Interview mit Jonathan Stroud

Für die Kinderbuch-Couch: Karin Hahn

Im Frühjahr 2007 erschienen von Jonathan Stroud zwei Bücher in zwei deutschen Verlagen:„;Drachenglut“ im Boje Verlag und „ Die Eisfestung“ bei cbj. Für Karin Hahn Anlass genug, um dem englischen Erfolgsautor (u.a. die auch hierzulande gefeierte „Bartimäus-Trilogie“) einige Fragen zu stellen …

Grundsätzlich schreibe ich für das Kind, das ich früher war und der Erwachsene, der ich jetzt bin. Jonathan Stroud

Kinderbuch-Couch: Nach den erfolgreichen und beliebten „Bartimäus“-Teilen ist natürlich jeder neugierig auf neue Bücher. Jetzt überraschen Sie den Leser mit zwei Neuerscheinungen, in denen wiederdas Abenteuer eine Rolle spielt, aber die Fantasyebene nur in einem bedient wird. Wieviel liegt Ihnen an der Genrevielfalt in Ihren Büchern??

Zoran Drvenkar

Jonathan Stroud: Als Schriftsteller möchte ich nicht in einem bestimmten Genre bleiben und um ehrlich zu sein, den eisten Spaß habe ich mit Büchern, wie „Bartimäus“, wo ich die Genre mischen kann und dannentdecke, was passiert. Es ist immer besser, wenn die Leser ( und ich) im Ungewissen bleiben undnicht ahnen, was geschehen wird. Aber jedes Buch hat natürlich seine eigene klare Verbindung zumGenre. „Drachenblut“ ( mein erster Roman) ist eindeutig Fantasyliteratur, denn der Drachen undseine Magie sind fühlbar und sehr echt. Aber in der „Eisfestung“ geht es um die Einbildungskrafteiner Figur. Ich glaube, beide Bücher entdecken auf unterschiedliche, aber interessante Weise, die Gegensätze zwischen Phantasie und Wirklichkeit.

Kinderbuch-Couch: Schreiben Sie parallel an mehreren Geschichten? Ich hatte gelesen, daß „Die Eisfestung“ zeitgleich mit „Bartimäus“ entstanden ist.

Jonathan Stroud: Normalerweise schreibe ich nur ein Buch. Aber es kann sein, dass neue Ideen im Hintergrund köcheln. Bei „Bartimäus“ war das ein bisschen anders. Die Idee entstand 2001 als ich mitten in derArbeit am Roman „Die Eisfestung“ war. Ich habe die Arbeit an der „Eisfestung“ abgebrochen, umdie ersten vier Kapitel des Romans „Amulett von Samarkand“ zu schreiben. Dann bin ich zur Eisfestung„ zurückgekehrt. Ich hatte große Lust “Bartimäus„ weiter zu schreiben, aber ich warsehr diszipliniert und habe gewartet bis die erste Fassung der “Eisfestung„ fertig war, bevor ich dieAbenteuer des Dschinn richtig begonnen habe. Diese beiden Bücher sind sehr unterschiedlich, aberdie sich überschneidende Arbeit hat sich gelohnt, da ich von den sparsamen Dialogen der“Eisfestung" viel gelernt habe. Danach konnte ich mich auf die Beziehung von Bartimäus und Nathanael, mit anderen Worten, auf die Charaktere konzentrieren und die Showeffekte diesesextravaganten Buches.

Kinderbuch-Couch: Die Tendenz zum Mehrteiler, auch Bartimäus wurde dreimal beschworen, scheint immer mehr um sich zu greifen. Was halten Sie davon?

Jonathan Stroud: Bei jedem neuen Projekt versuche ich, etwas ein bisschen anders zu machen, um meine Leser nicht zu langweilen. Meine ersten drei Bücher waren alle sehr unterschiedlich. „Bartimäus“ war das ersteBeispiel für eine Serie, ein erweitertes Projekt. Und natürlich habe ich das besonders geliebt, denn ich konnte tief in die Details gehen, um diese Welt zu erschaffen. Aber es war auch sehr schwer, dieGeschichte durchgängig aufrecht zu erhalten und die Frische nicht zu verlieren. Am Ende dieser Trilogie wollte ich unbedingt wieder etwas Neues ausprobieren – und kürzer. Das Buch, an dem ichjetzt arbeite, wird wahrscheinlich ein Band werden.

Kinderbuch-Couch: Mit Bartimäus und Nathanael haben sie originelle, aber auch komplexe wie widersprüchliche Figuren geschaffen. Befürchten Sie, dass man ihre folgenden Geschichten immer am Erfolgder „Bartimäus“ – Trilogie messen wird?

Jonathan Stroud: Ich glaube, Bartimäus ist ein einmaliger Charakter. Er hat so viel Energie und Humor und eine ganz eigene Stimme. Er hat das von der ersten Seite an und ich weiß nicht, ob ich so einen charismatischen Charakter wieder schaffen kann. Die Figur des Nathanael zu entwickeln, hat lang gedauert. Und ich hoffe, dass ich das weiter tun kann, eine Figur zu entwickeln, der wir gern folgen, der wir nicht immer zustimmen, aber sie doch letztendlich interessant finden und vielleicht auch heroisch. Das ist das Ziel meines neuen Buches.

Kinderbuch-Couch: Wie wichtig sind für Sie authentische Geschichten? Dürfen wir einen Roman ohne Abenteuerelemente oder Fantasy von Ihnen erwarten??

Jonathan Stroud: Ich würde das nie verneinen. Ich sehe nicht, dass ein thematischer Bereich für einen Autor ausgeschlossen ist. Aber im Moment zielen die Ideen, mit denen ich spiele, immer in Richtung Fantasyelemente und Abenteuer.

Kinderbuch-Couch: Im Roman „Die Eisfestung“ spielen fantastische Elemente keine Rolle mehr. Es geht eher um den Reiz des Verbotenen, die Kraft von Geschichten, Autonomie, aber auch verlorenesVertrauen, menschliches Versagen, Einsamkeit und eine traurige Vater-Sohn-Beziehung. Wieentstand die Idee zum Roman?

Cover von Die Eisfestung

Jonathan Stroud: Dieses Buch hat mit meiner persönlichen Vergangenheit zu tun, insbesondere mit den Eindrücken von bestimmten Orten, die ich besucht habe als ich jung war. Da gibt es eine Burg in Norfolk, England. Sie heisst Castle Rising. Es ist ein normannischer Burgfried, machtvoll und allein ragt eraus der Mitte der Fennlandschaft Ostenglands heraus. Als ich sehr klein war, habe ich ihn mit meiner Familie besucht. Später dann, als ich 21 Jahre alt war, sah ich die Burg im Winter nacheinem intensiven Schneefall. Die Burg war verschlossen und wir sind damals über den Zaungeklettert und über das Gelände gelaufen. Wir haben herausgefunden, dass wir im Burgfried herumlaufen konnten und dabei haben wir den Treppenraum und geheime Kammern erkundet. Diese magische Entdeckung im tiefen Schnee soweit das Augen blicken konnte, war dann der Grund, um „Die Eisfestung“ zu schreiben. Und es wurde dann ein Roman über Geschichte und über die Macht eines besonderen Platzes. Die Charaktere sehen die alte Ruine als einen Zufluchtsort an, aber es ist ein Rückzug, ein Versteck vor dem wahren Leben hinter alten Mauern. Und nach einiger Zeit entdecken sie, dass sie eingeschlossen sind.

Kinderbuch-Couch: Warum erfährt der Leser so wenig über das Innenleben von Marcus, der ja einen schweren Konflikt mit sich trägt?

Jonathan Stroud: Die Geschichte konzentriert sich auf die Erfahrungen und Wahrnehmungen von Emily. Sie fühlt, dass Markus einen Konflikt mit sich herum trägt, aber sie kann den Jungen nicht völlig verstehen.Sie erkennt sehr schnell, dass seine Einbildungskraft reich, aber auch chaotisch ist. Es ist sehrschwer für sie, zu unterscheiden, erzählt er nun die Wahrheit oder ist es Dichtung. In Markus’ Denken mischen sich diese zwei Kategorien. Im gesamten Roman geht es darum, was geschieht,wenn eine Figur sich in ihrer Phantasiewelt wohler fühlt als in der Wirklichkeit. Das ist eine sehr gefährliche Situation. Meiner Meinung nach, ist es wichtig, dass die Leser Emilys Unsicherheit darüber, was in Markus Kopf vorgeht, mit ihr teilen: Nur am Ende der Geschichte kommt ein Teil der Wahrheit ans Licht.

Kinderbuch-Couch: Sie lassen vieles offen. Bauen Sie auf einen mündigen Leser, dem man nicht alles erklären muss?

Jonathan Stroud: In der „Eisfestung“ habe ich versucht, alles zu minimalisieren. Der Roman folgt dem Prinzip: Weniger ist mehr. Wir haben nur einen Ort, die Burg in einer Landschaft und diese unberührte Schneelandschaft. Wir haben nur drei zentrale Charaktere und fast niemand anderen. Wir haben viele kurze Dialoge. Nur langsam kommen die Motive der Charaktere zum Vorschein, in kleinen Kommentaren hier und da. Die Leser müssen diese schmale Skala und den Minimalismus des Buches akzeptieren. Es ist gut, wenn man bestimmte Dinge offen lassen kann. Ich finde es irritierend, wenn die Bücher keinen Freiraum für die eigene Phantasie lassen – aber hoffentlich muss der Leser nicht zu hart arbeiten, um Spaß zu haben.

Kinderbuch-Couch: Sie haben als Kinderbuchlektor für Sachbücher gearbeitet. Können Sie von den Erfahrungen dieser Arbeit für ihr Schreiben profitieren?

Jonathan Stroud: Als Redakteur zu arbeiten, hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen. Aber wahrscheinlich hat mir am dringlichsten geholfen, meine eigenen Texten zu bearbeiten. Ich erkenne Probleme und sehe Fehler viel früher. Ich lese meine erste Fassung mit gerunzelter Stirn und wenn es nicht funktioniert,schreibe ich alles neu. Von der sachlichen Perspektive her, hat es mir geholfen, als ich an den Bartimäus- Büchern gearbeitet habe. Ich musste als Lektor viel über die Frühgeschichte für eine Kinderbibel recherchieren. So hatte ich später die Möglichkeit durch dieser Entdeckungsarbeit vielehistorische Fakten, u.a. auch den Namen Bartimäus, zu klauen.

Kinderbuch-Couch: Die Bartimäus-Idee entstand während eines verregneten Tages, an dem Sie einen Einkauf gemacht haben. Warten Sie auf die Ideen und Zufälle oder suchen Sie auch gezielt nachThemen, über die Sie gern schreiben möchten?

Cover von Drachenglut

Jonathan Stroud: Die Entdeckung von Bartimäus war etwas Besonderes. Es ist wahr, die zentrale Idee ist in meinen Kopf gesprungen, als ich im Regen gelaufen bin. Dann habe ich ganz schnell alles aufgeschrieben. Aber normalerweise kommen meine Ideen viel langsamer. Ich muss mich sehr anstrengen. Normalerweise schreibe ich dann diese halben Ideen auf und dann mache ich spekulativeAnmerkungen bis die Richtung stimmt, in die die Handlung des Buches gehen soll. Jedes meiner Bücher hat eine andere Herkunft, z.B. „Drachenglut“ begann mit der Beschreibung eines Drachens,der unter der Erde verborgen lebt. Sechs Monate später habe ich den Text wieder gefunden und ichhabe angefangen über eine Geschichte nachzudenken.

Kinderbuch-Couch: Momentan bevölkern die Drachen die Frühjahrsausgaben auf dem deutschen Buchmarkt. Ihr erstes Buch heißt „Buried Fire“, in der deutschen Übersetzung „Drachenglut“. DerDrache als Inkarnation des Bösen ruht in der Erde. Warum ist der Drache ein so beliebtes Fabelwesen? Was hat Sie zu dieser zum Teil auch horrorartigen Geschichte inspiriert?

Jonathan Stroud: Drachen gehören fest zur europäischen literarischen Tradition. In „Beowulf“, einem frühen literarische Text, geht es um den Kampf mit einem Drachen unter einem Hügel. Drachen sind durchihre enorme Aggressivität und wirkliche Fremdartigkeit wunderbar. Drachen sind monströs, aberauch normalerweise elegant, intelligent und ehrfurchtgebietend – der ultimative Gegner für alle Leute, die Helden sein wollen. Ich bin kein besonderer Fan von Horrorromanen oder – filmen, aber ich mag Geistergeschichten und schaurige Märchen. Und manche Szenen in „Drachenglut“ (wie die Frau, die fliegt und am Fernster kratzt) nehmen diese Effekte auf und spiegeln so diese Gruseltradition.

Kinderbuch-Couch: Wenn man zu schreiben beginnt, hat man ja auch Ziele. Welches sind Ihre?

Jonathan Stroud: Ich habe zwei Ziele. Erstens: Ich möchte Bücher schreiben, die fesseln und aufregend sind und die den Lesern eine gute und spannende Geschichte schenken. Zweitens: Ich möchte, dass die Handlung gut konstruiert ist und so eloquent geschrieben ist, wie ich es schaffen kann. Diese beidenZiele überschneiden sich und wenn ich das Gefühl habe, ich habe Erfolg mit beidem, dann bin ich sehr froh beim Arbeiten. Das glaube ich, muss das dritte Ziel sein.

Kinderbuch-Couch: Denken Sie an ihre jugendlichen Leser, wenn Sie schreiben?

Jonathan Stroud: Die jungen Leser sehe ich ganz weit außen am Rand meines Blickwinkels. Ich denke die ganze Zeit an den Leser, aber ich fokussiere mich nicht auf ihn. Ich denke, ein Autor muss der inneren Logikseines Stückes folgen, auch dem eigenen Enthusiasmus. Wenn man das macht, dann ist das Resultatklar und gut konstruiert und dann hat man Freude, es zu lesen. Natürlich muss man ein generelles Konzept haben, wer der Leser ist. Aber es wäre ein Fehler, die Erzählung unter dem Druck zuschreiben, dass man eine besondere Altersgruppe bedienen will. Als ich z.B. „Das Amulett vonSamarkand“ begonnen habe, glaubte ich, es wäre richtig für Leser ab 12 Jahren. Weil ich wollte, dass es auch Erwachsene lesen, habe ich mir keine Sorgen über die Fußnoten oder langen Wortegemacht. Ich habe nur geschrieben, was richtig für die Bartimäus-Stimme war. Die Bartimäus-Bücher haben somit eine breites Lesepublikum gefunden. Grundsätzlich schreibe ich für das Kind, das ich früher war und der Erwachsene, der ich jetzt bin – wenn ich beide Seiten froh machen kann,dann ist das Ergebnis: Erfolg.

Kinderbuch-Couch: Seit den Bartimäus-Bänden hoffen die Leser auf Romane mit Tiefgang aber auch Humor. Sind Sie ein humorvoller Mensch oder eher der grübelnde Typ?

Cover von Bartimäus - Die Pforte des Magiers

Jonathan Stroud: Ich glaube, Sie müssen meine Familie und meine Bekannten fragen. Wie alle Leute bin ich beides. Wenn ich zurückschaue, dann sind Bartimäus und Nathanael beide Aspekte von mir. Ich habe eine anarchische, humorvolle Seite und eine mehr bedrückte, stolze und ernsthaftere Seite. Nathanael im „Amulett von Samarkand“ ist mir sehr ähnlich, als ich in seinem Alter war. Aber es war für mich eine Überraschung, als ich Bartimäus’ Stimme geschrieben habe, herauszufinden, dass ich auchwitzige Dinge schreiben kann. Meine früheren Bücher haben ein paar komische Stellen, abergrundsätzlich haben sie nicht den dynamischen Humor der späteren Romane. Das mindert nicht ihren Wert. Aber heute, nach „;Bartimäus“, glaube ich, würde ich ungern zu den Romanen ohneHumor zurückkehren.

Kinderbuch-Couch: Welche Autoren haben Ihren Weg geprägt? Welche Bücher lesen Sie, wenn Sie Zeit haben?

Jonathan Stroud: Es gibt zu viele, um über alle zu reden. Aber ich denke sofort an ein paar: R.L. Stevenson, Evelyn Waugh, Italo Calvino, Raymond Chandler, P.G. Wodehouse...............Wenn ich schreibe, lese ich nicht genug. Aber jetzt, finde ich, kehre ich zu den Klassikern aus demfrühen 20. Jahrhundert zurück. Ich habe viel Literatur in der Universität gelesen und war sehrbeeindruckt insbesondere von Märchen und Mythen. Als ich jünger war, habe ich Fantasybücher gefressen. Aber ich lese heute nicht viel davon. Ich bin mehr am Stil der Autoren als am Genre der Geschichte interessiert.

Kinderbuch-Couch: Wie muss man sich ihren Tagesablauf vorstellen? Sind sie ein konsequent disziplinierter Schreiber mit einem strikten Tagesablauf oder lassen Sie die Arbeit eher auf sich zukommen?

Jonathan Stroud: Ich bin mehr für Disziplin als für Inspiration. Ich versuche von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten, mit einer Stunde Pause fürs Mittagessen. Ich will pro Tag 5 Seiten A4 schreiben, wenn ich mitten in einemRoman bin. Manchmal schaffe ich das ganz einfach, ein anderes mal erreiche ich das nicht. Aberich brauche das Ziel, da ich an schlechten Tagen, wenn die Worte nicht kommen, es doch immerhin schaffen kann. Der Morgen ist die beste Zeit. Die schlechteste Zeit ist von 14 Uhr bis 16 Uhr. Dabeginne ich zu gähnen, mich zu kratzen und aus dem Fenster zu glotzen.

Kinderbuch-Couch: Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten? Welche Projekte liegen versteckt in Ihrem Schreibtisch?

Jonathan Stroud: Ich arbeite an einem neuen Fantasyroman, der , hoffe ich, Ende des Sommers fertig sein wird. Es ist noch ein bisschen zu früh, davon zu erzählen. Ich verrate nur, es ist etwas Skandinavisches. Mit Glück wird das Buch im kommenden Jahr veröffentlicht und kurz danach in Deutschland. Wermehr wissen will, sollte auf meiner Website nachschauen: www.jonathanstroud.com. Momentan mache ich nach der Geburt meines Sohnes eine Pause. Übrigens, ich muss jetzt weg,denn ich höre ihn schreien.

Kinderbuch-Couch: Herzlichen Dank für das Interview.

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