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Idee
Bilder
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Idee

Sam und Julia erleben jeden Tag mehrere Abenteuer, aber nicht irgendwo, nein, sondern im größten Mäusehaus der Welt.

Bilder

Die Fotografien zeigen Szenen aus dem Mäusehaus, in denen Sam und Julia in ihrer Umgebung abgebildet sind, wodurch es auf jedem Bild eine Unmenge zu entdecken gibt.

Text

Der Text ist Begleiter der Bilder und erzählt dennoch charmant von den vielen Abenteuern der beiden Mäusefreunde.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Sep 2012

Ausgezeichnet mit dem Kinderbuch-Couch-Star*. Wer schon immer gern mit Puppenhäusern gespielt hat und sich für Miniaturwelten begeistert, der sei herzlich eingeladen, mit Sam und Julia das Mäusehaus zu erkunden.

Sam und Julia sind zwei Mäuse, die beide im Mäusehaus wohnen. Dieses Mäusehaus ist nicht irgendein Haus, sondern es besteht aus etwa elf Stockwerken, mehr als hundert Zimmern und vielen Nebengebäuden. Sam und Julia sind die besten Freunde und ergänzen sich prächtig: Julia ist neugierig und frech und Sam schüchtern und brav. Gemeinsam erleben sie im und rund um das Mäusehaus viele spannende und aufregende Alltagsabenteuer. So haben sie sich z.B. eine geheime Höhle unter der Treppe ins Mäusehaus gebaut und beobachten die vielen Bewohner beim Kommen und Gehen. Oder sie helfen Sams Oma beim Backen der Pfannkuchen, wobei Julia den Pfannkuchen so hoch in die Luft schmeißt, dass er auf Sams Kopf landet. In insgesamt 17 Kapiteln werden realitätsnahe, aber sehr behütete Episoden aus dem Leben der zwei kleinen Mäuse geschildert.

Sicherlich hat Karina Schaapman mit dem "Mäusehaus" allen voran sich selbst einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Denn auch wenn die Geschichten von Sam und Julia nicht nur bildlich sondern auch textlich erzählt werden, sind es doch die lebensecht wirkenden Fotos, die dem Betrachter den Atem rauben: Karina Schaapman hat nicht irgendeine Kulisse für ihre Mäusegeschichten gebaut, nein, sie hat drei Jahre lang in akribischer Kleinstarbeit ihr Mäusehaus erschaffen, ein gewaltiges Gebilde, 3 x 2 x 1 Meter groß und aus scheinbar unzähligen Zimmern, Treppen, Türen und Fenstern bestehend. Mit ausgesprochener Liebe zum Detail hat sie originale Stoffe, Einrichtungsgegenstände und Dekoartikel aus den letzten Jahrzehnten gesammelt und Fehlendes selbst genäht, gebastelt, gestickt oder gezimmert. Der Beweggrund für dieses Mammutprojekt war, Zuflucht in einer heilen Welt zu suchen, eine Welt, die sie nur zu gern mit Kindern teilen will, wie sie in einem Interview schildert: www.ellermann.de/vorlesebuecher-kinderbuecher-bilderbuecher/das-maeusehaus.html

So sind die Abenteuer auch eher von der gemäßigten Sorte: hier mal etwas zu viel Puderzucker auf den Eierkuchen gestreut, da mal die Torte zu kräftig ausgeblasen. Aber gerade das ist eine Wohltat für kleine Kinderseelen. Hier wird sie von keinem dunklen Wald bedroht oder muss mit Ungeheuern kämpfen. Der Textteil des Buches tritt in der Wirkung ziemlich hinter die Bilder zurück und dient der Entwicklung der Geschichten. Diese sind charmant und lebenslustig erzählt und authentisch in ihrer Sprache. Die Episoden haben eine angenehme Vorleselänge und lassen nebenher viel Platz, um die Bilder zu betrachten. Denn diese sind fotografierte Details aus dem Mäusehaus, die Darstellung einzelner Szenen in einer perfekt inszenierten Kulisse, in der nicht das kleinste Detail fehlt. Dank des großen Bildformates können große und kleine Betrachter die Bilder in Ruhe entdecken und sich in den vielen Einzelheiten verlieren.

Fazit:

"Das Mäusehaus" ist definitiv mehr als "nur" ein Buch, es ist vielmehr ein kleines Kunstwerk, das schon allein durch seine liebevolle Hingabe und den faszinierenden Detailreichtum überzeugt.

Claudia Goldammer

 

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