Interview mit Holly-Jane Rahlens

Für die Kinderbuch-Couch: Andrea Delumeau

Holly-Jane Rahlens Foto-Copyright Heike Barndt
Foto links: Copyright Heike Barndt. Foto rechts: Copyright Autorin.

Mir ist es wichtig, dass die Leser die Geschichte voll erleben, mit all ihren Sinnen; wenn ich sie zum Lachen bringen kann – toll! Wenn ich sie zum Weinen bringen kann – wunderbar! Wenn ich sie zum Weinen und Lachen bringen kann – tja, dann habe ich einen Job gut gemacht. Holly-Jane Rahlens

Die im Jahr 1950 geborene Holly-Jane Rahlens wuchs in New York auf und studierte Theater- und Literaturwissenschaften. Im Alter von 22 Jahren zog sie nach West-Berlin und arbeitete als Moderatorin beim RIAS Berlin. Später, in den 80ern, arbeitete sie außerdem als Schauspielerin, Hörspielautorin und entdeckte auf diese Weise auch das Fernsehen für sich – und Film und Fernsehen entdecken sie. Während dieser Zeit machte sie sich auch mit ihren zweisprachigen „One-woman-Shows“ auf den Kleinkunstbühnen Berlins einen Namen und assistierte als Dialog-Coach sowie als Autorin und Übersetzerin in verschiedenen Kinofilmen von Regisseuren wie Wim Wenders und Maria Schrader.

Ihr Jugendbuch „Prinz William, Maximilian Minsky und ich“, das sie 1995 als Hörspiel veröffentlichte, wurde vier Jahre später zur Schullektüre umgeschrieben und in dreizehn Ländern veröffentlicht; 2003 erhielt sie dafür den Deutschen Jugendliteraturpreis als bestes Jugendbuch. Im Jahr 2007 erschien schließlich der Film „Max Minsky und ich“ zu dem Rahlens auch das Drehbuch schrieb. Inzwischen hat Holly-Jane Rahlens acht Romane für Erwachsene und Jugendliche geschrieben, die in zehn Sprachen übersetzt wurden.

Für ihr Kinderbuch-Debüt „Stella Menzel und der goldene Faden“ erhielt sie den Kinderbuch-Couch-Star des Monats November 2013. Aufgrund ihres rundum überzeugenden Debüts in der Kinderliteratur und ihres außergewöhnlich einfühlsamen, da so authentischen Erzählstils wurden wir aufmerksam auf die gebürtige Amerikanerin. Und wir freuen uns sehr, dass Sie uns auf unsere neugierigen Fragen nicht nur spannende Antworten, sondern auch einen sehr sympathischen Einblick in Ihre Arbeitsweise gegeben hat.

Kinderbuch-Couch: Eine Amerikanerin, die praktisch ihr ganzes Erwachsenenleben in Berlin verbracht hat und sehr gut Deutsch spricht: wie ist ihre Beziehung zur deutschen Sprache, schreiben Sie lieber in Deutsch oder Englisch oder wechseln Sie manchmal wenn Sie mit der Arbeit beginnen?

Holly-Jane Rahlens: Als ich zuerst nach Deutschland kam, konnte ich mir kaum vorstellen, dass ich diese Sprache jemals fließend sprechen würde. Mann, war sie kompliziert! Akkusativ. Genitiv. Adjektivendungen. Duzen und siezen, Beamtendeutsch, WG-Deutsch, zu, zur, zum. Vor allem der Dativ. Mein Leben habe ich in „vor“ und „nach“ aufgeteilt: mein Leben vor dem deutschen Dativ und mein Leben danach. Ich war ganz glücklich, als ich es endlich kapierte, als ich endlich ins Kino konnte und die Filme verstand, als ich endlich ein Buch in deutscher Sprache in die Hand nehmen und lesen konnte. Das bedeutet aber nicht, dass ich heute perfekt Deutsch spreche. Jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu. Oder fast jeden Tag. Und das macht mich glücklich. Doch jeden Tag kämpfe ich nach wie vor mit dieser Sprache, nach wie vor ist es mir immer noch furchtbar peinlich, wenn mir mitten im Satz ein Wort nicht einfällt, oder wenn ich nicht weiß, was für ein Geschlecht ein Hauptwort hat. Ich habe mir angewöhnt, im Zweifelsfall das Wort maskulin zu taufen. Normalerweise stimmt das ja auch. Tja, Deutsch ist eine ziemlich männlich-orientierte Sprache.

Also was ist meine Beziehung zur deutschen Sprache? Das ist eine Art Hass-Liebe-Beziehung. …Im Alltag schreibe ich immer in deutscher Sprache. Auch Drehbuchdialoge kann ich in Deutsch verfassen. Aber meine Romane schreibe ich in Englisch. Da wohnt sozusagen mein Herz: in der englischen Sprache.

Kinderbuch-Couch: Haben Sie die Handlung schon genau durchgedacht, bevor Sie anfangen zu schreiben? Kommen Ihnen viele Ideen im Detail erst beim Schreiben? Steht der Plot bereits fest, bevor Sie anfangen?

Holly-Jane Rahlens: Ich mache eine grobe Gliederung, bevor ich zu schreiben beginne. Ich plotte aber nicht im Detail, dafür bin ich zu ungeduldig. Vorab wird das Buch normalerweise in drei Akten aufgeteilt – wie bei einem Drehbuch. Akt Eins hat zwei Sequenzen, Akt Zwei hat vier, Akt Drei hat zwei. Ich überlege, wo die Plotpoints sind, also die wichtigen Wendungen zwischen den Akten, was passiert am Midpoint, und ganz wichtig: ich weiß immer wie die Geschichte enden wird. Wenn ich das nicht weiß, kann ich gar nicht mit dem Schreiben anfangen. Das ist für mich eine Art Roadmap, d.h. ich weiß, ich möchte von New York nach LA fahren; ich werde in Pennsylvania und dann irgendwo im Mittelwesten eine Pause einlegen, und am Ende des 2. Aktes werde ich in Las Vegas sein, eh ich im Endspurt nach LA stürme. Was genau dazwischen passiert, d.h. wie ich nach Pennsylvania komme und ob ich in einem Hotel oder draußen in der Wüste von Vegas übernachte, das ergibt sich spontan am Schreibtisch. Vor allem entstehen Situationskomik und Witz während des Schreibens. Die entstehen aus dem Verhalten der Figuren und die Figuren lerne ich erst beim Schreiben richtig kennen.

Kinderbuch-Couch: Stellen Sie sich – z.B. beim Beschreiben Ihrer Charaktere – die Person direkt vor, wie sie aussieht, wie sie reagiert, sich bewegt, ...?

Holly-Jane Rahlens: Ich stelle mir tatsächlich vor, wie die Charaktere aussehen. Es kann sein, dass ihr Aussehen im Text überhaupt nicht beschrieben wird, trotzdem weiß ich wie sie aussehen und ich würde sie, falls ich ihnen zum Beispiel auf der Straße begegnete, sofort erkennen. Manche Dinge ergeben sich in Lauf des Schreibens. Zum Beispiel erst am Ende von „Stella Menzel und der goldene Faden“ – als ich zum Kapitel kam, wo Stella 13 ist – wusste ich, dass Stella groß und schlank ist; oder erst als ich die Eltern von Stella in einer Szene zusammenbrachte, wusste ich, dass Mikhail witzig ist und Isabel, Stellas Mutter, sehr schön aber eher etwas ungeschickt (sie kann nicht besonders gut tanzen). Es war mir zum Beispiel wichtig, dass die Oma rundlich ist. Aber wie gesagt, vieles entsteht während des Schreibens und wenn eine wichtige Charaktereigenschaft sich eher später im Text herauskristallisiert, korrigiere ich das dann vorne, wenn ich den Text überarbeite. Als zum Beispiel der Text von „Stella Menzel und der goldene Faden“ in der ersten Fassung schon fast fertig war, bin ich auf die Idee gekommen, dass Oma Josephine nicht nur mit einem leichten amerikanischen Akzent spricht, sondern, dass sie immer wieder mit englischen Floskeln wie „Oh, dear!“ redet. Das habe ich dann nachträglich auch vorne in den Text eingebaut.

Holly-Jane Rahlens Foto-Copyright Heike Barndt
Foto-Copyright: Autorin

Kinderbuch-Couch: Mussten Sie für „Stella...“ viel recherchieren, konnten Sie vielleicht sogar Zeitzeugen befragen?

Holly-Jane Rahlens: Viel recherchieren musste ich nicht, nur ein paar Dinge im historischen Teil, also die Jahre 1919 -1945, vor allem Russland 1919 und Berlin der frühen 20er. Mit „Zeitzeugen“ musste ich auch nicht direkt sprechen. Oma Josephines jüdische Familie musste 1939 vor den Nazis fliehen. Sie verlassen Berlin und gehen nach New York. Solche Familien kannte ich aus meiner Kindheit und Jugend in New York. Manch eine Freundin von mir hatte Eltern gehabt, die den Holocaust überlebt haben. Es fiel mir überhaupt nicht schwer mir solche Familien wie Oma Josephines vorzustellen.

Doch andere Bücher von mir erforderten sehr viel Recherche. Für "Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel” – ein All-Age Roman, der u.a. auch in 250 Jahren spielt – habe ich zwei, drei Monate recherchiert und vieles über die Zukunft gelesen – von klugen Menschen, von Futurologen, Wissenschaftlern und Verhaltensforschern.

Kinderbuch-Couch: Wie geht Ihr Arbeitsprozess für ein neues Buch vor sich? Machen Sie sich so eine Art Story-Board mit Notizen und Verweisen etc. oder haben Sie alles bereits im Kopf und schreiben Sie gleich am PC?

Holly-Jane Rahlens: Beides. Mein „Storyboard“ wie ich vorhin erwähnte, ist letztendlich nur eine Idee, bzw. eine Art Straßenplan. Während der Arbeit am Buch lasse ich mich ablenken, d.h. ich gehe selten den geraden bzw. kürzesten Weg zum Ziel. Ich habe auch Notizen, viele Zettel, die ich sammele und wenn ich fertig bin, schaue ich sie an und gucke, ob ich etwas vergessen habe oder noch gut gebrauchen kann.

Anderseits gibt es viele Ideen, die während des Schreibens entstehen. Das ist immer das absolut Tollste am Schreiben: das plötzliche Auftauchen eine Idee, die vielleicht sogar einer ganzen Geschichte dann eine neue Bedeutung gibt oder in eine andere aufregende Richtung vorantreibt.

Kinderbuch-Couch: Haben Sie beim Schreiben ein gewisses Ritual, also feste Zeiten, einen bestimmten Ort, bestimmte Arbeitswerkzeuge, vielleicht eine bestimmte Musik?

Holly-Jane Rahlens: Nee, ich habe keine festen Zeiten, ich brauche aber mindestens vier, fünf Stunden en bloc, wenn ich schreibe. Und am nächsten Tag lese ich als Erstes, was ich am Tag davor geschrieben habe und überarbeite es gleich. Ich bin eigentlich ständig am Überarbeiten. Das finden meine Lektoren und Dramaturgen furchtbar, weil sie immer wieder von vorne lesen müssen. Wenn ich aber mit meiner ersten Fassung fertig bin, ist sie eine wirklich gute erste Fassung. Danach kommt normalerweise nur der Schliff.

Ich arbeite am Liebsten bei mir zu Hause am Schreibtisch, umgeben von vielen Büchern und mit einem Blick auf das Berliner Zimmer. Draußen – hinter mir, jenseits der Loggia – habe ich die Stadt. Das ist Musik genug. „Echte“ Musik lenkt mich bei der Arbeit , also während ich schreibe, ab, wobei ich Musik oft höre, bevor ich eine Szene schreibe, damit ich mich in eine bestimmte Atmosphäre hinein versetzen kann. Beispielsweise habe ich beim Frühsport oft Girl Group Pop der frühen 60er gehört, während ich meinen Roman „Mein kleines großes Leben“ schrieb. Er spielt im Herbst 1963.

Kinderbuch-Couch: Gibt es jemanden, dem Sie ihre ersten Entwürfe anvertrauen und dessen Meinung Ihnen wichtig ?

Holly-Jane Rahlens: Neben dem Lektorat habe ich ein paar Freundinnen, die die erste Fassung des Manuskripts lesen. Ihre Meinung ist mir wichtig. Zwei davon sind immer extrem kritisch – ich zittere immer, wenn ich ihnen das Manuskript zu lesen gebe. Und ich höre immer genau zu, wenn sie etwas sagen, auch wenn das ein bisschen unangenehm sein kann. Die eine sieht immer alles im Zusammenhang mit der „Handlung“ – funktioniert der Plot, wird die Handlung vorangetrieben, gibt es genug Wendungen, verstehen wir, warum es wirklich in der Geschichte geht. Was will der Protagonist? Was braucht der Protagonist? Die andere Freundin ist Literatursnob: ist die Geschichte anspruchsvoll, konkurrenzfähig und gut geschrieben? Punkt.

Mein Mann, dessen Englisch nicht so gut ist, dass er meinen Originaltext beurteilen könnte, ist mein Zuhörer, wenn ich die Geschichte entwickele. Er kennt die Story in- und auswendig – ohne ein Wort gelesen zu haben. Und dann, wenn das Manuskript in Übersetzung da liegt, liest er es und gibt auch seinen Senf dazu. Später, wenn die deutsche Übersetzung fertig lektoriert ist, gebe ich den Text an meine sogenannten First Readers. Diese Testleser gucke ich mir für jedes Projekt neu aus, aber oft sind Jugendliche dabei, die ich persönlich kenne oder die ich von der Arbeit mit Leseclubs her kenne. Das sind ganz besondere Jungen und Mädchen, die viel und gern lesen.

Kinderbuch-Couch: Bei ihrem neuesten Buch „Stella Menzel...“ handelt es sich um ihr erstes Kinderbuch: Stellten Sie sich da ganz bewusst um und schauten mit kindlichem Blick auf die Erzählung?

Holly-Jane Rahlens: Ich möchte behaupten, dass ich mich nicht bewusst „umgestellt“ habe, als ich „Stella“ schrieb. Ich habe mir allerdings meinen Sohn vorgestellt, als er 9/10 Jahre alt war. Hätte er dies oder das verstanden? Hätte er dies oder jenes lustig gefunden? Hätte er weiter lesen wollen? Darüber hinaus – und dies ist wichtig – ich stellte mir auch mich selbst als Publikum, bzw. als Vorleserin, vor. Wir haben jeden Abend ca. 12 Jahre lang unserem Sohn vorgelesen. Manches war richtig aufregend und toll, manche Bücher weniger. „Stella“ war als Vorlesebuch für Kinder ab 9 konzipiert, so wollte ich, dass es ein Buch wird, das ich gern vorlesen würde. Wenn ich es gern vorlesen würde, dann, so dachte ich, würden andere Eltern das auch wollen. Gute Kinderbücher, wie wir wissen, sind Bücher, die Kinder, aber auch Erwachsene, immer wieder gern lesen. Das Buch musste eine gewisse Tiefe und Komplexität haben, damit es auch Erwachsene erreicht, auch bei ihnen einen Nerv trifft.

Holly-Jane Rahlens Foto-Copyright Heike Barndt
Foto links: Copyright Heike Barndt. Foto rechts: Copyright Autorin.

Kinderbuch-Couch: Gibt es etwas, das Sie den Kindern mit Ihren Geschichten, Ihren Helden auf den Weg geben möchten? Was ist Ihnen besonders wichtig, wenn Sie für Kinder schreiben?

Holly-Jane Rahlens: Wenn ich ein Buch schreibe, will ich bloß eine gute Geschichte erzählen. Ich mache mir keine Gedanken über eine Botschaft. Wenn ich fertig bin, also erst dann, kapiere ich überhaupt, was ich zwischen den Zeilen erzählen wollte. Und manchmal kapiere ich das erst, nachdem ich lese was andere darüber schreiben, die Blogger und Kritiker und Presseleute.

Was ist mir besonders wichtig, wenn ich für Kinder schreibe? Es ist das gleiche, ob ich für Kinder oder Teenager, für Young Adults oder für Erwachsene schreibe: jedes Wort, jeder Satz, muss ehrlich sein, authentisch, und straight from the heart. Ich darf nicht faul werden. Es reicht nicht, einfach zu schreiben, dass jemand "nach Angst riecht.” Man muss diesen speziellen Geruch von Angst beschreiben, damit der Leser es auch riechen kann. Mir ist es wichtig, dass die Leser die Geschichte voll erleben, mit all ihren Sinnen; wenn ich sie zum Lachen bringen kann – toll! Wenn ich sie zum Weinen bringen kann – wunderbar! Wenn ich sie zum Weinen und Lachen bringen kann – tja, dann habe ich einen Job gut gemacht.

Kinderbuch-Couch: Welche Bücher und Schriftsteller haben Sie in Ihrer Kindheit am meisten gemocht? Welches Buch hat Sie beeinflusst?

Holly-Jane Rahlens: Ich fürchte, ich war keine anspruchsvolle Leserin als Kind. Ich las viel und war oft in der Bibliothek aber ich erinnere mich hauptsächlich an die „Nancy Drew“-Serie über die junge Hobbydetektivin Nancy. Von meinem Bruder hatte ich die „Hardy-Boys“-Abenteuerserie geerbt und die fand ich toll. Ich habe als 10-jährige einmal einen Preis gewonnen: „Betty und ihre Schwester“ von Louisa May Alcott. Ich war beeindruckt. Trotzdem waren Romance- und Superman-Comics meine Lektüre als Jugendliche. Erst mit 16 fing ich richtig an zu lesen. Ich hatte einen Sommerjob im Büro meiner Tante in Manhattan und musste jeden Tag 50 Minuten mit der U-Bahn hin und 50 Minuten zurück. Ich fing an zu lesen – „richtige“ Bücher, also Bücher für Erwachsene: Jane Austen, Vom Winde Verweht, Bestsellerschinken von James Michener, J. D. Salinger. Von dann an, konnte ich nicht mehr aufhören.

Kinderbuch-Couch: Welches Feedback bekommen Sie auf Ihren Lesereisen direkt von den Kindern?

Holly-Jane Rahlens: Ich lese gut und gern vor. Die Kinder sitzen normalerweise gebannt da und hören gespannt zu. Schüler der 4.-6. Klasse sind ein dankbares Publikum. Sie sind toll!

Kinderbuch-Couch: Herzlichen Dank für das Interview.

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