Couch-Wertung:

89%
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Idee

Origenelle Umsetzung mit Humor und dennoch ernsten Untertönen. Schräge Charaktere, die Spaß machen.

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jeweils eine humorvolle Illustration unserer Superhelden zu Anfang eines jeden Kapitels

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Humorvoll und mit viel Tempo und Flair führt uns die Autorin in den gar nicht so leichten Alltag eines Helden, der sich unter Schurken begeben hat.

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Carsten Kuhr

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Nov 2017

Der Superheldensohn schleicht sich an der Akademie der Superschurken ein: Was macht man, wenn man aus einer angesehenen Superhelden-Familie stammt? Nun, eigentlich ist der zukünftige Lebensweg vorgezeichnet. Man besucht die Akademie für Superhelden und tritt in die Fußstapfen der Ahnen. Dies gilt um so mehr, als der Vater, immerhin einer der berühmtesten Superhelden schlechthin, vom Superschurken und Erzfeind heimtückisch und hinterrücks erschossen worden ist.

Wenn man dann aber, wie es John geschieht, von der Schule für Superhelden abgelehnt wird, dann ist guter Rat erst einmal teuer. Doch John ist wahrlich nicht auf den Kopf gefallen - zumal er Rache für den feigen Mord an seinen Dad nehmen will.

Fluchs bewirbt er sich da, wo er wohl am besten an den Mörder herankommt - an der Evil Äcädemy wo man den Zöglingen der Superschurken beibringt, so richtig böse zu sein. Schnell noch die Zusage auf den Briefbogen der Superheldenschule kopiert, damit die Mutter auch beruhigt ist, und schon geht es los in Richtung Norden. Dass unser Superheld in spe gleich die Bekanntschaft von Max und Serena, zwei neuen Freunden macht, die ihn zunächst unwissentlich unterstützen und helfen, erleichtert es ihm, sich in dem mehr als ungewohntem Umfeld zurechtzufinden. Schließlich darf er nicht auffliegen, das wäre mehr als ungeschickt, würde man ihn als Superheldenabkömmling doch wohl nicht allzu nachsichtig behandeln. Dass alle behaupten, der Superschurke hätte seinen Dad nicht rücklings ermordet macht John wütend - doch was ist nun wirklich passiert?

Rasant erzählte, ungewöhnliche Aufarbeitung eines angesagten Themas - eine positive Überraschung

Der Thienemann Verlag hat mit seinem Imprint Planet! im Buchherbst 2017 die Superhelden entdeckt.

Allerdings, und dies macht vorliegenden Buch so besonders, versucht die Autorin recht erfolgreich mit der Erwartungshaltung ihrer Leser und Fans zu spielen. Einen Superhelden, na ja, wohl eher einen angehenden Helden, auf die Schule für Schurken zu schicken, da muss man erst einmal draufkommen!

Und dann entpuppt sich nicht nur der Lehrplan, sondern die ganze Schule als durchaus faszinierend. Man merke, die Schurken leben recht gut von ihren bösen Taten und so ist das Internat bestens ausgestattet. Monorail-Schwebebahn, Zweibett-Zimmer und Chemiesäle, die auch stärkste Explosionen aushalten, dazu Krokodile, die den Wassergraben bewachen - die Autorin lässt sich für ihre jungen Leser so einiges einfallen.

Verborgen in der rasanten, immer wieder unerwartete Wendungen nehmenden Handlung hat sich die Verfasserin mit Werten wie Freundschaft, Vertrauen und Voreingenommenheit beschäftigt - und dies auf eine Art und Weise, die für die Zielgruppe altersgerecht daherkommt. Unwillkürlich versetzt man sich als Rezipient in die Situation des jungen Protagonisten hinein, der nach wie vor geschockt, ja traumatisiert ist von dem Mord am Vater, der zunächst nur Rache will, dann aber erkennen muss, dass der vermeintlich so böse Gegner auch seine positiven Seiten hat. Das hat viel Tempo und jede Menge Flair und unterhält darüber hinaus bestens.

Fazit:

Mit dem Roman legt die Autorin eine ungewöhnliche Aufarbeitung des Superhelden / Superschurken Themas auf, in der sie altersgerecht auch ernste Themen anklingen lässt und überraschend routiniert und packend unterhält.

Carsten Kuhr

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