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Der Osterhase, ausgestattet mit Agenten-Ausrüstung und mit Action unterwegs: eine schnelle, lustige, heutige und spannende Variante der ewigen Frage: Gibt es den Osterhasen?

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Bunt wie Ostereier, sehr lebendig und lebhaft. Ole Osterhase ist ein frecher Kerl, den der Leser gerne auf seiner abenteuerlichen Agenten-Tour begleitet.

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Gute Länge, viel Action; Dialog, Bericht, Gedanken wechseln sich ab. Kleine Kinder können der Geschichte gut folgen, große bleiben aufmerksam.

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Sigrid Tinz

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Mär 2018

Neues vom Osterhasen - und von der ewigen Frage, ob es ihn gibt und wie er es macht mit dem Eierverteilen. Oder besser gesagt: Wenn es so weiter geht, wie in diesem Buch, macht er es vielleicht bald gar nicht mehr. Überall in den Gärten wimmelt es nämlich heutzutage von Alarmanlagen und Bewegungsmeldern; Kinder liegen auf der Lauer für ein Handyfoto. Aber: sein Freund, der Dachs, ein Erfinder, erfindet einen Tarnanzug- und damit will der Osterhase es doch noch mal versuchen.

Ole Osterhase hat die Faxen dicke und keine Lust mehr. Ende, aus, vorbei! Wenn es so weitergeht mit den Alarmanlagen und Bewegungsmeldern und anderweitig gesicherten Gärten, dann wird er nie wieder Eier verteilen. Basta. Und dann noch die Kinder, die auf der Lauer liegen, um ein Handyfoto von ihm zu ergattern, um endlich eine Antwort auf die ewige Frage zu bekommen, ob es den mythischen Osterhasen gibt und wie er es macht, heimlich so viele Eier zu verteilen. Was aber den Mythos natürlich zerstören würde.

Also will Ole aufhören. Bekommen die Kinder halt keine Eier versteckt.

Sein Freund, der Dachs Quirinius, weiß Rat. Und Tat: er ist Erfinder und hat für Ole einen Tarnanzug erfunden, mit Spezialfunktionen wie Schoko-Rauch-Granaten sowie einen Rucksack mit automatischem Eier-Greifarm. Ole lässt sich überreden, es damit noch einmal zu versuchen. Allerdings muss er mit dem Hightech-Anzug erst noch klar kommen - die genaue Steuerung des Greifarms ist schwierig und meist fasst er zu fest zu und produziert ein zermatschtes Osterei nach dem anderen. Aber: er übt und übt und übt den ganzen Tag - und in der Nacht zu Ostersonntag macht er sich schicksalsergeben auf den Weg und an die Arbeit. 

Agent mit langen Ohren

Ole Osterhase ist, passend zu seiner Rolle als Agent und Actionheld, kein süßer und niedlicher Hase, sondern eher kantig und durchaus auch schlecht gelaunt, wenn mal wieder was nicht klappt. Die vielen bunten Ostereier, die Blumen, das Grün, bringen jedoch ausreichend frühlingsfrische Grundfröhlichkeit in die Geschichte.

Die Bilder sind mal seitenfüllend, mal als Abfolge kleiner Szenen über den weißen Hintergrund verteilt.

Daneben und dazwischen dann der Text: jeweils ein paar Zeilen pro Seite. Eine gute Länge, damit auch kleine Kinder der Geschichte schon folgen können; weil viel passiert, haben auch ältere noch Spaß daran. Und dass so viel passiert und es so viel zu sehen gibt, gefällt jeder Altersgruppe.

Und dass am Ende doch alles klappt: Ole rennt los und kaum springt ein Bewegungsmelder an, nimmt sein Anzug die Farbe der Umgebung an und er sieht aus wie eine Mauer und ist unsichtbar. Bellende Hunde besänftigt die Würstchen-Wurf-Maschine und wenn jemand ein Foto schießen will, schießt der Anzug eine regenbogenbunte Tarn-Granate in die Luft - und vom Osterhasen ist nichts mehr zu sehen außer bunte Farbe. Aber am Ende haben alle Kinder ihre Eier in den Nestern und das ist schließlich das wichtigste.

Fazit:

Alle Jahre wieder wird es Ostern. Und jedes Jahr aufs Neue fragen sich die Kinder, ob es ihn wohl wirklich gibt, den Osterhasen, und wie er es schafft, so viele Eier zu verteilen und dabei nicht gesehen zu werden. In dieser Geschichte gibt es auf diese uralte Frage eine ganz heutige Antwort, mit viel Humor und Action. Und weil das Buch eine gute Länge hat, der auch kleinen Kinder schon folgen können, und so viel Humor und Action, dass auch die großen noch Spaß haben, ist es perfekt für ein gemeinsames Lesevergnügen mit allen Geschwistern. Rund um die Osterfeiertage haben wir Eltern oder Großeltern vielleicht ja die Zeit dazu.

Sigrid Tinz

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