Kleines Boot, weites Meer

Erschienen: Juni 2019

Bibliographische Angaben

 Melissa Castrillon (Illustratorin), Ebi Naumann (Übersetzer)

Couch-Wertung:

80%
Idee
Bilder
Text

Idee

Dieses Bilderbuch hat durch seine Intensität einen starken Einfluss auf die Phantasiewelt des Kindes.

Bilder

Die detailreiche und farbenprächtige Illustration erzählt die Geschichte ohne Worte.

Text

Die Satzfragmente überfordern kleine Leseanfänger.

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Rita Dell'Agnese
Intensiv und fürs Auge

Buch-Rezension von Rita Dell'Agnese Sep 2019

Ein Junge und eine kleine Giraffe besteigen ein kleines Boot und wagen sich hinaus auf die Weite des Meeres. Sie paddeln zusammen durch abenteuerliche Welten, in denen sie auf ganz unterschiedliche Meeresbewohner, aber auch Wetterkapriolen und auf gefährliche Wellen treffen. Für den kleinen Jungen und die Giraffe wird es da und dort ganz schön gefährlich – dann aber entdecken sie das Feuer des Leuchtturms und finden den Weg zurück ins ruhige Wasser vor ihrem Haus.

Sinnliche Erfahrung

Das Bilderbuch von Nina Laden und Melissa Castrillon bietet eine sinnliche Erfahrung. Denn obwohl die Bilder vordergründig vor allem die Augen verwöhnen, sprechen sie doch durch ihre Aussagekraft die gesamte Gefühlswelt der kleinen Betrachterinnen und Betrachter an. So laden die farbenprächtigen Bilder Castrillons mit ihren unzähligen Details in eine phantastische Welt ein. Schon nach wenigen Minuten sind die Kinder fasziniert von der Geschichte. Es ist nicht wichtig, dass weder der Junge noch die Giraffe einen Namen haben, denn die kleinen Betrachter schlüpfen sofort in die Rolle der Bootsinsassen hinein, lassen die Bilder auf sich wirken und fühlen sich als ein Teil des Abenteuers. Schnell wandern die kleinen Finger den Konturen der Wellen auf dem Papier nach und tauchen in die Tiefe des Meeres hinunter, wo sie auf allerlei interessante Meeresbewohner treffen. Die Illustrationen erzählen die Geschichte und laden die Kinder dazu ein, ihre eigene Geschichte zu den Bildern zu entwickeln.

Intensive Worte

Es sind nur sehr wenige Worte und Sätze, die das Bilderbuch begleiten. Aber Nina Laden hat durch die Reduktion der Sprache eine Intensität geschaffen, die die Wucht der Bilder unterstreicht. «Keine Sicht mehr. Trotzdem weiter...» Obwohl nur als Stichworte in den Raum gestellt, vertiefen solche Satzsplitter das Erleben der Kinder – werden die Worte von Erwachsenen als Begleitung der Bilder dem Kind angeboten. Für kleine Leseanfänger sind die Worte weniger geeignet. Hier sollten Erwachsene unbedingt Hand bieten, dem kleinen Leseanfänger in die Wortwelt hinein zu helfen, beziehungsweise diese Wort-Erzählform zu verstehen.

Das Kind beobachten

Wer seinem Kind dieses Bilderbuch in die Hände gibt, tut allerdings gut daran, es bei der Lektüre im Auge zu behalten. Die starke Farbgebung und die Aussagekraft der Illustration können bei empfindlichen Kindern unter Umständen auch Angstgefühle auslösen. Eine begleitende Erklärung, um diese Spitze zu brechen ist optimal. Ideal ist auch, das Kind erzählen zu lassen, was es in den Bildern entdeckt und so einzugreifen, wo die Situation auf das Kind zu bedrohlich wirkt.

Fazit

«Kleines Boot, weites Meer» ist Bilderbuch, das sehr unterschiedlich erfahren wird, je nachdem, ob es dem Kind zum eigenständigen Erleben überlassen wird oder ob eine Erzählerin oder ein Erzähler das Buch zusammen mit dem Kind betrachten. Grundsätzlich ist es ein Buch, in dem es viel zu entdecken gibt und das die Gefühlswelt der Kinder stark anspricht. Eine Begleitung des Kindes beim Entdecken der Meereswelten ist empfohlen.

Kleines Boot, weites Meer

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