Interview mit Milena Baisch

Für die Kinderbuch-Couch: Stefanie Eckmann-Schmechta

 

Klaus Baumgart

Nach zahlreichen fantasievollen Kinderbüchern für Kinder von 2 bis 10 Jahren, darunter auch Geschichten für Leseanfänger und Krimis, erscheint nun bei Beltz & Gelberg ein echtes „Jungen-Buch“. Der Hauptdarsteller, Anton, wird vielen sicherlich aus der Seele sprechen. Frech und selbstbewusst erzählt er von seinem persönlichen, heldenhaften Abenteuer am See – und doch steckt hinter der coolen Fassade ein ängstliches Kind.

Mein Wunsch beim Erzählen generell ist, Worte zu finden für die Gefühle der Leser …Milena Baisch

Kinderbuch-Couch: Was hat Sie auf die Idee gebracht, diese gans besondere Sommergeschichte zu erzählen?

Milena Baisch: Die Idee entstand in dem extrem heißen Sommer 2006. Der war so heiß, dass man nach 11h am Vormittag nicht mehr arbeiten konnte. Also bin ich mittags immer zum See gegangen – der allerdings dann auch bald lauwarm war. Ich weiß noch, dass ich meine Füße am Ufer ins Wasser steckte und darüber nachdachte, dass das Wasser am Rand so klar ist und in der Mitte so dunkel. Und dass es so viele Erwachsene gibt, die Angst vor tiefen, natürlichen Gewässern haben. Als Erwachsene können sie die Angst zugeben, aber für Kinder ist das peinlich.

Kinderbuch-Couch: Es gibt eine ganze Reihe Anglizismen und viele Anlehnungen an die Computerspiele in Antons Welt. Mussten Sie sich, was die Freizeitgestaltung der 9 bis 11-jährigen angeht, erst einmal schlau machen – oder gibt es in Ihrem Umfeld und Ihrem Alltag Jungen, bei denen Sie diese Dinge hautnah miterleben?

Klaus Baumgart

Milena Baisch: Ich hoffe, dass die Kinder nicht die Augen verdrehen, wenn sie diese Wörter lesen! Wahrscheinlich klingt alles schon wieder ganz Omamäßig. Eigentlich hatte ich auch gar nicht den Eindruck, dass es so viele Anglizismen wären. Für viele Dinge aus der Welt von Jungs gibt es einfach keine deutschen Wörter, und Power Racer klingt schon besser als Geländewagen, oder? Ich habe aber auch ganz tolle Berater gehabt, im Alter von Anton. Die haben mit sehr professionellem Blick die Geschichte gelesen und mir Tips gegeben.
Was mir wichtig war, war, die Trennung von „Kunst“ und „Spaß“ aufzuheben – um es mal so zugespitzt zu sagen. Die Kinder kennen Filme und Computerspiele, das sind die Sachen, die ihnen Spaß machen, die aber auch ein bisschen „pfui“ sind. Und dann kennen sie Bücher, die erinnern an Schule. Vor allem bei Jungs, fürchte ich. Mein Wunsch war, die beiden Welten zu verbinden, denn mein Wunsch beim Erzählen generell ist, Worte zu finden für die Gefühle der Leser. Und wenn die Leser Gefühle bei Computerspielen haben, dann dürfen die in den Geschichten nicht fehlen.

Kinderbuch-Couch: In Bochum geboren und in Wuppertal aufgewachsen, haben Sie ihre Kindheit im Ruhrgebiet verbracht. Haben Sie für „Anton taucht ab“ Ihre Kindheitserlebnisse von dort einfließen lassen? Oder sind Ihre Erlebnisse in und um Berlin, wo Sie heute leben, eher eine Inspirationsquelle gewesen?

Milena Baisch: Als Kind habe ich gerne mit Regenwürmern und Kellerasseln gespielt. Das hat sich geändert, irgendwie entwickelt man ja mehr Ekel, wenn man älter wird. Also bin ich erst mit der Zeit ein bisschen wie Anton geworden. Heute traue ich mich nichtmal, einen Frosch anzufassen …Aber zum Glück erinnere ich mich noch gut an das tolle Gefühl, wenn man ins Wasser springt. Das konnte ich als Kind tagelang machen: ins Wasser springen, wieder rausklettern, wieder reinspringen …Das kommt natürlich immer zusammen, wenn man Kinderbücher schreibt. Ideen von heute, gemischt mit Erinnerungen an früher. So war es auch bei Anton, denn die Idee kam an einem Brandenburger See.

Kinderbuch-Couch: Anton gibt vor, ein richtig „tougher“ Typ zu sein. Und doch ist er sehr verletzlich und unsicher. Dies wird in den Schilderungen der Momente, von denen er „am liebsten nicht erzählen würde“, sehr deutlich. Aufgrund eines beängstigenden Erlebnisses als Fünfjähriger mit seiner Mutter hat er sich geschworen, niemanden zu schlagen, muss aber am Ende doch einsehen, dass das nicht immer geht und man für Schwächere einstehen muss. Wie sehr liegt Ihnen das Thema Gewalt am Herzen, was möchten Sie Kindern auf den Weg geben?

Milena Baisch: Ich finde, dass Kinder sehr verwirrende Botschaften zum Thema Gewalt vermittelt bekommen. Einerseits ist es etwas Böses, sobald zwei Kinder sich prügeln, gehen Erwachsene dazwischen und schimpfen. Moralisch wird ihnen immer wieder vorgebetet: Gewalt ist keine Lösung. Andererseits gibt es Actionfilme, in denen Gewalt als einzige Lösung gefeiert wird. Da wenden „die Guten“ Gewalt an und werden damit zu Helden. Kinder kriegen auch mit, was real in der Welt passiert, dass Regierungen Kriege führen und die Polizei Schlagstöcke besitzt. Das ist doch eine große Doppelmoral. Ich glaube schon, dass Kinder sich austoben und ihre Kräfte messen müssen – und auch lernen müssen, sie verantwortungsbewusst einzusetzen. Wenn ihnen das von vornherein verboten wird, bleiben ja nur die Computerspiele. Bei Anton kommt noch hinzu, dass es in seinem Elternhaus Gewalt gibt. Also, wie man sieht, ist das Thema Gewalt ganz schön komplex für einen Neunjährigen. Schließlich muss er sich auch beweisen und bei anderen Kindern durchsetzen, da muss er seinen Standpunkt als „Gegner von Gewalt“ irgendwann aufgeben. Ich wollte mit der Geschichte nicht zu Gewalt aufrufen, aber ich wollte sie auch nicht verteufeln. Mir ging es darum, diese ganzen Widersprüche zu thematisieren.

Kinderbuch-Couch: Sehr berührend, wie ich finde, schildern Sie mit Antons Worten seinen liebevollen Umgang mit den Eltern, aber auch das abwertende Verhalten ihrem Sohn gegenüber, das ihn klein macht. Denken Sie, dass sich viele Kinder in seinen Schilderungen wieder erkennen?

Milena Baisch: Ablehnung erfährt jedes Kind mal, das lässt sich bestimmt auch nicht vermeiden. Manchmal bin ich allerdings erschreckt, wenn ich sehe, wie respektlos manche Eltern mit ihren Kindern umgehen. Trotzdem lieben Kinder ihre Eltern fast immer bedingungslos und geben nie auf, um deren Liebe zu kämpfen. Die Eltern von Anton spielen in der Geschichte direkt keine große Rolle, aber sie bilden den Hintergrund. Anton will nicht von ihnen als Versager gesehen werden, also zieht er eine coole Show ab. Und die bringt ihn ja erst in die ganzen Komplikationen. Es ist schwer für ein Kind, denn es muss den Eltern gegenüber stark und schwach sein können. Aus der Zwickmühle kommt Anton erst raus, als er mal eine Zeit lang vergisst, dass er ein Kind ist, weil er sich so sehr um seinen Freund Piranha kümmern muss.

Kinderbuch-Couch: Trotz seiner ablehnenden Haltung dem See und den Kindern dort, ist Anton durchweg sympathisch. Woran liegt es, dass Anton – so jung wie er ist – gar nicht offen für Neues ist und er der Natur so ängstlich gegenüber steht?

Milena Baisch: Natur spielt in den Alltagen von vielen Kinder keine wichtige Rolle. Es gibt die reale Welt mit Wohnung, Straße, Schule. Es gibt die virtuelle, mediale Welt, also vor allem Computerspiele. Diese beiden Welten unter einen Hut zu bringen, damit haben Kinder oft schon genug zu tun. Was soll Anton da noch mit Natur? In der Geschichte entdeckt er mit der Natur eine für ihn ganz neue Welt, aber erst, als die anderen Welten wegbrechen. Die Natur ist also nur eine Notlösung, weil er nicht weiß, wo er sonst hingehen soll. Generell ist sein Ziel im Leben ja gar nicht, neue Welten zu entdecken – wie wir Erwachsene das vielleicht von Kindern erwarten würden – sondern etwas darzustellen. Seine Aufmerksamkeit kreist fast nur darum, dass er cool sein will. Er macht sich viele Gedanken darüber, wie andere ihn sehen und träumt davon, wie er sich selbst gerne sehen würde.

Kinderbuch-Couch: Gab es da vielleicht doch so einen Hintergedanken, Kinder mehr für die Natur zu begeistern? Also, ihnen zu zeigen welche Freude es macht, das Leben mit allen Sinnen zu spüren?

Milena Baisch: Hintergedanken in dem Sinne, die Kinder zu etwas zu erziehen oder gar sie „weg vom Computer, hin zur Natur zu führen“ habe ich keine gehabt. Mut machen will ich natürlich schon, aber da ist die Angst vor dem natürlichen See eher eine Metapher. Es hätte auch andersherum sein können, dass die Geschichte von einem Kind handelt, das vom Land kommt und zum ersten Mal einen Actionfilm sieht. Aber wenn es so ist, dass viele echte Kinder Natur erstmal doof und langweilig finden und sich da mit Anton identifizieren können, würde es mich freuen. Sie müssen ja nicht am Ende begeistert in Schlingpflanzen springen. Ich glaube, Erwachsene bauen da oft so einen Druck auf, dass sie den Kindern einreden, Natur sei besser als Fernsehen. Damit nehmen sie ihnen die Freiheit, das selbst herauszufinden. Ich möchte nicht so gerne eine von diesen Erwachsenen sein, und ich hoffe, dass das Buch nicht so eine Botschaft vermittelt. Nach der Geschichte wird Anton sicherlich wieder genüsslich Fernsehen gucken …

Kinderbuch-Couch: Sie schreiben auch – und das sehr erfolgreich – Drehbücher für Film und Fernsehen. Wie unterscheidet sich der Arbeitsprozess für ein Drehbuch von dem für ein Kinderbuch zu schreiben? Haben Sie durch Ihre Arbeit als Drehbuchautorin vielleicht einen anderen, klareren Blick auf die Handlung und können auf diese Weise die Geschichte entsprechend inszenieren?

Milena Baisch: Der Unterschied ist vor allem, dass ein Drehbuch aus ganz vielen Fassungen besteht, bei denen immer wieder etwas geändert und neu geschrieben wird. Außerdem gibt es noch andere Leute, wie Regisseure und Produzenten, die Einfluss auf die Geschichte haben. Der Text ist also eher ein formbares Material. Wenn ich ein Kinderbuch schreibe, ist jedes Wort in Stein gemeißelt. Da mache ich es genau andersrum: ich ändere so gut wie nichts! Der Vorgang des Schreibens ist bei einem Kinderbuch konzentrierter, finde ich. Dafür ist es aber auch sehr still, beim Schreiben und beim Lesen. Mir gefällt es sehr, wenn viele zusammen einen Film schauen und es im Saal laut wird, weil alle Kinder gleichzeitig lachen.
Was den klareren Blick betrifft: Ich hatte das Glück, Drehbuchschreiben auch studieren zu dürfen. Da habe ich sehr viel gelernt darüber, wie Gefühle in Geschichten übersetzt werden können. Und das kann man ja bei Romanen genauso anwenden wie bei Filmen.

Es war für mich ganz normal, in Büchern genauso zu existieren wie im echten Leben… Milena Baisch

Kinderbuch-Couch: Darf ich fragen, welcher Entstehungsprozess, Kinderbuch oder Drehbuch, Ihnen als Autorin mehr Freude macht?

Milena Baisch: Das kann ich nicht sagen, beides hat seine Vor- und Nachteile. Leider werden Drehbuchautoren im Vergleich zu Prosa- oder Theaterautoren weniger respektiert. In der Öffentlichkeit kennt man sie kaum, obwohl sie ja die Urheber der Geschichten sind. Auch im Arbeitsprozess werden sie manchmal eher wie Dienstleister betrachtet. In Deutschland braucht man zur Filmfinanzierung immer mehrere Geldgeber. Jeder von denen darf dann beim Buch mitreden, und die Autoren haben die Aufgabe, alle diese Wünsche einzubauen. Das wäre auch okay, wenn der Autor das letzte Wort hätte und alle ihm und seinen Kenntnissen vertrauen würden – ist aber meist nicht so. Und beim Fernsehen herrscht sehr viel Angst davor, etwas Neues auszuprobieren. Dabei kann eine Geschichte nicht spannend werden, wenn man sich beim Erzählen nichts traut. Also, von den Umständen her ist das Drehbuchschreiben mühsamer, muss ich leider sagen. Auch wenn ich es sehr, sehr gerne mache.

Kinderbuch-Couch: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag als Autorin aus? Haben Sie ein bestimmtes Ritual oder bestimmte Tageszeiten, zu denen Sie arbeiten?

Milena Baisch: Das kommt ein bisschen darauf an, wo ich gerade bin und was ich gerade arbeite. Als ich zum Beispiel Anton geschrieben habe, habe ich auf dem Land gelebt. Da habe ich morgens nach dem Aufstehen gleich geschrieben. Als Ritual gehörte dazu, vorher auf keinen Fall Zeitung zu lesen oder ins Internet zu gehen, dafür eine Runde Spider Solitair zu spielen. Und sobald ich merkte, dass Anton aufhört, mir den Text zu diktieren, habe ich abgebrochen und bin in den Wald gegangen. Generell kann man vielleicht sagen, dass ich vormittags das Kreative mache und nachmittags das Organisatorische.

Kinderbuch-Couch: Auch Ihre Mutter, Christa Baisch, ist Kinderbuchautorin. „Gemeinsam mit ihren Geschwistern tauchte sie in den Kinderbüchern ihrer Mutter Cris Baisch auf.“ ist auf Ihrer Website zu lesen. Ich nehme an, dass Bücher und Geschichten sehr wichtig in Ihrem Elternhaus waren – und vermutlich noch immer sind – inwieweit war das Lesen und Erzählen Bestandteil Ihres Familienlebens? Wie sehr hat Sie diese Erfahrung geprägt?

Milena Baisch: Das hatte wirklich ziemlich direkten Einfluss. Als ich sechs Jahre alt war, konnte ich oft nicht einschlafen. Eines Abends im Sommer bin ich zu meiner Mutter gegangen, die auf der Bank im Garten saß. Wir haben dann gemeinsam in den Himmel geschaut und uns abwechselnd eine Geschichte über eine kleine Wolke erzählt. Meine Mutter hat sie nachher aufgeschrieben, und das war ihr erstes Kinderbuch: „Die kleine Wolke, die mal rennen wollte“. Das Mädchen in dem Buch heißt sogar auch Milena. Es war also für mich ganz normal, in Büchern genauso zu existieren wie im echten Leben. Als ich älter wurde, war es auch meine Mutter, die vorschlug, ich sollte doch selbst mal eine Kindergeschichte schreiben und an einen Verlag schicken. Von alleine wäre ich bestimmt nicht so schnell auf so eine Idee gekommen.

Kinderbuch-Couch: Welche Kinderbücher haben Sie in Ihrer Kindheit am meisten gemocht?

Milena Baisch: Astrid Lindgren: Bullerbü und Ronja Räubertochter, Ottfried Preußler, Erich Kästner, die Krimis von Enid Blyton, „Die Kinder aus Nr. 67“ von Lisa Tetzner und „Die rote Zora“ von Kurt Held. Ich weiß nicht, warum, aber ich war auch sehr fasziniert von Geschichten aus dem Nationalsozialismus. Da gab es in der Kinderbibliothek ein extra Regalfach für, und das habe ich mir immer als erstes vorgeknöpft. Aber ich habe mir auch Bücher ausgeliehen über Hundeerziehung, weil ich mir so sehr einen Hund gewünscht habe.

Kinderbuch-Couch: Haben Sie sich mittlerweile den Wunsch nach einem Hund erfüllen können?

Milena Baisch: Es hat schon als Kind geklappt. Ich habe meine Eltern so lange bearbeitet, bis sie ja gesagt haben. Und dank meiner guten theoretischen Vorbereitung konnte der Hund bald hervorragend Stöckchen holen. Aber ich muss auch zugeben, dass ich das Versprechen „Ich gehe dann auch bestimmt immer mit ihm raus!“ nicht eingehalten habe. Heute würde ich sagen, es ist unmöglich für ein Kind, so ein Versprechen einzuhalten. Auch wenn ich es damals mit vollster Überzeugung gegeben habe.

Kinderbuch-Couch: Gibt es jemanden, dem Sie ihre ersten Entwürfe anvertrauen und dessen Meinung Ihnen wichtig ist?

Milena Baisch: Während des Arbeitsprozesses rede ich eigentlich nicht so gerne darüber. Ich bin lieber mit meinen Figuren alleine und lasse die entscheiden, wie es laufen soll. Nachher, wenn ein Text fertig ist, gebe ich ihn kritischen Profis, meiner Agentin und meiner Lektorin, aber das kommt erst ziemlich spät. Sollte ich doch mal zwischendurch ein Feedback brauchen, wende ich mich an meinen Freund oder an meine Schwester. Die hat nämlich auch ein großes Talent zum Erzählen.

Kinderbuch-Couch: Verraten Sie uns, ob Sie schon eine neue Idee für ein Kinderbuch haben oder vielleicht schon an einem neuen Buch arbeiten?

Milena Baisch: Ja, es gibt eine neue Idee und ich freue mich sehr auf die Geschichte. Aber die gibt es bis jetzt nur im Kopf, es steht noch kein einziges Wort dazu irgendwo, nichtmal auf einem Zettel. Darum kann ich jetzt noch nichts verraten, sonst würde sich die Idee erschrecken …

Kinderbuch-Couch: Herzlichen Dank für das Interview.

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