Couch-Wertung:

75%
Idee
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Idee

Fantasy und Spannung, Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie und Abenteuer und das mit dem altbekannten Wolf in der Hauptrolle, den wir alle gerade ein bisschen neu kennenlernen.

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Fantasytypische, verschlungene Entwicklung der Welten und Charaktere und Herausforderungen ergeben einen dicken Wälzer voll Lesevergnügen.

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Sigrid Tinz
Wolfsbanden

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Nov 2019

Wölfe sind „in“, wieder da in Deutschland und viel im Gespräch. Lieben, Lassen, Schützen, Schießen, Hassen, zwischen diesen Extremen bewegt sich die Diskussion. Im Kinderbuch sind Wölfe auch immer mehr dabei. Nicht mehr als die böse, triebhafte Figur wie bei Rotkäppchen oder den Sieben Geißlein. Sondern als liebenswerte Knuddeltiere, die oft noch nicht mal mehr Wolf sind, sondern einfach nur eine beliebte Identifikationsfigur wie Teddybären oder Dinosaurier. Oder, wie hier in diesem Buch, als Hauptakteure von Tierfantasy. Darin haben die Rudeltiere menschliche Eigenschaften und erleben in archaischen und fantastischen Welten Abenteuer. Mit dieser Mystik stehen die Fantasywölfe in guter Tradition zu ihren Vorfahren.   Lange Zeit hatte und in vielen Kulturen der Welt hat der Wolf nämlich noch heute eine besondere Bedeutung, als mythische Figur, als Vorbild an Ausdauer und Geschick bei der Jagd, als Beschützer, als Lehrer, bis hin zur Gottheit.

Tierfantasy mit Wölfen

„Moonlight Wolves“ ist so ein Buch. Alles dreht sich um das Mit- und Gegeneinander verschiedener Rudel: das Eisrudel, das Blutrudel, das Wüstenrudel, das Küstenrudel. Jedes Rudelmitglied ist säuberlich am Anfang aufgelistet, mit Namen und Rudelzugehörigkeit.
Empfehlenswert ist es, die ersten Seiten am Stück zu lesen, sonst kommt man mit den Rudeln und den Namen immer wieder durcheinander und weiß schnell nicht mehr, wer Mila, Tara, Maro, Maja, Tamani, Tua, Taila und Telai noch gleich waren, geschweige denn, wie sich die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen ihnen gestalten. Die Wölfe sind jeweils gut beschrieben, und über die vielen Dialoge festigt sich das Bild von jedem einzelnen im Laufe der Lektüre. Außerdem gibt es noch die Wächter und die bösen Schattenwölfe, die das Abenteuer und die Gefahr in die Geschichte bringen werden: denn die Schattenwölfe wollen alle anderen Wolfs-Clans unterwerfen.

Der Kleinste muss der Größte werden

Hauptfigur ist Tamani, der Kleinste im Wurf des Eisrudels. Als alle Welpen unterwegs sind zum geheimnisvollen Wächtergebirge, wo sie lernen sollen, wie sich ein erwachsener Wolf zu verhalten hat, passiert es: Sein großer Bruder, der Alphawelpe, ertrinkt auf der gefahrvollen Überfahrt. Tamani wird sein Nachfolger. Mit seiner sozialen, freundlichen Art ist er erst Antiheld, dann ein ganz besonderer Anführer. Den brauchen die Wölfe auch. Denn in ihrem Jahrgang geht es nicht nur um Initiationsriten, sondern, darum gegen die Schattenwölfe zu bestehen – viele hundert dichtgedruckte Seiten lang.

Fazit

Die tierischen Protagonisten zeigen deutlich menschliche Züge, wie sie sich Zusammenraufen und für eine bessere Welt kämpfen und Freundschaften schließen. Quasi ein Interntatsroman mit Wölfen und feines Lesefutter für Tierfantasy-Fans.

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Letzte Kommentare:
07.12.2019 21:57:29
Melli

Eine sehr schöne Geschichte über Wölfe und das Rudelleben, Abenteuer, Freundschaft und auch ein bisschen Liebe. Ich habe das Buch verschlungen, es hat mich sehr gefesselt. Dass der Autor so jung ist und das Buch bereits mit 12 Jahren zu schreiben begann ist erstaunlich und bemerkenswert, das nenne ich Talent. Ich hoffe auf viel mehr Bücher von ihm!