Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
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Idee

Eine Sammlung von kurzen Geschichten. Die Hauptfigur, Luisa und ihr frecher Freund, der Watz, der in seiner Art ein wenig an Pumuckl erinnert, ermöglichen eine Verbundenheit zwischen Kindern und Handlung.

Bilder

Bunte, aber ausdruckslose Illustrationen, die kleine Details und eine ausgeprägtere Mimik der Personen vermissen lassen. Die Bilder nehmen der Geschichte eher den Charme, als daß sie sie unterstützen.

Text

Der Autor versteht es, die Kinder geschickt in die Handlung einzubeziehen und lässt die Geschichte durch viel wörtliche Rede eine drollig beschriebene Hauptperson und einigem versteckten Humor lebendig werden.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Apr 2005

Das Kinderbuch ";Kleine Geschichten für schöne Träume"; aus dem gondolino Verlag, wirkt zunächst nicht so besonders. Umso schöner, wenn man beim Lesen durch kleine, spannende und lustige Geschichten überrascht wird.

Was ist eigentlich ein Watz? Ein Watz ist benannt nach seinen Vorlieben: W wie Weihnachten, das ist nämlich sein Lieblingsfest, A wie Apfelkuchen- sein Leibgericht, T wie Tollkühn- seine Haupteigenschaft und Z wie Zipfelmütze- sein Lieblingskleidungsstück. Jedes Kind hat einen Watz und er begleitet die Kinder in den Träumen. Tagsüber schlafen Watze in den Kopfkissen der Kinder, damit sie in der Nacht ausgeruht sind. Natürlich kann man Watze nicht sehen. Es sei denn, sie tragen ihre Zipfelmütze nicht.

Und genauso beginnt das Buch um Luisa und ihren kleinen frechen Watz mit den grünen Haaren. Das Mädchen erfährt, dass ausgerechnet ihr Watz seine Zipfelmütze verloren hat. In 10 kurzen Geschichten erzählt der Autor, Alexander Benra, was Luisa und ihr Watz alles erleben, um dieses wichtige Kleidungsstück wiederzufinden. Und das ist nur möglich, wenn das Mädchen die Träume der vergangenen Nächte nochmals träumt. Denn in einem von Luisas Träumen muss der Watz ja seine Mütze verloren haben. So führt uns das Kinderbuch aus dem gondolino Verlag also durch die Träume des kleinen Mädchens. Gemeinsam mit dem Pony Gwendoline, von dem Luisa schon öfter geträumt hat, machen sich Kind und Watz auf die Suche nach der Zipfelmütze. Und es dauert gar nicht lange, da finden sie das Lieblingskleidungsstück in einem Vogelnest. Heilfroh und frech wie eh und je, setzt Luisas Watz die Mütze auf und schneidet dem Mädchen Grimassen. Da fällt auf, dass er gar nicht unsichtbar ist, wie er jetzt sein sollte. Wer kann da wohl helfen? Die weise Watzfrau, die alle nur ";die Alte"; nennen muss Rat wissen.

Also begeben sich der freche Watz, Luisa und das Pony im nächsten Kapitel (Traum) auf die Suche nach der ";Alten";. Die drei reiten also los um die Watzfrau zu suchen. Und endlich gelingt es ihnen, die weise Watzfrau im ";Land des guten Benehmens"; zu finden. Und tatsächlich weiß sie auch, was in dieser Notsituation zu tun ist. Doch als es endlich soweit ist und Luisa der Lösung für das Problem ihres Watzes ganz nahe ist... wacht sie wieder auf. Die Watzfrau hat Luisa einen Reim erzählt. Und das letzte Wort in diesem Reim sagt, wie man die Mütze waschen muss, damit der Watz wieder unsichtbar wird. Doch genau dieses Wort hat Luisa nicht mehr gehört. Sie weiß nur, dass es sich auf ";blau"; reimen muss. Mit Hilfe ihrer Mutter findet das Mädchen dann doch noch ein Wort, dass sich auf blau reimt: Kakao! Und es funktioniert tatsächlich. Luisas Watz wird wieder unsichtbar. Doch obwohl nun alles wieder seine Ordnung hat, beschließen Luisa und ihr Watz, noch öfter etwas zusammen zu unternehmen... Im Traum und in der Wirklichkeit.

Der Autor Alexander Benra verbindet in diesem Kinderbuch zehn kurze Geschichten zu einem Gesamtwerk. Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen, aber alle gehören zusammen. Sehr kurzweilig ist das Kinderbuch, in dem sich alles darum dreht, einem kleinen, vorlauten Wicht zu helfen - der es seinen Helfern alles andere als leicht macht. Die Figur des Watzes ist es, die das Kinderbuch aus dem gondolino- Verlag so unterhaltsam macht.

Auf 87 Seiten bekommen Kinder die Gelegenheit, Luisa, ein Mädchen von nebenan, kennenzulernen. Doch es ist nicht Luisa, die zwar immer nett und hilfsbereit dargestellt ist, aber trotz allem etwas farblos wirkt, die zum Weiterlesen animiert, sondern dieses kleine, freche Wesen, das sie überallhin begleitet und ohne Rücksicht auf Verluste nur an sein eigenes Bestes denkt. So einen unterhaltsamen Begleiter wünscht sich wohl jedes Kind!?

Der Text des Kinderbuches ist leicht verständlich und enthält sehr viel wörtliche Rede. Durch das zunächst langsame Heranführen an das Geschehen, die Vorstellung der Charaktere von Luisa und dem Watz und die Einführung in die Problematik, die sich den beiden stellt, ermöglicht der Autor allen zuhörenden Kindern einen leichten Einstieg in die Geschichte.

Zu jeder Geschichte finden wir mindestens ein Bild, das eine Szene aus dem jeweiligen Kapitel aufgreift. Man merkt jedoch, dass in diesem Kinderbuch eindeutig die Geschichte im Vordergrund steht, denn in den Bildern ist für Kinder nicht viel zu entdecken. Bunte Bilder, die Menschen mit eher ausdruckslosen Gesichtern darstellen und die nicht viele Details oder Raffinessen bieten, rücken eher in den Hintergrund.

Fazit:

In dem Kinderbuch ";Geschichten für schöne Träume"; finden wir kurze Erzählungen, die zum Schmunzeln einladen, aber durch Originalität nicht unbedingt überzeugen. Es ist vielmehr der versteckte Humor und die drollige Hauptfigur, die die Geschichten interessant werden lassen.

Simone Brinkschulte

Kleine Geschichten für schöne Träume

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