Couch-Wertung:

85%
Idee
Bilder
Text

Idee

Kinder werden durch die Hauptperson, Laura, sowie durch die schöne Umsetzung der Idee schnell Zugang zu diesem Bilderbuch finden.

Bilder

Ausschließlich doppelseitige Zeichnungen, der Geschichte, z.T. mit vielen Details und die schöne Verbindung zwischen Fantastischem und Realem machen dieses Buch zu etwas Besonderem

Text

Einfache Sprache, viel wörtliche Rede und eine unbeschwerte Erzählweise machen den Text leicht verständlich, kurzweilig und unterhaltsam

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Feb 2005

[ab 5 Jahren]

Das Kinderbuch ";Die kleine Zahnfee"; beinhaltet eine fantastische Geschichte zum Thema ";Wackelzahn";. Märchenhaft umgesetzt, mit einigen ";Feenspezialeffekten"; lädt die Geschichte von Friederike Wilhelmi zum Träumen ein. Ein kleines Zahnsäckchen als Beigabe, passend zur Geschichte, ist wie gemacht für die Aufbewahrung der ersten ausgefallenen Milchzähne.

Lauras Zahn wackelt schon lange. Und endlich ist es so weit: Beim Essen hört sie ein leises ";Knack"; und ihr Wackelzahn steckt in der Hähnchenkeule. Ganz stolz präsentiert Laura ihren Eltern den Milchzahn. Papa sagt, wenn sie ihren Zahn heute Nacht unter ihr Kissen legt, tauscht die Zahnfee ihn gegen ein Geschenk. Aber den ersten Milchzahn weggeben?! Das kommt für Laura überhaupt nicht in Frage. Vor dem Schlafengehen stopft Laura Papiertaschentücher in die Ritzen ihrer Rollläden und baut eine Mauer aus Spielzeug um ihr Bett. Zufrieden, dass die Zahnfee ihren Zahn so bestimmt nicht bekommt, schläft Laura ein.

Auch im Feenland gibt es jemanden, der einen Wackelzahn hat: Die kleine Zahnfee Emelie. Emelie ist ganz zappelig, denn sie will endlich den Zahn loswerden, damit sie wieder an den Silberweidenzweigen, einer besonderen Leckerei für kleine Feen, knabbern kann. Hungrig fliegt die kleine Zahnfee zur Oberfee, um sich ihren Auftrag für heute Nacht abzuholen. Alle Zahnfeen bekommen abends einen Zettel mit einem Namen von einem Kind, das einen Zahn verloren hat. Auf Emelies Zettel steht: Laura. Emelie packt ein Geschenk für Laura ein und nimmt sich noch einen Silberweidenzweig mit, falls sie ihren Zahn heute Nacht noch verliert.

Emelie macht sich auf den Weg zu Laura. Das fest verschlossene Fenster ist für eine Fee natürlich kein Problem. Sie pustet Glitzerstaub gegen die Rollladen und schlüpft, durch das so entstandene Loch, in Lauras Zimmer. Dann setzt sie sich auf den Bagger, genau neben Lauras Kopfkissen. Doch da gibt es ein Riesengetöse und die kleine Fee fällt mitsamt dem Bagger vom Bett und rollt über den Boden, bis sie an die Kommode stösst. Bei dem Sturz hat Emelie endlich ihren Zahn verloren und sie hat natürlich nichts Eiligeres zu tun, als schnell an der Silberweidenrinde zu knabbern. Laura, von dem Krach wach geworden, sieht in der Mitte ihres Zimmers einen leuchtenden Punkt, den Zahn der kleinen Fee. Emelie möchte jetzt natürlich auch den Zahn von Laura sehen und ist beeindruckt, dass der so schön weiß ist.

Etwas zögerlich geht Laura schließlich auf den Vorschlag der kleinen Fee ein, die Zähne zu tauschen. Schließlich brauchen die Zahnfeen die Milchzähne der Kinder für Häuser, Straßen und Möbel. Und Lauras weißen Zahn kann Emelie gut für ihr Bett gebrauchen.

Bevor die kleine Fee ins Feenland zurückkehrt, bekommt Laura noch ihr Geschenk: Eine Dose Feenglitzer. Mit dem Feenglitzer und dem Feenzahn in den Händen fasst sie den Vorsatz, sich weiterhin die Zähne gründlich zu putzen, damit alle Zähne für Feenbetten geeignet sind. Dann schläft Laura, in Gedanken an das weiße Milchzahn-Feenbett, wieder ein.

";Die kleine Zahnfee"; ist ein Märchen, das Kinder, besonders Mädchen, in seinen Bann zieht. Die Geschichte um Laura und Emelie, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, spielt in zwei Welten. Da gibt es das Feenland und die Welt, die unsere Kinder kennen, denn Laura, die Hauptperson, ist ein Kind, wie es uns täglich begegnen könnte.

Das Feenland hingegen ist ein Land, in dem es genauso fantastisch zugeht, wie es dort aussieht. Kleine Feen fliegen umher und knabbern an Silberweidenzweigen und eine Oberfee verteilt, in einem lilafarbenen Kleid mit Zahnpastatuben und mit ";Zahnohrringen";, Aufträge. Auch die kleine Fee, Emelie, sieht anders aus, als ";normale"; Kinder. Natürlich ist sie sehr viel kleiner, doch ist das nicht der einzige Unterschied. Emelie ist von der Illustratorin, Regine Altegoer, sehr niedlich und puppenhaft dargestellt. Mit ihrem kleinen Körper, dem runden Kopf und ihrem blonden Wuschelhaar wächst sie kleinen Mädchen bestimmt schnell ans Herz.

Die Autorin Friederike Wilhelmi verbindet Realität und Fantasie zu einer Geschichte, die Kinder nicht so schnell vergessen werden.

Textlich bietet das Buch uns eine ansprechende Geschichte, anschaulich und leicht verständlich erzählt. Viel wörtliche Rede und eine unbeschwerte Erzählweise ermöglichen Kindern einen raschen Zugang zu der Geschichte. Mit dem Mädchen Laura kann sich jedes Kind, das schon mal einen Zahn verloren hat, oder dem es kurz bevorsteht, schnell identifizieren.

Die Illustrationen in diesem Bilderbuch bieten uns verschiedene Betrachtungsweisen. Durch die unterschiedliche Darstellung von der Realität, in der Laura lebt, und der Fantasiewelt, in der die kleine Fee Emelie zu Hause ist, entstehen zwei Perspektiven.

Lauras Welt ist bunt, in warmen Farben gehalten und man bekommt den Eindruck, als sei man mitten im Geschehen. Das Feenland ist im Farbverlauf von lila bis blau dargestellt. Man erkennt, dass diese Welt nicht real sein kann. Die Aquarell- Buntstiftzeichnungen sind großformatig und detailliert, jedoch nicht zu überladen.

Besonders interessant anzuschauen sind die Seiten des Buches, sobald Emelie in unsere Realität eintritt. Die kleine, niedlich wirkende Fee ist von Glitzer umgeben. Sei es, wenn sie mit ihrem Glitzerstaub ein Loch in die Rollläden von Lauras Zimmer pustet, oder wenn sie samt dem Spielzeug auf den Boden fällt. Nicht nur im Text ist dann von Glitzer die Rede, sondern auch in den Bildern finden wir diesen Glitzerstaub wieder.

Diesen Glitzereffekt finden wir auch schon auf dem Cover des Kinderbuches. Die kleine Fee von silbernen Funken umgeben macht das Buch auf den ersten Blick hochwertig und trägt von Anfang an zum Zauber der kleinen Zahnfee bei.

Schön ist auch, dass Kinder mit diesem Bilderbuch ein kleines Zahnsäckchen bekommen, in dem sie ihre Milchzähne aufbewahren können. (Natürlich nur, falls nicht die Zahnfee kommt und sie gegen ein Geschenk eintauscht!!!)

Der Verlag arsedition bietet unseren Kindern mit ";Die kleine Zahnfee"; ein Kinderbuch, das durch Geschichte, Handlung und Illustrationen einen hohen Erinnerungswert hat und dazu motiviert, auch weiterhin fleißig die Zähne zu putzen, damit sie so schön weiß sind wie die von Laura..

Fazit:

Diese Fantastische Geschichte erzählt, was in dieser so besonderen Übergangsphase der Kinder mit ihren Milchzähnen passiert und verleiht dem Thema einen unbestreitbaren Zauber.

Simone Brinkschulte

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