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Idee
Bilder
Text

Idee

Ein recht normaler Junge erlebt einen normalen Alltag; allerdings hat er grüne Haare und das gibt den Geschichten die ein oder andere ungewöhnliche Wendung.

Bilder

Die Illustrationen von Annette Swoboda sind niedlich, frech, witzig, schön, bunt, viel und lassen den grünen Bruno und seine bezopfte Freundin Betty lebendig werden.

Text

Und dann und dann und dann – der Sprachduktus ähnelt dem einer mündlich erzählten Geschichte; die Buchstaben sind groß und durch farbige Absatzanfänge sehr aufgelockert, deshalb auch gut zum Selberlesen.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Feb 2013

ab 5 Jahren

Der Schauspieler Ben Becker - bekannt, berühmt, preisgekrönt - schreibt auch Geschichten für Kinder: über Bruno, einen kleinen Jungen, der sich monatelang erst gar nicht die Haare wäscht, und als er es dann doch irgendwann macht, nimmt er grüne Seife - Zauberseife, die ihm die Haare grün färbt. Hier sind vier neue Geschichten von ihm.

Bruno ist ein ganz normaler, kleiner Junge, er hat eine Mama, eine Oma, eine beste Freundin, geht zur Schule - nur eine Sache ist anders als bei allen anderen normalen kleinen Kindern: er hat grüne Haare. Vor einiger Zeit durch Zauberseife grün gewaschen. Und diese grünen Haare bringen die ein oder andere außergewöhnliche Wendung in die Geschichten, die er in diesem Buch erlebt: Als er mit seiner Mama und Betty im Zirkus ist, büxt ein Pony aus der Vorstellung aus. Es hält Brunos grüne Haare für Gras, Bruno flüchtet - in die Manege - und schon ist das schönste Durcheinander im Gange. Oder als Bruno sich in Paris verläuft: da findet seine Mama ihn wieder, weil sie hoch oben auf dem Eiffelturm einen grünen Punkt leuchten sieht.

Gut gelungen sind hier die begleitenden Illustrationen von Annette Swoboda: alle zwei, drei Seiten gibt es ein Bild, mal ganzseitig, mal fließt der Text drumherum, mal kullern die Illustrationen durch die Buchstaben, mal sind es gezeichnete Fotos, Schnappschüsse von Brunos Abenteuern. Die Darsteller sind farbenfroh und auf eine niedlich-freche Art gezeichnet: die kleine Betty hat Zöpfe wie Pippi und Bruno eine Mähne wie Pumuckl, nur grün halt. Nachbar Meiers Mops trägt dasselbe Karo wie sein Herrchen und Betty Stoffhase ist kein niedliches Kuscheltier, sondern ein zerzauster Schlacks, den alle aber trotzdem sofort ins Herz schließen. Alles in allem ist Brunos Welt wunderschön, lustig und liebenswert.
Ansonsten aber: alles ganz normal. Bruno feiert Ostern, isst Popcorn im Zirkus und bei seiner Oma Kuchen, bringt Bettys verlorene gegangenen Lieblingshasen nach Hause, besucht ein Museum, ist mal frech, mal freundlich, spielt mit Coladosen Fußball und denkt sich Streiche aus.

Auch sprachlich ist alles sehr, sehr normal. Die Geschichten von Bruno klingen so, wie das, was sich viele Eltern abends am Bett für ihre Kinder ausdenken. Sie beginnen mit "einmal war..." und erzählen langatmig und ausschweifend und mit vielen Und-Danns und Danachs weiter, vom verlorenen Kuscheltier, dem ärgerlichen Nachbar, dem schönen Ausflug; und irgendwann hört die Geschichte halt auf.

Vielleicht wollte Ben Becker ja gerade ein Buch schreiben, mit Geschichten, die klingen wie selbst erzählt. Vielleicht hat aber auch ein berühmter, preisgekrönter Schauspieler nur genauso normale Geschichten im Kopf wie alle anderen Eltern auch - nur werden seine halt als Buch veröffentlicht. Wer weiß. Schlecht sind sie ja deshalb nicht.

Fazit:

Bruno mit den grünen Haaren erlebt Geschichten, die klingen wie selbst erzählt: unspektakulär, mit dem ein oder anderen pfiffigen Schlenker, immer mit Happy End. Die Bilder von Annette Swoboda machen daraus ein schönes, nettes Büchlein.

Sigrid Tinz

 

Geschichten vom Bruno mit den grünen Haaren

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