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Idee
Bilder
Text

Idee

Die Heldin gewinnt noch etwas mehr Kontur als im ersten Band: Geschickt arbeitet die Autorin Themen wie Freundschaft oder Vertrauen mit ein. Die geradlinige Erzählstruktur ist vor allem auf jüngere Kinder zugeschnitten.

Bilder

Die schwarz-weißen Illustrationen passen gut zum Text, sind kindgerecht und witzig

Text

Der Text ist gut verständlich und zugleich humorvoll erzählt, bleibt nah an kindlichen Alltagserfahrungen und ist deshalb vor allem für Leser mit noch nicht so viel Erfahrung und Ausdauer geeignet.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Okt 2013

Vormittags Schule, nachmittags Hexenkosmos: Bella Donner pendelt zwischen zwei Welten, seit sie von der Hexe Lilith adoptiert wurde und erfahren hat, dass sie selbst eine Hexe ist. Kann das gut gehen? Schließlich dürfen ihre Schulfreunde nichts von ihrem Hexenleben erfahren.

Der zweite Band der "Bella Donner"-Reihe der britischen Autorin Ruth Symes knüpft nahtlos an den ersten Band an, bleibt aber auch für Leser verständlich, die die Geschichte des sympathisch-frechen Hexenmädchens nicht von Anfang an verfolgt haben. Denn sie erfahren gleich im ersten Kapitel die Vorgeschichte: Waisenmädchen Bella Donner, das immer schon eine Hexe sein wollte, wird von der freundlichen Lilith adoptiert. Die ist, auch wenn man es ihr auf den ersten Blick nicht ansieht, eine veritable Hexe, lebt in der magischen Fidibusstraße und hat Bella Donner nicht zufällig ausgewählt. Denn Bella ist ein echtes Hexenmädchen und darf nun endlich das Zaubern lernen - aber immer nur samstags, damit sie die Zaubersprüche nicht durcheinanderbringt.

Von Montag bis Freitag ist sie ein ganz normales Schulmädchen, das leider seinen Freunden nicht erzählen darf, in welch magischer Umgebung es seine Freizeit verbringt. Gute Schulnoten kann sich Bella auch nicht herbeihexen, denn das Zaubern ist außerhalb der Fidibusstraße nur im Notfall erlaubt. Damit ihre Adoptivmutter trotzdem stolz auf sie sein kann, will Bella am großen Zauberwettbewerb teilnehmen. Denn sie hat zwar kein Talent fürs Rechnen - dafür liegt ihr das Zaubern umso mehr. Und sie trainiert hart, unterstützt von ihrer Cousine Verity, um gegen die anderen Teilnehmer, die viel mehr Erfahrung am Zauberkessel mitbringen, bestehen zu können.

Doch auch außerhalb der Fidibusstraße tut sich einiges: Eine neue Lehrerin sorgt dafür, dass der Unterricht plötzlich viel mehr Spaß macht und Bella sogar die Matheaufgaben versteht. Umso weniger kann sie nachvollziehen, dass ihr bester Freund Sam dieser Miss Rowan nicht über den Weg traut. Zur Überraschung aller soll er Recht behalten. Es stimmt was nicht mit der neuen Lehrerin - und Bella kann beweisen, was wahre Hexenkunst ist.

Auch im zweiten "Bella Donner"-Band geht das Konzept der Buchreihe auf: Eine leicht verständliche Geschichte um eine sympathische Heldin, humorvoll und liebevoll erzählt, ein bisschen spannend, aber nicht zu aufregend, gerade recht für die ersten Leseerfahrungen. Gelungen ist die Verbindung zwischen Hexenwelt und "normalem" Leben: Bella Donner erlebt in der Schule und mit ihren Freunden Situationen, die den kleinen Lesern vertraut sein dürften. Was Freundschaft wert ist und warum sich Vertrauen lohnen kann, selbst wenn man schon mal enttäuscht wurde - auch solche Fragen greift das Buch auf kindgerechte Weise auf. Die Illustrationen von Franziska Harvey sind eine schöne Ergänzung: Auch sie zeigen Bella Donna als sympathische Identifikationsfigur. Die Fans des Hexenmädchens brauchen nun etwas Geduld. Die Bände drei und vier der Reihe sind bislang nur im englischen Original erhältlich.

Fazit:

Der zweite Band der "Bella Donner"-Reihe hält, was der erste versprach, und bietet ein gut lesbares und kindgerecht erzähltes Hexenabenteuer für Lese-Einsteiger.

Eva Dignös

 

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