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Buchcover: Jacques Duquennoy: Adelbert in der Geisterbahn

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Adelbert in der Geisterbahn von Jacques Duquennoy

erschienen bei Boje

geeignet für Kinder im Alter ab 3 Jahren

Jacques Duqennoy hat uns und alle kleinen Gespensterfans bereits mit seinem Spielbilderbuch „Paul hat Geburtstag“ (erschienen im Moses Verlag) begeistern können. Mit vielen Zieh-, Schiebe- und Klapp-Elementen konnten Kinder an der Gebrutstagsfeier des sympathischen Gespemstes Paul (inter-) aktiv teilhaben. Nun schickt er das Gespenst Adelbert mit seinen Freunden auf eine abenteuerliche Fahrt in der Geisterbahn. Und auch hier dürfen Kinder wieder Staunen und mitmachen …

Gleich zu Beginn gibt Lokführer Adelbert in der Geisterbahn das Signal zum Aufbruch. Die Kinder können jetzt vier kleine Gespensterfiguren in Pfeilrichtung aus den Waggons nach oben ziehen – und alle sagen: „Ich!“. Denn die Frage Adelberts lautet: „Wer möchte mitfahren?“ Und los geht es auch schon! Auf der nächsten Seite öffnen wir das große Tor und …Oh Schreck! Durch ein riesiges Krokodilmaul geht es hinauf zur „Todesrutsche“, weiter über den Abgrund zurück auf die Achterbahn. Dann geht es durch die große Tunnelschlange – dabei fällt das Gespenst mit dem schwarzen Zylinder heraus. Als es über den wackeligen und tiefen Abgrund weitergeht, hat das arme Gespenst die Bahn immer noch nicht eingeholt. Als die Bahn durch den Looping braust, hält der Zug plötzlich an: Jemand hat die Notbremse gezogen. Alle Fahrgäste baumeln auf dem Kopf! Die Chance für das verlorengegangene Gespenst wieder in seinen letzten Waggon zu gelangen. Schon geht es gleich wieder weiter – bis der Zug am Ende der Geisterbahn angekommen ist …

Viel zum Gruseln und Schaudern gibt es bei der Fahrt mit der Geisterbahn nicht wirklich, Geister und Gespenster sind nicht auszumachen, denn die fahren ja gerade selber und so ist die Geisterbahnfahrt doch eher eine aufregende Abenteurfahrt, bei der es Spass macht, die abwechslungsreichen Stationen der Fahrt zu erkunden.

Im Vergleich zum eingangs erwähnten Buch „Paul hat Geburtstag“ sind die Spieleffekte diesmal mehr zum Anschauen und Bestaunen, als zum Mitmachen. Highlight ist natürlich die imposante Achterbahn mit dem Looping. Dieser Popup-Effekt ist wirklich toll gelungen und erstreckt sich über zwei Doppelseiten. Die tatsächlich auf dem Kopf baumelnden Waggons sind ein toller Hingucker.

Die viel versprechend klingende Todesrutsche „klemmt“ bei dem uns vorliegenden Exemplar leider, so dass die einzelnen auf runde Chips gedrucktenWaggons, die sich hiner einer Folie bewegen und schütteln lassen sollten, nur sehr mühsam den Abhang hinunterpurzeln.

Die sympathischen Gespensterfiguren und die gelungene Aufmachung mit Illustrationen im Comicstil sprechen Kinder schnell an und motivieren zur wiederholten Fahrt mit Adelbert. Die Verarbeitung ist robust, aber wie immer gilt es bei derartigen Spielbilderbüchern allzu groben Umgang zu vermeiden. Wegen verschluckbarer Kleinteile gehört Adelbert nicht in Kinderhände unter 3 Jahren. Aber in Begleitung Erwachsener nehmen auch 2-jährige bereits gerne an der Fahrt teil.

Fazit:

„Adelbert in der Geisterbahn“ ist ein sympathisches Spielbilderbuch mit vielen beweglichen Teilen, das Kinder ab 3 Jahren ganz ohne Gruseleffekte unterhält.

Stefanie Eckmann-Schmechta

 

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