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Idee
Bilder
Text

Idee

Ein Tierbilderbuch, das Yogafiguren vermittelt und mit den ausführlichen Anleitungen auf der CD tatsächlich als Übungsbuch eingesetzt werden kann.

Bilder

Jeweils ein Kind und ein Tier: Erst macht das Tier, was es von seiner Art her macht, dann das Kind die danach benannte Übung. Bunt und selbsterklärend.

Text

Text gibt es nur in der Einleitung und in den Anleitungen auf der CD. Das Buch an sich ist nur mit den Namen der Übungen beschriftet.

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Sigrid Tinz
Kobra, Adler, Yogischlaf

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Mai 2019

Yoga ist „in“ und das, was mal das Ursprüngliche gewesen sein mag, hat sich aufgefächert in ganz unterschiedliche Angebote. Für jedes Alter, jede Lebenslage, jeden Geschmack und jede Zielgruppe gibt es Kurse, Bücher, Aktionen, Programme. Auch für Kinder ist Yoga mittlerweile ein Thema.
Und damit natürlich auch im Bilderbuch.
Dieses hier ist genauso ein Yoga-Bilderbuch wie es ein Tier-Bilderbuch sein könnte, einfach weil viele Figuren nach Tieren benannt sind und hier damit auch erläutert und erzählt werden. Auf dem Titel sieht man einen ganzen Haufen von ihnen: Hund, Löwe, Schildkröte, Kamele, Adler, Kobra, Maus.
Und das Kind auf dem Cover macht den „Baum“, das ist wohl eine der typischsten Übung, die fast jeder als Yoga identifiziert: auf einem Bein stehend, das andere angewinkelt, die Hände zusammengelegt und wie ein Dach nach oben gestreckt.
Insgesamt enthält das Buch 12 Übungen, auf jeweils einer Doppelseite. Als Text gibt es nur die Bezeichnung der Übung, aber das Bild ist so selbsterklärend, dass die Kinder auf den ersten Blick alles verstehen.

Ein Tierbilderbuch mit Yoga-Übungen

Gleichzeitig ist es trotz Yogaschwerpunkt wunderbar verspielt illustriert.
Links ist immer eine Szene aus dem Alltag, das Tier in einer typischen Körperhaltung zusammen mit dem Kind. Rechts dann das Kind, dass die Übung macht; und das Tier schaut zu. Der Hintergrund ist immer der gleiche, pastellig und zweifarbig, nichts lenkt ab vom Eigentlichen. Beim Hund zum Beispiel sehen wir die Hundehütte, davor der große Dalmatiner, wie er sich auf Hundeart streckt, auf der anderen Seite dann streckt sich auf Yogaart das Kind: Hände auf den Boden, schräger Rücken, Po nach oben. Dann der Goldfisch im Aquarium, wie er seine Runden dreht. So macht es auch das Kind: Kopf hoch, Bauch raus. Die Maus, die sich ganz rund und klein machen kann, das Kind dann auch: zusammengeduckt, die Knie unter den Bauch gezogen, den Kopf auf den Boden, die Arme nach hinten. Das Kind ist neutral gezeichnet, kann Junge oder Mädchen sein, so dass sich alle damit identifizieren können.

Kaum Text, aber eine CD mit Anleitungen

Vorlesen lässt sich das Buch nicht, da ist es ganz Sachbuch. Beigelegt ist eine CD, in der die Anleitungen für jede Übung aufgesprochen sind. „Die Abfolge ist bewusst gewählt“ schreibt der Autor im Vorwort, sie müsse aber nicht zwingend eingehalten werden. Man darf sich also frei fühlen, zu machen, wonach dem Kind der Sinn steht.
Am Ende steht der Yogi-Schlaf. Auch das Bild dazu ist wieder so einfach wie gut.Die Katze liegt schwer auf dem Rücken, alle vier von sich gestreckt, das Kind schaut interessiert und macht es nach: lang auf dem Boden liegt es da, die Arme und Beine locker weggestreckt, die Augen geschlossen, ein feines Lächeln im Gesicht. Und die Katze sitzt daneben und schnurrt.  
Das Buch eignet sich also auch als Gutenacht-Ritual oder um vor der Mittagspause zur Ruhe zu kommen.

Fazit

Dieses Buch vermittelt Kindern ganz spielerisch verschieden Yoga-Übungen. Zusammen mit der CD und einem kenntnisreichen Erwachsenen kann es ganz praktisch eingesetzt werden, zum Beispiel auch im Kindergarten, als Spaß und Entspannung zwischendurch. Es ist schön bebildert und das Lesen und die Übungen eignen sich gut, um es zu einem Ritual werden zu lassen.

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