Die geheime Drachenschule

Erschienen: August 2018

Bibliographische Angaben

Pascal Nöldner (Illustrator)

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Magische Drachenwesen im Reiterinternat, dazu eine Truppe Kids, gemischt aus Jungen und Mädchen – fantasievoll und lustig und trotz Magie sehr lebensnah.

Bilder

Kleine Schwarzweißzeichnungen sind eingestreut; in der Mitte auf buntem Papierein Steckbrieflexikon aller Drachenwesen.

Text

Leicht und sehr locker zu lesen. Die magischen Anteile der Geschichte sind gut zu verstehen.

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Sigrid Tinz
Magische Drachenwesen

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Jun 2019

Die Insel Sieben Feuer gibt es nicht, das geheimnisvolle Internat, die Drachenschule dort - gibt es auch nicht. Und Drachen gibt es schon mal gar nicht. Davon war Henry immer überzeugt, auch wenn seine Familie und Freunde anderer Meinung sind. Eigentlich interessiert es ihn auch gar nicht. Er spielt Fußball und liebt Fußball und denkt Fußball. Nach dem letzten Saisonspiel kommt er nach Hause – und ein Scout aus der Drachenreiterschule sitzt im Wohnzimmer. Der verkündet, Henry sei auserwählt für den neuen Jahrgang, eins von sieben Kindern. Und schon sitzt er in einem Wasserflugzeug auf dem Weg zu der sagenumwobenen Insel.

Die Drachenreiterschule gibt es wirklich!

Dass Henry sich nie so wirklich für das Thema Drachen interessiert hat, ist ein großartiger dramaturgischer Kniff. Erstens macht es ihn zu einem sympathischen Helden, der sich erstmal orientieren und sehr viel fragen muss und nicht immer gleich das Richtige weiß und tut. Und: während er sich orientiert, kann sich auch der Leser orientieren und so nach und nach, trotz rasantem Einstieg, in die Geschichte finden. Denn natürlich haben wir alle vorher auch noch nichts von Sieben Feuer gehört.
Erst mal müssen die Kinder die Aufnahmeprüfung bestehen. Dazu gehört, sich einen Drachen auzusuchen und diesen zu zähmen, „ein Band mit ihm zu knüpfen“ heißt das. Dann verschiedene Flugübungen, Theorie in Drachenkunde; und sie müssen ein Team werden. Was fast das Schwierigste ist bei einer so bunt zusammengewürfelten Kindergruppe. In der es wie überall einen Streber gibt, einen Nerd, ein Mädchen vom Typ Klassensprecherin, eine, die etwas anders ist; und Henry, den handfesten Fußballjungen. Es entstehen Freundschaften und Allianzen, Streit, Neid und Missverständnisse. Das wäre allein schon eine spannende Geschichte; und auch das Leben auf einem Dracheninternat hat durchaus Lesewert.

Henrys Drache boykottiert alles

Aber es wird noch viel spannender: Henry sucht sich den größten Drachen aus, den Grind. Der findet sich zu alt für diese Arbeit, verweigert sich, das Band zu knüpfen. Ohne Band aber können Reiter und Drachen nicht miteinander kommunizieren und so ist klar, dass Henry früher oder später durchfallen wird durch eine der Prüfungen. Der Grind ist aber nicht einfach nur so bockig, er hat einen guten und sehr, sehr wichtigen Grund – den er aber ohne zu sprechen eben nicht übermitteln kann. Wunderbar sind seine kleinen grummelig-schlechtgelaunten inneren Monologe, in denen er sich über Henry und das Leben allgemein echauffiert. Trotzdem bemüht er sich, dem Menschenkind auf alle erdenklichen Arten, Hinweise zu geben, dass auf die Kinder eine wichtigere Aufgabe wartet, als Drachenfutter zu polieren, sich zu streiten und ihre Flugkünste zu trainieren. Und Henry gibt trotz Rückschlägen nicht auf, seinen Drachen doch noch zu verstehen. Weil ihn am Ende alle unterstützen und mithelfen, gelingt das auch. Und ein Team sind sie so ganz nebenbei auch geworden.
Toller Zusatz: Im Mittelteil gibt es ein buntes Lexikon, in dem all die Drachenarten steckbriefartig beschrieben werden. Wellenreiterin, Königsblut und Co, die anderen Drachen der anderen Kinder stehen nämlich ein bisschen im Schatten des großen Grinds.

Fazit

Wunderbares Lesefutter für alle, die Drachengeschichten und alles über magische Tierwesen lieben und auch für Fans von Kinderbanden und Schul- und Internatstgeschichten. Bis zum letzten Moment, weiß man nicht genau, was die Kinder am Ende erwartet – außer, dass es irgendwie gut ausgehen wird. Spannend und humorvoll bis zum Schluss und einfach eine rundum gelungene Geschichte für Jungen und Mädchen.

Die geheime Drachenschule

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