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Idee
Bilder
Text

Idee

Professor Pfeffer ist ein sympathischer Kerl und ebenso die Tiere, auf die er trifft. Da macht das Suchen gleich noch einmal mehr Spaß.

Bilder

Schöne silhouettenhafte Darstellung von Tieren, die trotzdem gut zu erkennen sind.

Text

Amüsanter Einleitungstext, der Kindern spaßig Professor Pfeffer und die Aufgabe vorstellt.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Nov 2010

Stimmt das Klischee, dass Professoren manchmal etwas verwirrt sind oder sind tatsächlich ein paar Tiere in ganz neue Umgebungen umgesiedelt? Am besten mal ganz genau hinsehen...

Professor Pfeffer ist ein richtiger Abenteurer, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Er erforscht Tiere auf der ganzen Welt und besucht sie dafür natürlich auch. Der Professor war dafür schon überall - im Wald, unter Wasser, im Dschungel, in der Savanne, in Schnee und Eis und auf der Weide. Viele Tiere hat er an den verschiedenen Plätzen entdeckt und manchmal auch kleine Überraschungen. Die gilt es nun zu finden. Dafür wird Professor Pfeffer nach dieser Einleitung auf den nun folgenden sechs Doppelseiten inmitten vieler Tiere in bestimmten Lebensräumen gezeigt, die alle, bis auf eins, dort auch hingehören. Doch welches Tier hat sich eingeschlichen? Dies zu erraten, fällt bei genauem Hinsehen nicht schwer und wenn doch, gibt es eine Seite mit der Auflösung. Den Abschluss des Buches bildet ein tierisches Glossar: alle etwa 100 Tiere des Buches werden hier noch einmal alphabetisch vorgestellt und mit Namen benannt.

"Ein Schau- und Suchbuch" verspricht "Professor Pfeffers tierisches Abenteuer" zu sein und wirklich gibt es hier jede Menge zu entdecken. Dabei werden die jungen Leser gleich selbst zum Abenteurer, denn es gilt schließlich, das eine, "fremde" Tier zu entdecken, welches sich in die falsche Umgebung verirrt hat. Die Aufgabe ist mit ein bisschen Konzentration zwar schnell gelöst, sorgt aber trotzdem für jede Menge Spaß und so manche Eltern werden staunen, welche Tiere ihre Kinder schon kennen. Bei der großen Menge an abgebildeten Tierarten ist aber sicher auch noch das eine oder andere Neue dabei, denn beispielsweise Mausmaki, Opossum, Seegurke oder Tukan dürften den wenigstens Kindern bekannt sein. Sollte das "fremde" Tier tatsächlich nicht gefunden werden, besteht trotzdem kein Grund zur Panik, denn gleich im Anschluss an die Suchseiten gibt es "Professor Pfeffers Dokumentarfotos", die das Rätsel mit dem entsprechenden Bildausschnitt und einem lustigen Zweizeiler dazu schnell lösen.

Sprachlich ist das Buch sehr übersichtlich. Außer auf der erwähnten Seite mit den Dokumentarfotos beschränkt sich die Sprache auf einen einleitenden Text zu Beginn des Buches, in dem Professor Pfeffer kurz vorgestellt und die Aufgabe erläutert wird, sowie auf "Professor Pfeffers Tiersammlung", die alle Tiere von A bis Z darstellt. Die Einleitung ist amüsant und dem Alter gerecht geschrieben, kurze und einfache Sätze transportieren den Inhalt.

Dem Lesealter des Zielpublikums sowie der Intention des Buches gemäß überwiegen die Illustrationen den Text. Auf sechs Doppelseiten ist Professor Pfeffer von ganz unterschiedlichen Tieren in ihrer natürlichen Umgebung dargestellt. Katrin Wiehler bebildert die Szenen nicht naturalistisch, sondern eher flächig und abstrakt. Trotzdem ist jedes Tier gut zu erkennen und in seiner Einzigartigkeit sehr gut getroffen. Dabei gibt es auch witzige Details zu entdecken, wie beispielsweise die Fledermaus, die am Geweih des Hirsches hängt, der Papagei, der mutig dem Tiger die Schnauze streichelt oder die Schweine, die aus der Feldumzäunung ausbrechen. Um die Wuseligkeit der Bilder etwas zu reduzieren, hat Katrin Wiehler gedeckte Farben gewählt, die in der Auswahl gut miteinander harmonieren und die natürliche Umgebung der Tiere beschreiben sowie auf überlappende Darstellungen weitestgehend verzichtet.

Viele Suchbücher bieten Kindern Bilder mit vielen Details an, aus denen sie immer wieder neue Dinge entdecken können. Katrin Wiehle packt dieses Vergnügen zusätzlich in ein kleines Spiel mit Rahmenhandlung und verleiht der Geschichte damit Charakter, die das Suchbuch aus anderen seiner Art heraus hebt. Das Rätsel ist zwar schnell gelöst, doch Kinder haben Freude an der Wiederholung und suchen auch gern mehrmals nach dem "falschen" Tier. Zudem ist das Glossar nachhaltiger und langlebiger und kann zu einem beliebten Nachschlagewerk werden oder als Anregung für viele weitere Aufgaben dienen.

Fazit:

Ein Suchbuch der besonderen Art, das Spaß macht, eine lustige Aufgabe stellt und den Kleinsten einen Einblick in die Vielfalt der Tierwelt bietet.

Claudia Goldammer

 

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