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Buchcover: Walter Wick: Ich lese was...Rätselhafte Wortbilder

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Ich lese was...Rätselhafte Wortbilder von Walter Wick

erschienen bei Lentz

geeignet für Kinder im Alter ab 4 Jahren

in mein Bücherregal

Das erste, was Kinder (und auch Eltern) beim Aufschlagen von „Ich lese was...“ machen werden, ist zunächst ganz sicher nicht, mit dem Lesen zu beginnen. Zu sehr faszinieren die brillianten Farbfotos mit Wimmelbildcharakter. Aber wer möchte bei soviel Faszination nicht auch bald die passenden Wörter erkennen?

Insgesamt 10 Rätselbilder finden sich in dem großformatigen Buch. Dabei reicht die thematische Bandbreite von Bauklotzstädten mit vielen Fahrzeugen und Figuren aus Kinderzimmern, Gegenständen am Strand bis zu typischen Haushaltsutensilien, wie Knöpfe, Scheren, Nadeln und Büroklammern. Einigen Bildern merkt man ihren amerikanischen Ursprung an, so ist der Schulbus etwa gelb, oder die Polizeifahrzeuge schwarz weiß. Doch alle Wesentlichen erkennbaren Beschriftungen sind eingedeutscht, so dass auf dem Schulbus auch „Schulbus“ und nicht etwa „School Bus“ zu lesen ist. Kinder dürften also insgesamt ohne Probleme alle Gegenstände ihrem alltäglichen Umfeld und Erfahrungsschatz entnehmen bzw. zuordnen können.

Auf jeder Doppelseite finden wir auf der rechten Seite das Rätselbild: ein prächtiges Farbfoto mit vielen Details, sehr scharf in den Konturen, gut ausgeleuchtet und mit kräftigen Farben. Ein wirklicher „Hingucker“, der viel Details offenbart und der allein schon eine Zeit lang die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermag. Auf der linken Seite werden einzelne Gegenstände aus dem Rätselbild abgebildet, die es zum einen zu finden gilt und die zum anderen mit einfachen Sätzen in Reimform verbunden werden:

Ich sehe den Schneebesen, einen Kegel und eine blaue Maus.

Wo sind der Hydrant und der Fisch? Das findest Du raus!

Die Ansprache ist für Kinder sehr motivierend, die zu erkennenden Gegenstände sind groß und deutlich abgebildet, entsprechen dabei nicht zwingend der Originalgröße im entnommenen Bild. So ist beispielsweise auch eine Münze zu finden, die im Rätselbild fast zur Hälfte im Sand vergraben ist. Damit ergeben sich insgesamt verschiedene Schwierigkeitsgrade bei der Bildsuche, bei der sich große, einfache, prägnante und auf Anhieb erkennbare Gegenstände, mit kniffligeren und versteckt liegenden Objekten abwechseln. Das steigert die Aufmerksamkeit und schult die räumliche Wahrnehmung ohne zu überfordern oder gar zu frustrieren. Das Schriftbild der Leseseite ist in großer Fibelschrift realisiert.

Neben den Rätselbildern enthält „Ich lese was...“ am Ende des Buches ergänzend noch einige weitere Wortspielereien und Leseübungen, welche die Wort- und Buchstabendifferenzierung fördern. Hier gilt es mal die passenden Wörter zu abgebildeten Gegenständen oder sich reimende Wörter zu finden. Die Aufgaben variieren und sind nicht zu komplex. Eine konkrete Aufgabe lautet beispielsweise:

„Ich sehe vier Wörter, die mit einem großen F beginnen“. Abgebildet hierzu sind verschiedene Gegenstände aus den Suchbildern.

Fazit:

Das Konzept der Reihe „Ich lese was...“ verlegt bei Lentz, ist ebenso unverkrampft wie wirkungsvoll. Die Ausgewogenheit von Unterhaltung und Nutzwert, sowie die qualitativ gelungene Aufmachung, bei der vor allem die Farbfotos bestechen, sind die Basis für den hohen Motivationsfaktor, der Kinder und Eltern gleichermaßen mit Lese- und Suchspaß belohnt.

Stefanie Eckmann-Schmechta

Meinungen zu diesem Buch

[Leser-Kommentare überspringen]

Stefanie Eckmann-Schmechta meint:
Liebe Marianne Broglie,

vielen Dank für das Lob und ihre Anmerkung mit dem Hinweis auf den Schreibfehler bei den "Rätselhaften Wortbildern".

Wir haben die Korrekturen bereits durchgeführt.

Beste Grüße
Ihre Stefanie Eckmann-Schmechta
Marianne Broglie meint:
Eine sehr gute Rezension ist das geworden. Ich möchte gern mit einem Link (in meinen Buchtipps über das Buch "Ich lese was...Kunterbunte Wort-Bilder) darauf hinweisen.
Allerdings fiel mir auf, dass immer von "Rätselhatfte Wortbilder" die Rede ist, da ist ein "t" zu viel.
Ich hoffe Sie nehmen mir diesen kleinen Hinweis nicht übel.
Wenn Sie dies ändern (auch im Link) würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen, denn sonst stimmt mein Link-Hinweis nicht mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Marianne Broglie
www.skg-forum.de
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