich dann doch noch festliche Stimmung einstellt und Geschenke verteilt wurden, stellt Laura dem alten Mann ein kleines Päckchen mit Sternenstaub vor die Tür und versteckt sich in einem angrenzenden Schuppen. Hier offenbart sich – von Laura aber unbemerkt – dann tatsächlich die wahre Identität des alten Mannes. Ein großer roter Schlitten wartet auf Rentier und Kutscher. Und Laura und Tommy können schon wenig später Schlittenspuren im Schnee ausmachen …

Klaus Baumgart gelingt es immer wieder, mit leisen Tönen doch soviel zum Ausdruck zu bringen und aus dem vermeintlich Banalen treffende Geschichten zu erzählen. Da wirkt nichts aufgesetzt oder imponierend, die Erzählung enthält schlichte Klarheit und Präzision durch das Einfache. Lauras Stern kann so beinahe zart seine magische Wirkung entfalten und silbrig glänzend seinen Zauber versprühen.

Wichtiges Erfolgkriterium ist stets – so auch in „Laura sucht den Weichnachtmann“ – das authentische Bild von einer ganz normalen Familie, die eben nicht perfekt ist, aber bei der immer alles wieder gut wird. Das ist ein Stück unverfälschter Familienalltag und das spüren bzw. lesen die Kinder mit jedem Wort. Die stammen übrigens aus der Feder von Cornelia Neudert, die bereits Erstlesergeschichten von Laura verfasst hat. Und an Erstleser ab 6 Jahren richtet sich auch dieses kleine Buch mit großer Fibelschrift aus dem Baumhaus Verlag, wenngleich es sich ebenso gut zum vorlesen eignet.

Die harmonische Kolorierung und die weiche Strichführung sind charakteristisch für Klaus Baumgarts Figuren. Seine Bilder strahlen viel Ruhe aus ohne dabei jemals langweilig zu wirken. Die schöne winterliche Atmosphäre wird wunderbar eingefangen, unterstützt von zahlreichen Glitzereffekten des Sterns.

Fazit:

„Laura sucht den Weihnachtsmann“ ist ein weiteres ansprechendes Kinderbuch mit der beliebten Figur Laura und ihrer Familie, die nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch ein besinnliches Weihnachtsfest feiern können.

Stefanie Eckmann-Schmechta

Meinungen zu diesem Buch

[Leser-Kommentare überspringen]

Chiara braun meint:
Ich bin 13 jahre alt und ich habe immer noch lauras stern bücher und ich sammel sie und lese sie gern ich freue mich das sie diese bücher geschrieben haben weil ich werde dauernt von kindern aus gélachtr aber ich lese sie trutzdem.
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