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Buchcover: Pierre Coran: Wo bleibt Teddy Boby?

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Wo bleibt Teddy Boby? von Pierre Coran

erschienen bei Bohem Press

geeignet für Kinder im Alter ab 3 Jahren

in mein Bücherregal

Zu Hause ist es doch am schönsten – und im Winter vor allem auch am wärmsten. Das muss Teddy Boby erfahren, als er eines Abends beschließt, alleine in den Schnee hinauszugehen …

Teddy Boby, der weiße Plüschbär, kann nicht einschlafen und klettert aus dem Bett. Er will hinaus in den Schnee, denn schließlich sei er doch ein richtiger Eisbär und der gehört nun mal da hin, wo es auch richtig kalt ist. Die Giraffe hilft ihm, die Tür in Emmas Zimmer aufzumachen. Durch die Katzentür gelangt er ins Freie. Zunächst ist er vom kalten Schnee überrascht, aber er gewinnt Mut und Zuversicht, als er erkennt, dass er Spuren im Schnee hinterlässt. Nach kurzer Zeit wird Teddy Boby müde und will umkehren. Aber es hat wieder zu schneien begonnen und seine Spuren sind vom Schnee bedeckt. Teddy Boby ist verzweifelt und ruft nach seiner Emma. Ein Eichhörnchen wird auf ihn aufmerksam und bringt ihn zur Eule, denn die kennt den Weg nach Hause und schon bald liegt er zu Hause, im warmen Bett neben der schlafenden Emma.

Marie-José Sacré fängt mit seinen Bildern die winterliche und teils ungemütliche Landschaft temperaturgerecht ein. Viel grau, weiß, braun und blau und dicke Schneeflocken dominieren das Umfeld, da sehnen wir uns schnell nach Emmas und Teddy Bobys Zimmer zurück. Die für Sacré typischen Charaktere, die mit ihren klaren Konturen das zurückhaltende aber nuancenreiche Farbspiel beruhigen, haben eine sehr kindgerechte und sympathische Ausstrahlung. Der leicht verspielte Illustrationsstil fokussiert den Blick ganz auf seine Darsteller. Und passend zur Adventszeit können wir auch den Nikolaus auf seiner Fahrt bzw. seinem Flug mit Schlitten und Rentier entdecken.

Schon für kleine Kinderohren eignet sich die unkomplizierte, leichte Erzählung von Pierre Coran, die keine große Geduld von den Zuhörern erfordert und sich dank der sehr großen Schrift auch für Leseanfänger eignet. Die Botschaft dürfte die Kinder erreichen: das eigene zu Hause ist immer ein ganz besonderer Ort, der nicht nur Wärme im Winter bietet, sondern auch Geborgenheit und Nähe. Dass diese Erkenntnis auch auf Erfahrungen beruht, denen manchmal das ein oder andere Abenteuer unsere Kinder vorangehen muss, wird eher uns Eltern bewusst gemacht.

Dem Buch liegt ein Poster bei, welches das Titelbild zeigt. Nur leider prangen in großer Typographie auch sämtliche Titelangaben samt Verlag darauf, was den Nutzwert aus meiner Sicht deutlich schmälert.

Fazit:

„Wo bleibt Teddy Boby?“ ist ein Kinderbuch genau passend zur kalten Jahreszeit. Das kleine Abenteuer des mutigen Plüschbären lässt uns und unsere Kinder noch ein Stück näher zusammenrücken.

Stefanie Eckmann-Schmechta

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