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Buchcover: Leo Timmers: Was Herr Rene so alles malt

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Was Herr Rene so alles malt von Leo Timmers

erschienen bei Schaltzeitverlag

geeignet für Kinder im Alter ab 3 Jahren

Rene ist Maler und alles, was er malt, sieht aus wie echt. Eines Tages werden die Sachen dann wirklich lebendig. Was gut ist, denn er verkauft kaum mal ein Bild, verdient nichts und hat oft Hunger. Also erst mal was zu essen. Aber Rene malt dann natürlich weiter. Und weiter. Und weiter. Es gibt noch so viel, was er unbedingt haben will!

Rene ist ein Hund, der aussieht wie ein Mensch, auf zwei Beinen läuft und Hände hat – und das ist wichtig: denn er ist Maler. Alles was er malt, sieht toll aus und wie echt. Kaufen will trotzdem kaum jemand seine Bilder. Er ist ziemlich arm und hat oft noch nicht mal was zu Essen. Er hadert mit seinem Beruf, seiner Berufung. Wenn wenigstens der gemalte Apfel wirklich echt wäre, denkt er, dann könnte ich ihn immerhin essen.

Und da kommt ein Mann vorbei und erfüllt ihm den Wunsch. Und auf einmal ist der Apfel echt. Und die Blumenvase auch. Das Vögelchen. Und all die anderen Sachen auf seinen Bildern. Rene glaubt es kaum – und malt sich als nächstes einen grooßen Hot Dog. Und es funktioniert. Wie lecker! Und dann Törtchen, Donuts, Muffins und Eiscreme. Alles in satten Farben – zum Reinbeißen.

Der Gesichtsausdruck von Rene wandelt sich zusehends und passend zur Geschichte: von leicht resigniert zu Beginn zu zufrieden und satt; dann konzentriert, mit der Zunge zwischen den Zähnen, wenn es an kniffligere Dinge geht. Denn er braucht ja auch ein Auto. Und dann will er reisen und malt ein Schiff, ein Kreuzfahrtschiff. Unterwegs auf dem Ozean hat er Ruhe und Muße und bekommt Lust, zu Malen. Aber einfach nur ein Bild malen, das kann er nicht mehr. Denn was auch immer er malt: Autos, Häuser, Statuen, alles wird mit dem letzten Pinselstrich echt.

Dann kommt tatsächlich jemand, er ein Bild kaufen möchte. Eine jemand, um genau zu sein, eine Rosa. Aber: „Sie sind gar kein Maler mehr? Wie schade, Herr Rene. Tja, dann gehe ich mal wieder.“

Da hat Herr Rene genug und er sucht den Mann, der ihn verzaubert hat. Der ist zum Glück ein freundlicher Zauberer und macht seine Magie wieder rückgängig. Alles, was er sich gemalt hatte, ist weg. Aber Herr Rene kann wieder Bilder malen. Und er malt. Eine Rose, die aussieht wie echt. Eine Rose für Rosa.

Fazit:

Ein Maler, der so lebensecht malen kann, dass alle Dinge, die er malt, zum Leben erweckt werden – vom Hotdog bis zum Ozeandampfer. Aber macht das wirklich glücklich? Ein Märchen, wie der Fischer und seine Frau, aber sehr viel bunter, fröhlicher und versöhnlicher.

Sigrid Tinz

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