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Buchcover: Jörg Juretzka: Das Schwein kam mit der Post

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Das Schwein kam mit der Post von Jörg Juretzka

erschienen bei Gerstenberg

geeignet für Kinder im Alter ab 8 Jahren

in mein Bücherregal

[ab 9 Jahren]

„Das Schwein kam mit der Post“ ist ein Kinderbuch, dem eine witzig-skurrile Geschichte zugrunde liegt. Das tibetanische Kleinschwein namens Agathe soll zwei Wochen zur Pflege bei dem Jungen Leo wohnen. Leo und seine Familie wohnen im vierten Stock eines Hochhauses, welches unter der Herrschaft des strengen Hausmeisters Günzmann leidet. Nun gilt es, Agathe sowohl vor den Eltern als auch vor Hausmeister Günzmann und seiner Frau zu verstecken. Jedoch kommen sowohl die Eltern als auch Hausmeister Günzmann Leo allmählich auf die Schliche. So muss Leo mit seinen Freunden immer wieder neue Pläne schmieden, um gerade der Neugierde des Hausmeisters zu entkommen.

In der vierten Etage eines Hochhauses wohnt Leo glücklich mit seiner Familie. Bis er eines Tages von der Schule heimkehrt und seine Schwester Saskia kurz zuvor eine hölzerne Kiste für ihn in Empfang genommen hat. In der Kiste verbergen sich zwei Dinge: das Schwein Agathe und ein Brief von Leo’s Onkel Ernst, in dem Leo gebeten wird, Agathe für zwei Wochen bei sich aufzunehmen und für sie zu sorgen.
Nun nehmen viele Ereignisse im Hause Ohlig ihren Lauf. Agathe, die stets hungrig und unternehmungslustig ist, muss vor den Erwachsenen versteckt werden. Der strenge Hausmeister Günzmann, der keine Haustiere duldet, und die Eltern von Leo, die sich wahnsinnig über die Forderung des Onkels aufregen würden, verursachen viele Probleme, die es für Leo und seine Freunde zu lösen gilt, denn niemand darf Agathe entdecken!
Zuerst versucht Leo das Schwein bei seinen Freunden unterzubringen. Das stellt sich jedoch als nicht so einfach heraus. Daraufhin fragt Leo die „Zucchini-Bande“, ob sie Agathe für zwei Wochen aufnehmen würden. Die drei Rocker sind jedoch gerade dabei, ihre Sachen für ein Rockfestival zu packen. So bleibt Leo nichts anderes übrig, als Agathe die nächsten zwei Wochen bei sich aufzunehmen und so gut es geht, vor Hausmeister Günzmann zu verstecken.
Ob ihm das gelingt?

Jörg Juretzka formuliert eine fesselnd lustige Geschichte, bei der man sich vor Lachen krümmen muss. Originell und spannend gelingt es ihm, diese außergewöhnlichen Zustände, die durch das tibetanische Kleinschwein Agathe entstehen, wiederzugeben.
Die Darstellungen der Charaktere wirken drollig. Besonders Leo scheint zuerst mit der Situation überfordert und das nicht allein, weil seine zickige Schwester Saskia ihn bei den Eltern verpetzen will, ihm jegliche Hilfe untersagt und er Angst vor dem Hausmeister hat.

Jörg Juretzka gelingt es, ein Kinderbuch voller Ideenreichtum und Witz zu verfassen.
Gerade Agathe wird sehr beeindruckend geschildert. Sie ist nicht nur ein einfaches Schwein, sondern sie denkt, lacht und ärgert sich. Es ist stets amüsant, Agathes Gedanken zu folgen, denn dieses Schwein entpuppt sich als quietschfidel. Ferner gelingt es dem Autor, jedes Kind in Szene zu setzen und dessen Besonderheiten hervorzuheben. Leo’s Freunde, Kalle und Pasqual, erscheinen durch die Art ihrer Darstellung sehr authentisch. Sie sind allzeit bereit, Leo bei seinen Vorhaben zu unterstützen- Leo kann sich auf sie verlassen.
So wird sich der junge Leser aufgrund der Vielfältigkeit der Protagonisten schnell mit einem der Charaktere identifizieren können.

Gerade durch die zuletzt vorgenommene „Attacke“ auf den Hausmeister, bei der die Freunde versuchen wollen ihn zu überlisten, wird deutlich, wie wichtig Freundschaften sind und dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Außerdem wird eindrucksvoll geschildert, wie schnell einem ein Tier, auch ein Schwein, ans Herz wachsen kann.

„Das Schwein kam mit der Post“ richtet sich an Leser ab 9 Jahren.
Jörg Juretzka wechselt oft die Erzählperspektive und führt einige Gedankengänge nicht ganz zu Ende, was die Geschichte ein wenig anspruchsvoll macht. Doch die immer wiederkehrenden heiteren Textpassagen reizen jeden Leser zu regelrechten „Lachattacken“.

Fazit:

Eindrucksvoll und spaßig schildert Jörg Juretzka das „Leben mit dem Schwein“. Besonders gelungen sind dabei nicht nur die einzelnen Charaktere, sondern vor allem der niedlich geschilderte Zusammenhalt der Freunde und die immer wieder neuen Pläne, um letztendlich doch noch alles zum Guten zu wenden zu können.

Die heitere Erzählweise des Autors und die ungewöhnliche Geschichte werden sicherlich bewirken, dass das Buch auch gern ein zweites Mal aus dem Regal geholt wird.

Anne Bruns


Meinungen zu diesem Buch

[Leser-Kommentare überspringen]

Götüboklu meint:
ALi meint:
Mira :) meint:
Mega Hama Buch kann ich nur gutes drüber sagen :)
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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lendkj meint:
Ganz tolles Buch super geschrieben und man muss immer lachen !
Einfach Super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Paul :) meint:
Ich habe mir dieses Buch gekauft weil ich einfach den Namen gut fand und als ich es gelesen habe war ich so begeistert das ich mir gleich ein anderes ähnliches Buch gekauft habe(tausche Schwester gegen Zimmer). Dieses Buch ist so toll das ich es sogar schon mehrmals gelesen habe. Ich kann es nur empfehlen!
lole meint:
das ist ein sehr erfolgreiches Kinderbuch.
es macht Spaß zum lesen ist witzig toll begabter Autor einfach spitzre...................................................................................................................................................................
Gaby Nellen meint:
Ich habe dieses Buch meiner Tochter zum 10. Geburtstag geschenkt. Da sie sehr lesefaul ist, habe ich mich einfach mal darüber her gemacht.
So ein lustiges Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Teilweise musste ich es aus der Hand legen um mir die Tränen abzuwischen! Am schönsten fand ich den Abschnitt, wo Vater Ohlig mit Agathe im strömenden Regen Gassi gehen musste. Super lustig! Danke Jörg Juretzka für ein Buch, dass die ganze Familie zum lachen bringt. Bin jetzt auf der Suche nach ähnlichen Büchern, die so leicht und locker zu lesen sind. Aber lustig muss es sein, da ich ja jetzt verwöhnt bin.
Kathleen Herbst meint:
Ich habe das Buch meinen Kindern (6 u.9 Jahre) vorgelesen und mich selten so amüsiert. Wenn sie dann im Bett waren, musste ich meinem Großen (40 Jahre) direkt weiter vorlesen, so begeistert war auch er. Es ist eins der besten (Kinder-)Bücher, die ich gelesen habe. Schade nur, dass ich schneller lesen als Jörg Juretzka schreiben kann.
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