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Idee
Bilder
Text

Idee

Einem Fünfzehnjährigen gelingt, woran alle anderen Königsanwärter scheitern: ein magisches Schwert aus dem Felsen zu ziehen.

Bilder

Große Illustrationen voller kleiner Details lassen die sagenhaften Gestalten lebendig werden.

Text

Auf eine altmodisch-gemütliche Art umständlich und genau deswegen sehr authentisch erzählt.

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Sigrid Tinz
Sagenhafter König, tragisches Schicksal

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Jul 2019

Artus, einem fünfzehnjährigen Adelssohn, gelingt, woran alle starken Männer Englands vorher gescheitert sind: Das berühmte Schwert Excalibur, das in einem Felsen feststeckt, herauszureißen.

Die Sage von Excalibur

So beginnt die Sage um Excalibur, König Artus, den heiligen Gral und die Ritter der Tafelrunde. Sie spielt im im 5. oder 6. Jahrhundert nach Christus im Britannien des zerfallenden römischen Reichs. Alles ist im Umbruch, in Aufruhr, das war tatsächlich damals so. Auch wenn niemand zu sagen weiß, ob jemand und wenn ja wer historisches Vorbild für Artus gewesen ist. Eine wichtige Figur ist auch Merlin, der Druide, der dem damaligen Herrscher Uther „Drachenhaupt“ Pendragon einen Sohn mit besonderen Fähigkeiten weissagt. Dieser Sohn ist Artus, er wächst bei Merlin auf. Uther ist nämlich ständig im Krieg, jeder Kleinkönig gegen jeden, und als Pendragon stirbt, wird es noch schlimmer.
Mit Artus rangeln alle um das Schwert und damit um die Regentschaft. Artus gewinnt, wird tatsächlich König und heiratet – gegen Merlins Rat – Gwnehyfar, die sich in Artus besten Freund und Ritter Lancelot verliebt; ihr Leibwächter Mordred wird Artus am Ende verraten und auch Artus Halbschwester, die eher böse Fee Morgan spielt eine wichtige und ungute Rolle in der ganzen Geschichte.

Historisches neu präsentiert

Das ist die Artus-Sage, wie wir sie alle mehr oder weniger kennen. Sie wurde erfunden, überliefert, aufgeschrieben, verfilmt und wird auch heute noch immer wieder neu und anders erzählt.

Wie hier für Kinder ab zehn. Es ist ein großformatiges Bilderbuch, mit viel viel Text, der zwar nicht gerade zum Lesefutter taugt, aber sich mit dem getragenen geruhsamen Tonfall wunderbar vorlesen lässt. Die Bilder dazu sind sehr detailreich, lebensecht und interessant und passend altmodisch zu gleich.

Fazit

Schlichte Bilder und der geruhsame Text lassen die Sage authentisch altmodisch wirken. Gleichzeitig ist das Buch nagelneu, auf dem aktuellen historischen Stand. Mag auch die Menge an Text für die an Heldensagen interessierte Zielgruppe zu viel sein: Es lässt sich wunderschön vorlesen und ist somit eine zeitlose Variante der klassischen Sage um die Ritter der Tafelrunde.

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