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Buchcover: Sarah Welk: Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße

Buch-Rezension - das meint Kinderbuch-Couch.de: Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße von Sarah Welk

erschienen bei arsEdition

geeignet für Kinder im Alter ab 8 Jahren

Dass die beiden Schwestern Mimi und Flo das sind, was man freundlich formuliert als einfallsreich und lebhaft bezeichnet, verheißt schon der Titel „Quatsch mit Soße“ und auch die Kapitelüberschriften lassen so einiges an Turbulenzen erahnen: „Wie wir einmal geheime Zirkusmäuse gekauft haben“ oder „Wie wir einmal fast bis zum Grundwasser gebuddelt haben“. Unfreundlich formuliert könnte man die beiden auch frech und ungezogen nennen. Wie auch immer: wer ihnen nicht hinterher räumen muss, sondern nur davon liest, wird die beiden mögen.

Florentine, genannt Flo, ist 5, Mimi, die Ich-Erzählerin ist 7: „Flo und ich und Papa und Mama und Kalle und Knolle und Bolle, wir alle wohnen in einem Haus am Brückenweg.“ Knolle und Bolle sind Kaninchen, Kalle ist ein kleiner Kater. Sie wohnen auf dem Land, nebenan wohnt Onkel Jussi, Mamas Bruder, mit dem Cousin Mats, der ist schon zwölf. Dessen Mama wohnt in der Stadt.

Er ist es auch, der den beiden Mädchen ein paar Mäuse aus seiner Zucht aufschwatzt, als „Zirkusmäuse“. Weder den Brotkorb noch die Puppenstube halten die Eltern der Mädchen für geeignet, im Garten dürfen sie aber bleiben. Damit die Mäuse nicht so einsam sind, planen Mimi und Flo ein Mitternachtspicknick mit ihnen und schaffen jede Menge Leckereien an die Seite – die sie dann lieber doch im Bett futtern. Nachts ist es ja dunkel draußen. An einem langweiligen Sonntag wollen sie einen Kuchen backen, einen Geburtstagskuchen für Mats. So schwer kann es doch nicht sein, warum warten bis die Eltern ihren Mittagsschlaf beendet haben …gut allerdings, dass die dann zum Helfen und Retten und Saubermachen rechtzeitig wach werden. Und als nächstes buddeln sie dann ein Loch im Garten – mit Onkel Jussis Trecker und fast bis zum Grundwasser. Sie hätten so gern ein Nilpferdbaby …

Gezeichnet sind die Mädchen und die anderen Figuren genauso liebenswert und frech, wie es ihren Charakteren entspricht, bunt und mit kräftigen Farben ausgefüllt. Jede Seite hat mindestens eine kleine Illustration, oft ist auch eine ganze Szene abgebildet.

Die Schrift ist groß, die Reihenabstände weit, so dass sich der Text durchaus für Leseanfänger eignet. Sätze und Wörter sind allerdings normal lang und nicht immer einfach gesetzt und gebaut. Aber auch zum Vorlesen macht das Buch Spaß.

Fazit:

„Quatsch mit Soße“ ist Band 1 der Reihe mit den ziemlich besten Schwestern. Wem die beiden gefallen, der kann in Band 2 und Band 3 weitere Chaos-Abenteuer mit den beiden erleben: In „So ein Affentheater“ geht es gemeinsam in den Zoo und Klein-Flo verschwindet im Giraffengehege, in Band 3 geht’s „Mit Karacho in den Winter“. Und natürlich lassen sich die beiden auch davon nicht aufhalten, dass es viel zu warm ist um Schneemänner zu bauen.

Sigrid Tinz

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