Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die geheimnisvollen Schatten der Nacht optimal in eine Geschichte eingebunden und optisch perfekt umgesetzt

Bilder

Eine wundervolle Federführung und das perfekte Augenmass beim Einsatz der Farbe.

Text

lyrische Verse, die nicht immer auf den ersten Blick offenlegen, was sie erzählen wollen

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Rita Dell'Agnese
Stille Poesie in Schwarz-Weiss-Bildern

Buch-Rezension von Rita Dell'Agnese Mär 2019

Der Fuchs tritt aus dem Schatten der Nacht. Er ist auf der Suche nach Farbe, denn alles liegt in silbernem Grau und dunklem Schwarz. Auf dieser Suche begegnet er dem Paradiesvogel, der auch nicht schlafen kann und sich nach Farbe sehnt. Die beiden ungleichen Gefährten durchstreifen nun den Wald und die Hügel, entdecken Tiere und Symbole und stoßen schließlich auf geheimnisvolle Spuren. Der Fuchs entdeckt in einer Höhle eine ganz spezielle Farbe, die ihn magisch anzieht. Während er seiner Bestimmung näher kommt, bleibt der Paradiesvogel im schimmernden Silber der Nacht zurück. Er und seine Sehnsucht nach Farbe.

Einfühlsam gezeichnet

Autor und Illustrator Einar Turkowski gibt seinen beiden Protagonisten ein bemerkenswert detailreiches Gesicht. Seine Federführung ist üppig und unterstreicht den speziellen Charakter des in Grautönen gehaltenen Bilderbuches. Fuchs wie Vogel sind überraschend ausdrucksstark, was bei einem vor allem auf die Bildsprache angewiesenen Buch aussergewöhnlich ist. Die Bilder sind einfühlsam gezeichnet und bezaubern. Der Blick wandert über die vordergründig erzählte Geschichte zu den kleinen, versteckten Symbolen und Bildern, die eine ganz eigene Geschichte erzählen und dazu einladen, darüber nachzudenken, was sie bedeuten könnten. Manches liegt auf der Hand, anderes lässt großen Interpretationsspielraum und regt dazu an, die Geschichte in der Geschichte zu sehen oder sie gar selber zu bilden.

Gelungener Begleittext

Der Begleittext ist in Versen gehalten und höchst stimmig zum ganzen Buch. Allerdings dürfte er für kleinere Kinder nur mit Übersetzung beziehungsweise Interpretation der Eltern verständlich sein – auch wenn es hier nicht um bemühte Reime, sondern um eine lockere Versform geht. Um die Bilder in ihrer ganzen Aussagekraft und den Zusammenhang einzelner Szenen zu verstehen, ist der Text notwendig. Er erzählt Hintergründe, die teilweise erst bei genauerem Hinsehen auf den Bildern zu erkennen sind. Zusammen bilden Text und Illustration eine wunderbare Einheit, in die man sich ganz und gar verlieren kann.

Fazit:

Einar Turkowski spielt mit dem Element Farbe, ohne sie wirklich einzusetzen – bis auf einen ganz winzigen Bereich. Er spielt aber auch mit der Kunst, in seinen feinen Bildern unzählige Symbole und Hinweise zu verstecken, die alle eine eigene Geschichte erzählen. Zwar gefällt das Bilderbuch auch kleineren Kindern ab etwa 5 Jahren, die ganze Schönheit können jedoch wohl erst bedeutend ältere Kinder oder Erwachsene erfassen.

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