Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
Text

Idee

Das Eselchen auf den Weg zum Stall, in dem das Jesuskind vom Atem seiner Mama gewärmt wird. Viele Menschen und Tiere schließen sich seiner Reise an, um dem Jesuskind einen Besuch abzustatten.

Bilder

Gelungene optische Auffrischungskur mit klaren Linien und modernen Farben, gänzlich unkitschig aber dennoch stimmungsvoll.

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Ansprechend erzählt, mit vielen Wiederholungen, gut einprägsam und leicht verständlich, können die Leser die fröhliche Wanderung des kleinen Eselchens nach Betlehem mitverfolgen.

Leser-Wertung

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Dez 2015

Ach, was ist es gemütlich im Stall. Fest ins Stroh gekuschelt der mütterlichen Gute-Nacht-Geschichte zuzuhören - nichts ist für das kleine Eselchen so schön wie diese vertrauten Stunden.

Doch dann ist eines Morgens seine Mutter verschwunden. Stattdessen linst ein kleiner Engel in den Stall hinein und ermuntert das kleine Eselchen, ihm zu folgen und den kurzen Weg nach Betlehem zu gehen. Dort, in einem Stall, soll das neugeborene Jesuskind liegen, in einer Krippe, umgeben von vielen Tieren, darunter auch seine Mutter, um das Jesuskind mit ihrem warmen Atem in der Krippe zu wärmen.

Das Eselchen ist verdutzt, denn genau diese Geschichte hatte es doch immer von seiner Mutter erzählt bekommen. Und nun soll es sie scheinbar selbst erleben? Freudig und mit einem lauten I-A folgt es dem Engel und lädt unterwegs viele Menschen und Tiere ein, sich ihm auf dem Weg nach Betlehem anzuschließen. So wächst die kleine Gruppe schnell zu einer großen an und Kinder, Bäckersleute, Schafe samt ihrem Hirten, der Wachtmeister Dimpfelmoser, Eichhörnchen, ein Rehrudel und viele Tiere und Menschen mehr begleiten das Eselchen nach Betlehem, wo sie in der Krippe das Jesuskind sehen. Und dicht daneben steht die Mutter des kleinen Esels und wärmt es mit ihrem Atem, so wie schon vor tausend und tausend Jahren und an allen kommenden Weihnachten. Denn

"Das Wunder von Betlehem wiederholt sich an jedem Weihnachtsabend", sagte der kleine Engel.

Otfried Preußler zählt zu den Stars im Kinderbuchregal und ist vor allem durch den Räuber Hotzenplotz, Das kleine Gespenst oder Der kleine Wassermann bekannt. Das Eselchen und der kleine Engel ist eine kleine Erzählung aus dem Jahr 1993 und zwar nicht so bekannt wie andere seiner Werke, aber trotzdem eine liebevolle kleine Geschichte, die mit sympathischen Figuren und weihnachtlicher Stimmung punktet.

Einleitend lässt Preußler die Eselmutter indirekt die Weihnachtsgeschichte erzählen, allerdings mehr als märchenhafte Erzählung, als schöne Geschichte, um darüber wohlig einzuschlafen. Dass die Weihnachtsgeschichte der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte sein wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar, wird aber schnell auf den folgenden Seiten klar. Otfried Preußler nimmt mit der Sichtweise des Eselchens eine überraschende Perspektive ein und holt sie mit dem Gedanken, dass sich die Weihnachtsgeschichte jedes Jahr wiederholt, ins Hier und Jetzt. Zwar ist sie schon mehr als 2000 Jahre alt, doch durch die Verknüpfung mit zeitgenössischen Personen, wie der Würstelfrau, Kindern mit Schlitten oder dem bekannten Wachtmeister Dimpfelmoser ist die Weihnachtsgeschichte greifbarer und trotzdem weiterhin authentisch.

Die Neuauflage wurde durch die Illustrationen von Christiane Hansen optisch aufgefrischt. Sie zeichnet die Figuren großflächig, mit einem klaren und schwungvollen Strich, mit moderner Kleidung und Frisuren. Die Farben sind dazu passend klar gewählt und vermitteln die Kälte des Winters ebenso, wie die Wärme und Strahlkraft des Sterns und des Stalls. Neben den ausdrucksstark gezeichneten Hauptfiguren hat sie viele liebevolle Details und Randfiguren eingebaut, die die positive Stimmung etwa mit fröhlicher und beschwingter Gestik und Mimik unterstützen.

Fazit

Das ein kleines Eselchen und die Weihnachtsgeschichte wunderbar zusammenpassen, zeigt die stimmungsvolle weihnachtliche Erzählung von Otfried Preußler. Ein fröhliches, leichtes und stimmungsvolles Buch, das das Warten aufs Christkind wunderbar verkürzt.

Claudia Goldammer

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