Couch-Wertung:

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Idee

Niedliches Chaos-Einhorn trifft nettes Mädchen, der Runnig Gag ist die Einhorn-Pupserei und die Moral von der Geschicht: auch Einhörner sind nicht perfekt und wollen trotzdem geliebt werden.

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Ein Buch wie ein Knallbonbon voll buntem Chaos, das das flauschige Einhorn Hummelhörnchen verursacht. Und das sieht man auch auf jedem Bild: süß und frech und zum Knuddeln

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Das Buch wird erzählt aus Lenjas Sicht, was eine hohe Identifikation mit ihr schafft, so als wären wir Leser selbst die Freundin vom Einhorn.

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Sigrid Tinz

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Apr 2018

Bolzplatz, Spielplatz, Wiese, alle Kinder spielen und toben, nur Lenja sitzt im weichen Gras und beobachten Bienen und andere Insekten, die schillernden Flügel und das plüschige Fell. Und über einem Mülleimer sieht sie etwas ganz besonders großes herumschwirren, ...

... etwas, das aussieht wie ein winziges, fliegendes Pferd? Ein Einhorn mit Fell? Ja, genau, tatsächlich. Es heißt Möpp Hummelhörnchen und eigentlich kann es niemand sehen, außer Lenja und dass sie es sehen kann, ist ein Zeichen dafür, dass sie "sein" Mensch ist und er fortan bei ihr sein soll, um ihr Glück zu bringen. So weit, so erwartbar und so typisch.

Allerdings ist Möpp kein typisches Einhorn; keins, wie wir alle und auch Lenja es aus Filmen und Büchern kennen. Sondern klein, pummelig, frech, faul und den Tag über am liebsten damit beschäftigt, Süßigkeiten zu fressen. Und Klee, aber nur vierblättrigen. Und von dieser Mischung pupst es dann die ganze Zeit. Weswegen Lenja erstmal über das Thema gesunde Einhorn-Ernährung nachdenkt - oder es will, aber viel Muße dazu hat sie nicht. Am nächsten Tag ist Schule und Möpp kommt natürlich mit. "... das klappte zuerst auch super, na schön, es klappte ganz gut. Es klappte irgendwie. Um ehrlich zu sein, es führte nicht sofort zu einem großen Durcheinander. Zumindest nicht in den ersten beiden Stunden ..."

Aber dann hat Möpp Süßigkeiten-Hunger und klaut einen Schokoriegel, schläft ein und fängt an zu pupsen. Und auch wenn die anderen Kinder so ein Einhörnchen nicht sehen können, riechen können sie es - denken aber natürlich, Lenja sei die Ursache für den Gestank. Und lachen sie aus. Auch die Geburtstagsfeier von Lenjas bestem Freund Fips sprengt Hummelhörnchen, wenn auch unabsichtlich: Er landet verfressenerweise in der Torte und droht zu versinken - Lenja muss also reinfassen und rumwühlen, um ihr Einhorn zu retten. Überflüssig zu sagen, wie die Torte danach aussieht und welche Sauerei ein cremeverschmiertes fliegendes Einhorn in einem Kinderzimmer anrichten kann.

So richtig Glück bringt Möpp ihr nicht, eigentlich genau das Gegenteil: alles geht schief, und das wo sie vorher eigentlich viel Glück hatte und alles gut war. Am Ende wünscht sie sich, Möpp nie getroffen zu haben. Ihn trifft das tief, nur weg kann er nicht so einfach, weil dafür müsste er sich eine Tür zaubern zum Einhorn-Goldwolkenland. Nur er kann ganz schlecht zaubern und es geht jedes Mal schief und das ist fast ein bisschen traurig.

Die Bilder sind aber durchweg fröhlich, die Seiten in allen Regenbogenfarben unterlegt, die Seitenzahlen und Kapitel mit Zaubersternchen umglitzert. Dazu gibt es fast auf jeder Seite eine kleine freche, Szene mit dem pummeligen Möpp in allen chaotischen Lebenslagen, bunt wie ein Knallbonbon.
Am Ende geht es erstmal gut aus, Fips wird eingeweiht und Möpp und Lenja bleiben Freunde. Aber Band 2 wird sicher neue lustige Verwicklungen und Kabbeleien bringen. Wer das Hummelhörnchen mag, kann sich also auf eine Fortsetzung freuen.

Fazit:

Einhörner sind total in und je mehr es von ihnen gibt, desto bunter geht es durcheinander. Manche haben Flügel, sind biestig, lustig und das hier ist noch mal ein anderes: pferdefarben braun und flauschig, pummelig und mit Glitzerflügeln. Es ist so klein wie eine Maus und statt Glück bringt es erst mal Chaos für Lenja und Spaß für die Leser.

Sigrid Tinz

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