Couch-Wertung:

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Idee
Bilder
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Idee

Ein herrlich freches fünfjähriges Kind, das dem Leben überaus positiv zugewandt ist und Kindergartenkindern ein hohes Maß an Identifikation bietet und Mut machen kann.

Bilder

Die Bilder spiegeln den Inhalt gut wieder und geben einen Einblick in Leas Welt. Die Bilder sind für die Vorstellungskraft eines Kindergartenkindes gut ergänzend, wenn auch manchmal etwas sehr bunt, aber wirbelig.

Text

Kurz, aber ausführlich genug und altersentsprechend verständlich geben die Texte viel wieder, was ein Kind in diesem Alter bewegt. Guter Wechsel von wörtlicher Rede und Erzählerposition.

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Kinderbuch Couch

Buch-Rezension von Kinderbuch Couch Jun 2005

";Lea Wirbelwind im Kindergarten"; aus dem Verlag Herder ist ein aufheiterndes, aber realistisches Vorlesebuch, dessen Hauptfigur Lea man gleich in sein Herz schließt.

Lea Wirbelwind ist fünf Jahre alt und gehört im Kindergarten schon zu den Großen. Sie ist ein aufgeschlossenes und fröhliches Kind, die es immer wieder schafft, andere zu motivieren und jeder Situation das Positive abzugewinnen. Eine Fähigkeit, die leider nicht viele besitzen, die uns das Leben aber um einiges leichter macht. So werden auch Erwachsene bei diesem Buch noch mal dazu angehalten, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.

Es werden 17 Kindergartentage von Lea Wirbelwind beschrieben und bildlich dargestellt. Lea macht ihrem Namen Wirbelwind alle Ehre. Sie wirbelt wahrlich durch den Kindergarten. Sie besitzt die nötige Portion Mut und Selbstbewusstsein um ihren Kindergartenalltag zu meistern und andere zu überzeugen, dem Tag das Beste abzugewinnen. Dabei setzt sie sich auch mit viel Herz und Geschick, für andere ein und wenn nötig auch mal gegen die Erwachsenen durch. So z.B. bei der Geschichte vom Waldtag, wo alle Kinder nach Hause gehen sollen, weil ein Junge unerlaubter Weise auf den Hochsitz geklettert ist. Lea schafft es eine andere Lösung für das Problem zu finden und macht sich damit bei allen beliebt, da der Waldtag doch kein vorzeitiges Ende findet. Auch schafft Lea es, schwächere Kinder zu ermutigen und nutzt nicht ihre pfiffige Überlegenheit aus. So bei dem kleinen Frederik, der neu ist und sich nur ungern von seiner Mama trennt. Mit Hilfe einer Pferdeleine und ihres Charmes schafft sie es, mit ihm zu spielen und ihn zum Lachen zu bringen.

Aber es gibt auch Tage, an denen Lea selber mal schlechte Laune hat, z.B. wenn es ohne Unterlass regnet. Was kann man an so einem Tag nur machen? Mürrisch sein ist jedenfalls keine Lösung, doch ein Fest steht auch nicht vor der Tür. Wie wäre es dann mit einem Regenfest? Lea und ihre Freunde bereiten alles vor und laden den ganzen Kindergarten ein. So wird selbst schlechten Tagen das Beste abgewonnen. Auch Trauer gehört zu Leas Gefühlswelt, nämlich als sie einen toten Vogel findet.

Ihre Abenteurer erlebt Lea zusammen mit ihrer Freundin Marie, die im selben Haus wohnt. In jeder Geschichte, die sich auf jeweils einer Seite erstreckt und durch ein situationsgerechtes Bild ergänzt wird, werden ein bis zwei neue Kinder aus ihrer Gruppe vorgestellt. So ist die Personenanzahl für Kinder in einem überschaulichen Rahmen. Der Wechsel von wörtlicher Rede und Erzählerposition lockert die angemessen langen Texte zusätzlich auf und erhöht den Identifikationscharakter. Inhaltlich sind die Geschichten nahe an der Erlebniswelt von Kindergartenkindern angelehnt, was das Verständnis wiederum erhöht. Auch Lea als Persönlichkeit ist eine gute Identifikationsfigur für Kinder diesen Alters, da sie in den Geschichten alle Gefühle zeigt und den Kindern deutlich wird, dass auch ein noch so kesses und munteres Kind mal Angst und Trauer empfindet. Dies hilft Kindern sehr, mit ihrem eigenen Gefühlen besser umzugehen, da sie erfahren, dass man diese auch zulassen darf.

Jede Geschichte beginnt mit den gleichen Worten: ";Jeder Tag ist anders- was heute wohl passiert?"; Im Anschluss daran folgt eine kurze Situationsbeschreibung, durch den Kindern sehr deutlich wird, worum es sich in der Geschichte handeln wird.

Fazit

Lea Wirbelwind wirbelt nicht nur durch den Kindergarten, sondern erlebt auch einen wahrhaften Wirbel durch die Welt der Gefühle.

Dorothee Langer

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