Liebe Leserinnen und Leser,

die ersten Weihnachtsmärkte haben bereits geöffnet und so langsam werden kleine und große Kinder schon kribbelig. Um die Zeit bis zum Fest zu verkürzen, Kann man ja so manches unternehmen: Plätzchen backen, heißen Punsch trinken, lustige Adventkalender basteln – oder eben Lesen! Unsere Liste der schönsten Weihnachtstitel gibt da einen guten Überblick über Weihnachtsgeschichten aller Art – egal, ob man auf den Weihnachtsmann wartet, oder auf das Christkind.

Dieses Jahr fügen wir unserer Empfehlungsliste noch Weihnachtstitel hinzu, die vor allem der ganzen Familie gefallen werden. Zwei von ihnen beinhalten eine ganz besondere Botschaft, denn sie beide handeln von dem „wahren Glück“.

„Glück“ ist ein Thema, über das in der letzten Zeit sehr viel diskutiert wird. Nicht nur Erwachsene machen sich so ihre Gedanken was es braucht, um ein glücklicher Mensch zu sein. Laut neuester Studien sind sich auch Kinder durchaus bewusst, ob sie im Leben „Glück haben“ – oder nicht. Da stellt Dagmar Geisler in ihrem Kinderbuch „Das Weihnachtswunder von Schneeberg“ die Frage, was wäre, wenn wir ausgerechnet an Weihnachten ganz ohne Geld auskommen müssten – wenn es einfach keins mehr gibt? Wird das überhaupt ein glückliches Weihnachten? Es zeigt sich, dass es auch ganz anders gehen kann – und dass „anders“ ganz schön sein kann; vielleicht sogar noch besser als all die Jahre zuvor. Klaus Kordons Geschichte hingegen handelt von Andreas, einem Jungen aus einer sehr armen Familie. Er wünscht sich einfach „mehr Glück“. Was er bekommt und wie er mit dem großzügigen Geschenk umgeht, das erzählt uns Klaus Kordon auf ruhige und dennoch spannende Weise in seinem Weihnachtsklassiker „Am 4. Advent morgens um vier.“

Wer eine klassische Weihnachtsgeschichte, aber dennoch etwas besonderes sucht, wird mit „Die Weihnachtsgeschichte“ von Tanja Jeschke und Ulrike Möltken, sicherlich genau das richtige finden, denn sie ist, so unsere Redakteurin Anneka Esch-van Kan: „Eine wunderschöne und würdevoll andächtige Fassung der Weihnachtsgeschichte!“

Sehr schön in diese Zeit passt auch „Der Nussknacker“ – das berühmte Ballett von Peter Iljitsch Tschaikowski. Marko Simsa und Silke Brix bringen Kindern diesen Klassiker näher und tragen somit auch eine ganz besondere, nostalgische Stimmung in die Kinderzimmer – etwas, an das sich vielleicht die Eltern oder Großeltern noch aus ihren Kindertagen erinnern können.

Aber nicht nur Weihnachtstitel geben in dieser aktuellen Ausgabe den Ton an. Wir freuen uns, dass unser Kinderbuch des Monats „Stella Menzel und der goldene Faden“, das auch mit unserem Kinderbuch-Couch-Star* ausgezeichnet wurde, so sanft und einfühlsam ein wichtiges Thema aufgreift – und noch mehr freut uns, dass die Autorin Holly-Jane Rahlens uns auf unsere vielen neugierigen Fragen so ehrliche und spannende Antworten gegeben hat. In unserem Interview erklärt die sympathische Amerikanerin, wie sie arbeitet, wie sie ihre Ideen festhält und wie genau sie ihre Geschichten unter die Lupe nimmt.

Wunderschön und direkt aus dem Kinderalltag abgeguckt ist Xavier-Laurent Petits „Nicht ganz der Papa“ – unser zweiter Kinderbuch-Couch-Star*. Wie der kleine Held, Yann, in dieser Geschichte zunächst feststellt, dass er seinem Vater wohl gar nicht ähnlich sieht und dann versucht, das zu ändern, davon erzählt der erfolgreiche Kinderbuch-Autor in seiner witzigen Geschichte. Dabei, so Claudia Goldammer,„ …macht sich Xavier-Laurent Petit nie über Yann lustig, sondern behandelt seine Geschichte, mit all ihrer Situationskomik, mit dem nötigen Ernst und Respekt, den sie verdient.“

Für leseerfahrene Kinder ab 11 Jahren ist „Die Puppenkönigin“ von Holly Black eine fesselnde, tiefsinnige und auch etwas unheimliche Geschichte – wer also viel Fantasie, eine gute Beobachtungsgabe und gute Nerven hat, wird hier ein fesselndes Buch finden, das sowohl Jungen als auch Mädchen begeistern wird. Wer einmal den Film „Stand by me“ nach Stephen Kings Roman „Die Leiche“ gesehen hat, der wird sich mit „Die Puppenkönigin“ daran erinnert fühlen – und doch erschafft die amerikanische Autorin, die zusammen mit Tony DiTerlizzi auch die erfolgreichen Spiderwick-Geheimnisse geschrieben hat, wieder einen ganz eigenen, faszinierenden Kosmos um drei Kinder, die ihre Kindheit loslassen müssen, aber an ihrer Freundschaft festhalten können.
Auch für lange Abende haben wir genau das richtige: Eva Ibbotsons „5 Yetis suchen ein Zuhause“ beschert seinen großen und kleinen Lesern nicht nur die verschneiten Berge des Himalaja, wir reisen zusammen mit den fünf Zottelhelden quer durch Asien und Europa – und was sie dort alles erleben – da ist jedes einzelne Abenteuer schon eine Geschichte für sich.

Wer allerdings immer schon wissen wollte, was Bären machen, wenn sie im Winter Briefe an ihren besten Freund zustellen wollen, der wird an „Post für Hermann“ seine helle Freude haben. Denn natürlich muss so ein Bär Winterschlaf halten. Was dann alles passiert, das erzählt Tom Percival in seinem herrlich witzig illustrierten Kinderbuch.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken
 – und nicht zu vergessen: eine schöne, ruhige und zuweilen auch turbulente Weihnachtszeit

Wünscht Ihnen und Euch

Stefanie Eckmann-Schmechta und das Team der Kinderbuch-Couch

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