Couch-Wertung:

75%
Idee
Bilder
Text

Idee

witzige Idee zum Thema Selbstvertrauen mit Aha-Effekt am Schluß des Buches.

Bilder

großflächige, realitätsnahe Zeichnungen, damit von hohem Wiedererkennungswert.

Text

kurze, gut verständliche Sätze. Einsatz von Alliterationen (Luzie Langsam, Hennes Hüpf etc.)

Leser-Wertung

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Feb 2005

Eine bunte und lustige Geschichte aus dem Leben der kleinen Schnecke Luzie Langsam - Kurzweile für unsere Kleinsten.

Die Schnecke Luzie - mit Zweitnamen Langsam - fühlt sich sehr klein und sehr langsam. Sie glaubt nicht an sich, da sie nur kriechen kann, sonst nichts. Und so zuckelt sie langsam und unzufrieden durchs Leben. Ihre Freunde fordern sie heraus und unterstützen sie bei dem Versuch, einen schrecklich großen Berg hinaufzukriechen. Luzie glaubt nicht daran, schließlich kann sie nur kriechen, nicht wie ihre Freunde hüpfen, fliegen oder schnell krabbeln - und doch, ohne es richtig zu bemerken, hat sie es geschafft; sie ist den steilen Berg heraufgekrochen. Und am Ende wartet eine große Überraschung auf sie: Der Berg war kein Berg, es war Herr Müller der friedlich im Garten lag und schlief.

Ein handliches Buch, das zunächst durch seine großen Bilder mit realistischen Darstellungen von Schnecken auf Salatköpfen, Fröschen, Igeln und anderem Getier im bunten Blumengarten auffällt. Es ist eine Menge los, in diesem Garten und es gibt viel zu entdecken. Luzie Langsam, die Heldin der Erzählung, schaut zunächst äußerst missmutig auf das turbulente Leben in ihrem Umfeld, denn sie ist sehr mit sich selbst und ihrer Unzulänglichkeit - wie sie findet - beschäftigt. Sie findet sich für alles zu langsam oder beneidet die anderen um deren Fähigkeiten. Ermutigt durch ihre Freunde, die sich auch durch Luzies Gejammere nicht abhalten lassen, vollbringt sie schließlich eine tolle Leistung und hat nun die Möglichkeit sich mit mehr Selbstvertrauen neu zu betrachten und zu erkennen, dass ihre vermeintlichen Unzulänglichkeiten auch durchaus Vorteile haben können (wer kann sich schon in ein Schneckenhaus verkriechen und einen Berg hinunter rollen?). Da Luzie bis zum Ende der Geschichte steif und fest behauptet ";Ich schaffe das nie"; ist für eine gewisse Spannung gesorgt, denn der Vorleser bzw. Betrachter weiß nicht, wieviel des Weges Luzie bereits geschafft hat, denn es wird immer ein Bildausschnitt der Strecke gezeigt.

Am Ende ihres Weges wird Luzie von ihren jubelnden Freunden in Empfang genommen und nun stellt sich die Frage: ";Weißt Du, was Luzie geschafft hat?"; Die folgende und letzte Seite lässt sich noch einmal auf doppeltes Format auseinander klappen und hier wird erst deutlich, dass Luzie nicht etwa über einen Berg, sondern über den schlafenden Herrn Maier gekrochen ist! Luzie hat hoffentlich aus dieser Geschichte gelernt, daß man oft viel mehr schaffen kann als man sich zutraut. Ein bischen Selbstvertrauen und etwas Mut und schon geht es! Außerdem ist es wirklich prima Freunde zu haben, die einem helfen, über den eigenen Schatten zu springen.

Ganz nebenbei kann der kleine Leser aber noch ganz andere Dinge lernen: jedes doppelseitige Bild birgt neue optische Leckerbissen in sich, denn es herrscht wirklich ein reges Treiben. Die Tierwelt der heimischen Gartenkultur wird schön veranschaulicht und auch eine Menge Pflanzen können anhand dieser abwechslungsreichen Grafiken beschrieben werden. Auch dies macht das Buch für den kleinen Betrachter spannend.

Fazit:

Luzie bei ihrem langen und anstrengenden Marsch über Herrn Maier zu begleiten macht wirklich Spaß. Die Pointe am Ende des Buches zieht auch nach mehrmaligem Lesen immer wieder. Und höchst interessant ist auch, was so ganz nebenbei alles in Herrn Maiers Garten los ist.

Antje Saam

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