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Bilder
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Idee

Aber satt war er noch nicht, das kennt man von der Raupe Nimmersatt. Statt gemütlich und hübsch ist der kleine Wolf aber cool, frech und bunt. Und am Ende wird er kein Schmetterling, ihm wird nur sterbensschlecht.

Bilder

Bunte Farben, klare Formen. Auf jeder neuen Seite hat der Wolf einen anderen sattfarbigen Hintergrund: gelb, blau, orange

Text

Die wenigen, genau formulierten, Worte lenken den Blick auf das Entdecken und Benennen.

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Sigrid Tinz
Das Märchenmonster als Bilderbuch

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Aug 2019

Es war einmal ein Wolf, und der hatte Hunger – genauer zitiert „ein Hüngerchen“, was schon mal nett und niedlich klingt und nicht nach bösem Wolf aus dem Märchen. Und so sieht er auch aus, hellgrau auf grasgrünem Hintergrund, mit dickem schwarzen Strich umrandet. Eher ein Wölfchen, klein, dünn, mit vorstehenden Zähnen und einer dicken schwarzen Nase.
Also, der Wolf hatte ein Hüngerchen.
„Da fraß er den …“ - und mehr verrät der Text nicht. Zur Auswahl steht ein ganzes Regal voller Dinge und Tiere: eine Quietscheente, ein Apfel, ein Fisch, ein Kaktus, ein Auto, eine Fliege, ein Vogel und eine Katze.

Beim Umblättern auf die nächste Seite erfahren wir, was er gefressen hat, denn das fehlt jetzt im Regal. Ansonsten ist die Szene fast gleich, links der Wolf, immer noch mit Hüngerchen, rechts das Regal. Es ist der Apfel, der fehlt.

Der Wolf und seine Hüngerchen

„Aber satt war nicht. Also verschlang er rasch die …..“
Auch hier muss wieder umgeblättert und geguckt und geraten werden. Und diesmal fehlt die Katze.

So geht es weiter und weiter. Wer genau oder auch ein zweites oder drittes oder siebzehntes Mal dieses Buch anschaut, bemerkt, dass die Objekte im Regal offensichtlich ahnen, dass sie als nächstes dran sind. Denn ihre Mimik verändert sich.

Für kleine Kinder ist das sehr spannend und wenn sie dann erkannt haben, wer es diesmal war, freuen sie sich. Gleichzeitig lernen sie in jedem Seite ein neues Wort für Fressen, denn der Satz  ist immer leicht abgewandelt:  Mal hat er ein „Hüngerchen“, mal ist er „nicht satt“, „sein Magen knurrte“ noch, er will etwas verschlingen, mampfen, verdrücken oder futtern.

Bunte Farben, klare Formen

Auf jeder neuen Seite hat der Wolf einen anderen sattfarbigen Hintergrund: gelb, blau, orange … und so geht es weiter, bis er auch noch die Fliege verdrückt. Den Kaktus lässt er stehen, Grünzeug mag er nicht.

Aber: links sieht man schon was passiert, denn jetzt ist der Wolf in Großaufnahme und ganz grün im Gesicht. Und auf der letzten Seite kommt dann alles und alle wieder raus, heil und unversehrt. Einerseits eine märchenhaft harmonische Moral und gleichzeitig wird gekotzt und gekotzt. Auch daran haben die Kinder großen Spaß.

Und nachdem alles wieder da ist, kann man mit dem Buch eigentlich wieder von vorne anfangen. Nochmaaaaal.

Fazit:

Mit diesem kleinen Buch aus dicker Pappe haben schon sehr junge Kinder viel Spaß.  Statt sieben Geißlein frisst ein Wolf hier Seite für Seite Dinge und Tiere vom Regal, und es gibt viel zu entdecken, benennen und immer wiederzuerkennen.

Der Wolf und die Fliege

Der Wolf und die Fliege

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