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Idee
Bilder
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Idee

Kein Piratenhund ohne passendes Boot – bei manchen dauert die Suche danach nur ein bisschen länger.

Bilder

Sommerliche Farben, entspannte Ferienatmosphäre, freundliche Charaktere – stimmige Untermalung der unterhaltsamen Geschichte.

Text

Überschaubarer Textumfang und flüssig geschrieben – auch für Erstleser geeignet.

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Claudia Goldammer

Buch-Rezension von Claudia Goldammer Feb 2015

Was braucht ein waschechter Piratenhund? Natürlich ein Boot. Aber manchmal ist die Suche nach dem passenden gar nicht so einfach...

Familie Brown ist überglücklich: endlich Urlaub! Also schnell die Koffer gepackt und ab an die Küste gedüst. Mit dabei ist natürlich auch Poppy, der Familienhund. Gleich am ersten Tag bekommt Poppy ein stilechtes Piratenhalstuch - schwarz mit weißen Totenköpfen - denn kein Urlaub am Meer ohne einen Piratenhund, oder? Außerdem gehört natürlich eine richtige Bootsfahrt dazu. Da sich die Browns nicht entscheiden können, ob sie einen Angelausflug machen, Seehunde beobachten oder Tretboot fahren wollen, stellen sie jeden Tag eine Bootstour auf den Tagesplan.

Nicht nur die Kinder Tim und Susie, auch Poppy freut sich riesig, schließlich gehört ein richtiger Piratenhund auf ein Schiff. Doch, oh je, was ist das? Bereits beim Betreten des Bootes ist Ppppy gar nicht wohl und schnell zeigt sich, dass ihn sein Gefühl nicht getäuscht hat. Das Auf und Ab des schaukelnden Bootes ist nichts für den armen Hundemagen. Auch das Beobachten der Seehunde am nächsten Tag sagt Poppy nicht mehr zu und selbst Tretboot fahren ist nichts für den arg mitgenommenen Vierbeiner.

Wieder zu Hause angekommen, ist Poppy immer noch schlapp und niedergeschlagen. Was ist nur los mit ihm? Tochter Susie geht plötzlich ein Licht auf: klar ist, dass ein Piratenhund ein Piratenboot braucht. Aber es muss eben das passende sein. Und das scheint gefunden, als die Browns ein Hausboot auf einem Kanal ansteuern und Poppy begeistert mit dem Schwanz wedelt, aufgeregt hin und her läuft, bellend sein neues Revier verteidigt und schließlich beruhigt auf dem Boot einschläft.

Es ist schon nicht leicht, Kinder in den ersten Lebensmonaten zu verstehen. Was tun, wenn der Nachwuchs schreit? Windeln wechseln, füttern, in den Schlaf wiegen? Doch irgendwann lernen Eltern ihr Kind lesen und je älter es wird, desto mehr kann es sich selbst mitteilen und artikulieren, welche Bedürfnisse oder Kümmernisse es hat. Doch wie erfolgt dieser Verständigungsprozess mit Haustieren? Welche Angst quält sie, wenn sie zitternd vor einem Schiff stehen? Leiden sie unter Magenverstimmung, wenn sie apathisch zusammengerollt in der Ecke liegen?

Gerade in neuen Situationen ist die Suche nach der Ursache von Angst oder Kummer ein Versuchen und Ausschließen, Trial and Error. Doch dass sich das Weitermachen lohnt, zeigt die erfrischende Geschichte von Poppy, der schließlich auf einem langen roten Boot auf Süßwasserkanälen seine Erfüllung als Piratenhund findet.

Durch die neutrale Thematik ist das Buch für Jungen und Mädchen geeignet und eine willkommene Abwechslung zu Prinzessinnen, Pferden oder Superhelden. Unterteilt in sechs kurze Kapitel ist der Textumfang pro Kapitel für Erstleser angemessen und wird zusätzlich durch viele unterstützende Illustrationen aufgelockert. Allerdings ist der englische Name Brown ein echter Stolperstein für Erstleser, der leicht hätte vermieden werden können. Die dynamischen Ferien-Bilder sind in frischen sommerlichen Farben gezeichnet und zeigen eine lebensfrohe Familie, mit der sich viele Leser leicht identifizieren können. Nicht zuletzt auch vielleicht deshalb, weil dieses Buch einem echten Piratenhund Poppy gewidmet ist.

Fazit:

So, wie jeder Topf seinen Deckel findet, findet auch jeder Piratenhund sein Boot - auch, wenn es dazu mehrerer Anläufe bedarf. Also nicht gleich beim ersten Scheitern aufgeben, geduldig weitermachen und weiter probieren lohnt sich.

Claudia Gildammer, Februar 2015

Poppy, der Piratenhund

Poppy, der Piratenhund

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