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Buchcover: Andreas Német: Mama Huhn sucht ihr Ei

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Mama Huhn sucht ihr Ei von Andreas Német

erschienen bei Oetinger

geeignet für Kinder im Alter ab 2 Jahren

Mama Huhn ist auf der Suche nach ihrem Ei. Und das Allerschönste ist, dass Kinder ihr bei der Suche helfen können, ganz einfach beim Seitenumblättern. Und nebenbei lernt sich kinderleicht, welche Tiere außer Hühner-Küken noch aus Eiern schlüpfen.

Mama Huhn ist ganz verzweifelt. Ihr Ei ist verschwunden. Auf der Suche danach durchstreift sie die unterschiedlichsten Landschaften und entdeckt viele Eier mit interessantem Inhalt. Aus dem ersten Ei, das Mama Huhn am See im dichten Schilf findet, schlüpft ein Reiher, der ganz schnell zu seiner Mama am Weiher flüchtet. Die Suche geht weiter und führt sie in die Wüste. Aus dem dortigen Eierfund krabbelt ein Vogel Strauß Küken heraus und steckt sofort den Kopf in den Sand. Im ewigen Eis gelandet beobachtet sie hoffnungsvoll das Knacken der Eierschale und entdeckt doch „nur“ einen kleinen Pinguin, der seinen Weg in die Welt sucht. Enttäuscht geht sie ihres Weges und findet ein weiteres Ei, das unter Palmen in der Nähe eines Flusses gerade entzwei bricht. Als das kleine Krokodil frisch geschlüpft in das enttäuschte Gesicht von Mama Huhn blickt, läuft es schnell zu seiner Krokodil-Mama und taucht in den Nil. Ihre verzweifelte Suche führt sie zurück ins Ländliche, wo sie, auf der Wiese, beobachtet von Schnecke und Hase, ein Ei findet. Und tatsächlich schlüpft aus diesem Ei ein Hühner-Küken und als es Mama Huhn erblickt, kann sie endlich ihr Baby in die Arme schließen.

Kinder lieben „Mitmach“ -Bücher und so wird ihnen auch dieses Buch viel Spaß machen. Blättert man die äußerst stabilen Pappseiten um, öffnen sich die Schalen der Eier und machen das jeweilige Tierbaby sichtbar. Spielerisch lernen so schon die Kleinsten, dass nicht nur Hühner-Küken aus Eiern schlüpfen. Außerdem machen die Ausstanzungen einfach Spaß, denn sie wecken immer wieder die Neugierde darauf, welches Tier nun schlüpft.

Mit größeren Kleinen kann man an dieser Stelle ein Ratespiel in Gang setzen. Denn zeichnerisch ist jedes Tierbaby in seine reale Umgebung gebracht worden. Was verbirgt sich wohl in dem Ei, das am Ufer des Nils liegt? Ein schöner illustratorischer Effekt, der einen zusätzlichen Mehrwert liefert. Insgesamt sind die Zeichnungen sehr harmonisch. Anhand des Gesichtsaudrucks von Mama Huhn ist es wunderbar möglich, Enttäuschung und Freude bei der Suche mitzuempfinden.

Die Suche der Mutter wird textlich von einfachen Reimen begleitet. Schon nach kurzer Zeit können die Kleinen die eingängigen Zeilen auswendig und wiederholen gemeinsam mit Mama Huhn „Weh, owei!…Wo ist mein Ei?“ Kurze Fragen fordern zum Raten auf.

Fazit:

Kinder mögen dieses Buch, weil sie „mitleiden“ und mithelfen können, wenn Mama Huhn auf die Suche geht. Eine schöne Rategeschichte, deren Reime schon den Kleinsten Spaß machen.

Gabriele Jansen


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