Ich und der Anfang der Welt

Erschienen: Juli 2019

Bibliographische Angaben

 Ebi Naumann (Übersetzerin)

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Humorvolle, gut nachvollziehbare und leicht verständliche Erklärung, wie die Erde und das Leben entstand, chronologisch erzählt und mit Bezug zur eigenen Person.

Bilder

Plakative und anschauliche Illustration der komplexen Vorgänge, die mit Comicelementen und einem Augenzwinkern für angemessene Unterhaltung sorgt.

Text

Kurze, sachliche Texte schildern präzise die wesentlichen Ereignisse und Vorgänge

Leser-Wertung

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Claudia Goldammer
Die Entstehung der Erde - verständlich und humorvoll

Buch-Rezension von Claudia Goldammer Aug 2019

Die Fragen nach dem „Woher komme ich?“ und „Wohin gehe ich?“ stellt sich früher oder später jeder. Letztere kann niemand wirklich beantworten, erstere ist da etwas konkreter. Zumindest ansatzweise und wenn man sie zunächst als ganz grundsätzliche Frage verstehen möchte. Doch das macht die Erklärung nicht unbedingt einfacher und leichter. Denn wie lässt sich das Universum, der Urknall und überhaupt die zeitliche Schiene von der Entstehung der Erde bis zum Jetzt und der eigenen Existenz ansatzweise kindgerecht erläutern?

Was der Urknall mit dem Mittagessen zu tun hat

Kinder haben bekanntlich den Vorteil, dass sie in ihren Denkstrukturen noch nicht festgelegt sind wie Erwachsene und dadurch sehr viel offener. Das Weltall ist unendlich? Okay, dann ist es das. All den Erwachsenen, denen beim Nachdenken über Sinn und Ursache des Lebens (ob evolutionär oder philosophisch) ein Knoten im Gehirn entsteht, hilft das vorliegende Buch „Ich und der Anfang der Welt“, diesen komplexen Vorgang ansprechend und kindgerecht zu erklären.
Philip Bunting wählt einen chronologischen Ansatz und schildert mit wenigen, präzisen, gut verständlichen und humorvollen Sätzen den Werdegang von der Entstehung der Erde bis hin zur eigenen Person. „Es war einmal, da passte unser gesamtes Universum in etwas, das noch kleiner war als eine Apfelsine.“ – bei dieser Aussage gibt es die ersten staunenden Kinderaugen und den versteckten Blick zur Obstschale. Liegt dort etwa die Welt…?
Wer könnte nach diesem vielversprechenden Auftakt dieses Buch ohne Weiteres aus der Hand legen? Und man wird belohnt: Jede Seite ist voll mit Informationen und Fakten, die teilweise vielleicht schwer vorstellbar sind, aber viel Stoff für weiterführende Gedanken und Gespräche liefern.  Dabei gelingt es Philip Bunting spielerisch, immer wieder den Bezug von den abstrakten Vorgängen, die vor Ewigkeiten passiert sind, hin zur eigenen Person zu schaffen: „Ihr, ich, dieses Buch, euer Mittagessen… wir alle bestehen aus Teilchen, die seit diesem Urknall am Anfang der Zeit herumschwirren.“

Wenn die Erde sehen kann

Die Zusammenhänge des Urknalls, die unvorstellbaren, gigantischen Vorgänge, die sich daran anschließen, beschreiben  Philip Buntings kurze Texte recht sachlich, aber doch mit Witz und einem Augenzwinkern. Teilweise wären Erläuterungen außergewöhnlicher Begriffe wie „Meteor“ oder „Evolution“ schön, aber größtenteils ist die Sprache altersgerecht.
Jeder neue Zeit- und Entwicklungssprung ist untermalt mit eindrücklichen, seitenfüllenden Illustrationen, die die Vorgänge und Dimension bildlich gut darstellen. Sie sind plakativ und ansprechend, auf das Wesentliche reduziert und teilweise mit Comicelementen, wie Kommentare in Sprechblasen, humorvoll ergänzt.  Dazu passt auch, dass sowohl die Erde als auch die ersten Lebensformen mit Augen gezeichnet sind -  den Kindern gefällt es allemal.

Fazit

Humorvoll, anschaulich und gut verständlich führt uns Philip Bunting vor Augen, welche gewaltigen Dinge passieren mussten, damit wir auf dieser Erde leben können. Und wenn nur eine kleine Kleinigkeit ein kleines Bisschen anders verlaufen wäre, sähe alles ganz anders aus…

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