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Buchcover: Harriet Russell: Malen im All

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Malen im All von Harriet Russell

erschienen bei Kunstmann

geeignet für Kinder im Alter ab 6 Jahren

in mein Bücherregal

Spätestens seit Alexander Gerst die WDR-Maus mit ins All genommen hat, dürfte die Weltraumbegeisterung bei Groß und Klein ausgebrochen sein.

Und die ist nur zu verständlich, schließlich geht von der blauen Weite über uns eine ständige Faszination aus, die im Unergründlichen und Mystischen liegt. So manches haben Forscher über die Jahre und Jahrzehnte bereits ans Tageslicht gebracht aber die Frage nach der Existenz weiterer Galaxien oder Leben auf anderen Planeten sind noch nicht abschließend beantwortet. Zudem übersteigt die Frage nach der Weite und Größe, nach den Dimensionen über unseren Köpfen, einfach unsere Vorstellungskraft.

Daher ist es nicht überraschend, dass sich auch Illustratorinnen und Illustratoren der Magie des Weltalls nicht entziehen können. Um so schöner, wenn sie ihre Begeisterung teilen und möglichst viele Menschen daran teilhaben lassen. So hat Harriet Russell mit „Malen im All: Ein Mal- und Mitmachbuch“ ein Buch vorgelegt, das Informationen und nützliches Wissen bereithält und zeitgleich die eigene Kreativität anregt. Chronologisch mit dem Urknall beginnend (mit Bastelanleitung für einen eigenen Urknall) gibt es neben Informationen zur Erde und dem Aufbau unserer Atmosphäre, zu jedem einzelnen Planeten unseres Sonnensystems (wie Größe, Besonderheiten, Entfernung zur Erde oder Sonne und zum Hintergrund der Namensgebung) zahlreiche Mitmachseiten, auf denen sie Kinder dazu auffordert, einen eigenen Asteroidengürtel zu zeichnen, sich mit schwarzen Löchern auseinander zu setzen, Sternbilder zu zeichnen oder das Leben im Weltraum als Astronaut nach zu empfinden. Auch komplexe Phänomene wie den Zusammenhang zwischen Raum und Zeit oder Lichtjahre erklärt sie knapp, verständlich und – natürlich – illustrativ plakativ.

Natürlicherweise überwiegen die Illustrationen im vorliegenden Mitmachbuch. Der Textanteil ist eher gering und bietet dennoch verschiedene Stile: so gibt es kurze sachliche Informationstexte ebenso wie witzige Dialoge zwischen zwei verschiedenen Sternformen oder einen Monolog des Zwergplaneten Pluto über die schmerzhafte Aberkennung des Planetenstatus.

Die Illustrationen sind leicht erfassbar, persönlich, humorvoll und lebendig und laden neben den Texten dazu ein, den Weltraum zu erkunden – und das Buch mit der eigenen Kreativität zu einem ganz persönlichen Exemplar zu machen. Denn Harriet Russell lässt sich auf jeder Seite etwas Neues einfallen, so dass große und kleine Weltraumforscher immer wieder neu überrascht und animiert werden.

Fazit:

Dem Weltraum etwas näher sein – dank Harriet Russell ist das spielerisch möglich und ganz nebenbei erfährt man noch viel Wissenswertes rund um die unendliche Weite über unseren Köpfen.

Claudia Goldammer

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