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Idee

„Supermittelmäßig“ – das ist sie nicht, die Geschichte von Alexander, der im Laufe des Büchleins einige Dinge über sich und sein Leben erfährt.

Bilder

Die Bilder von Claude K. Dubois passen hervorragend zu der ruhigen Stimmung des Buches. Bescheiden, doch gleichsam ausdrucksstark illustrieren sie Alexanders Geschichte.

Text

In ihrer Geschichte regt Susie Morgenstern zum Nachdenken an – und zum Gespräch. Dabei gelingt es ihr, sich in Alexander hineinzuversetzen – und dies glaubhaft zu vermitteln.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Mär 2012

[ab 7 Jahren]

Supermittelmäßig, mit diesem Wort beschreibt sich Alexander. Alles an ihm scheint durchschnittlich: seine Größe, seine Erfolge beim Sport und in der Schule. Gerne hätte er dies anders. Und genauso trifft es ein. Wer hätte gedacht, dass es etwas gibt, was Alexander so gut beherrscht, dass er fast zu Alexander dem Großen wächst?

Alexander ist ein supermittelmäßiger Junge. Er verrichtet alles, was er macht, zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders gut. Doch eines Tages schenkt ihm sein Patenonkel ein Klavier - und dies ändert einiges in Alexanders Leben. Er beginnt mit dem Klavierspielen, was ihm in kurzer Zeit sehr gut gelingt. Endlich hat er etwas gefunden, was ihm liegt, was er hervorragend beherrscht. In der Schule findet er in Kevin einen Freund und er erkennt, dass auch Ines, die Klassenbeste, ihre Schwächen hat. Als die Lehrerin ihren SchülerInnen die Aufgabe gibt, einen Aufsatz über das zu schreiben, was diese sich am meisten wünschen, stellt Alexander fest, dass er sich wünscht, neugierig zu sein. Denn nur so lernt man alle Facetten des Lebens kennen - und genau darauf brennt der Junge, der vermeintlich supermittelmäßig war ...

Es ist eine stille Geschichte, auf die Kinder ab sieben Jahren sich einlassen. Doch eines ist sie ganz bestimmt nicht: supermittelmäßig. Alexander, der weder besonders groß ist noch etwas besonders gut zu können scheint, bietet eine hervorragende Identifkationsfigur. Mit der Zeit entwickelt er ein besonderes Talent im Klavierspielen, was etwa sein neuer Freund Kevin oder aber die Klassenbeste Ines nicht können. Dafür zeigen diese andere Stärken. Alexander hat das Glück, eine Lehrerin zu haben, die Fragen stellt. Fragen, die in Aufsätzen beantwortet werden sollen. Und so erfährt Alexander nach und nach, was ihm wichtig ist - nämlich, neugierig zu sein und zu bleiben.
Die zarten und gleichsam ausdrucksstarken Illustrationen von Claude K. Dubois begleiten diese stille Geschichte einfühlsam. Sie sprechen Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und bieten zahlreiche Gesprächsanlässe. Allein das Titelbild regt an, zu fragen und zu antworten: "Wer ist der Junge auf dem Bild?" - "Wie fühlt er sich?" - "Was denkt er vermutlich?"

Fazit:

"Supermittelmäßig" - ist ein besonderes, kleines Büchlein, das Kindern ab sieben Jahren Mut macht. Mut macht, sich auf die eigenen Stärken und Schwächen einzulassen und neugierig zu sein und zu bleiben. Es fordert auf zum Dialog, deshalb sollte es am besten gemeinsam mit einem Erwachsenen gelesen werden.

Alexandra v. Plüskow

 

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