Lyrik-Comics: Gedichte Bilder Klänge

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

Illustratorinnen: Max Fiedler, Claudia Weikert, Julia Friese, Maren Profke, Sabine Kranz, André Rösler, Kristina Heldmann, Sylvain Mérot, Halina Kirschner, Jörg Isermeyer

Couch-Wertung:

92%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die Idee, Gedichte in Bild und Ton umzuwandeln, ist originell und bisher so noch nicht auf dem Markt zu finden, die Umsetzung zudem noch sehr gelungen.

Bilder

Die Bilder greifen die einzelnen Verse passend auf und setzen jeden einzelnen treffend um. Durch die verschiedenen Illustratoren sind die Bilder abwechslungsreich.

Text

Bei den Texten handelt es sich in diesem Fall um teilweise bereits schon lange existierende Gedichte. Die Auswahl und Zusammenstellung ist jedoch rundum gelungen und stimmig.

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Kathrin Walther
Wo Ottos Mops auf Rumpelstilzchen trifft

Buch-Rezension von Kathrin Walther Sep 2019

Gedichte! Bei Gedichten werden viele spontan wahrscheinlich an trockenen Deutschunterricht denken, in dem lange Balladen auswendig gelernt werden mussten, man das Reimschema und den Rhythmus zu bestimmen hatte oder tiefsinnige Interpretationen angestellt werden sollten. Nicht selten kommt es vor, dass man sich anschließend lieber von Gedichten fern hält und sie nicht zur Lieblingslektüre gehören. Dabei können Gedichte auch richtig viel Spaß machen, wie Stefanie Schweizer mit ihren Lyrik-Comics beweist. In ihrer bunten Sammlung sind nämlich nicht nur Gedichte zu finden, sondern aus jedem Werk wurde ein bunter Comic, in dem die einzelnen Verse mal wie in einer Collage, mal wie in einem Comic oder auch als langes Band durch das ganze Bild hindurch abgedruckt sind.

Spaß an Reim, Klang und Sprache

Damit Kinder später nicht auch zur Fraktion der „Gedichtegegner“ gehören ist es wichtig, dass sie Gedichte nicht erst in der Schule als „Arbeitsobjekte“ kennenlernen, sondern schon früh und mit Spaß. Singen, hüpfen und klatschen sind schon im Kleinkindalter beliebt und das hat viel mehr mit Gedichten gemeinsam, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Denn Reim, Klang und Rhythmus stehen in enger Verbindung mit singen, hüpfen und klatschen und sind gleichzeitig die „Hauptzutaten“ vieler Gedichte. Kommen dann noch bunte Bilder hinzu, ist die Chance, dass Kindern Gedichte Spaß machen, ziemlich hoch. Genau diese „Zutaten“ liefert die Herausgeberin der Lyrik-Comics. In bunten Bildern visualisieren verschiedene Illustratoren 19 Gedichte, die von klassischer Lyrik bis hin zum „Berliner Volksmund“-Spruch reichen. Unter den Stücken befinden sich neben Werken bekannter Dichter wie Ringelnatz, Kaleko oder Ernst Jandl mit Ottos Mops auch unbekanntere Gedichte, die gut in die kindliche Welt passen oder durch Witz und Humor überzeugen. Aber auch moderne und junge Dichter wie Arne Rautenberg, der erst 2016 den ersten Preis für Kinderlyrik erhielt, oder Gerald Jatzek, der ebenfalls für seine Kinderlyrik ausgezeichnet wurde, ergänzen die Sammlung.
Und weil Gedichte eben so eng mit Reim, Klang und Rhythmus verbunden sind, gibt es zu elf Gedichten nicht nur einen Comic, sondern gleichzeitig findet sich auf der Homepage des Beltz-Verlags noch eine rhythmisch-musikalische Vertonung.

Spaß an Gedichten garantiert

Die Aufbereitung der Gedichte durch die zehn verschiedenen Illustratoren ist stimmig und harmoniert mit den Versen. Ob in klassischer Comic-Form, als riesige Collage oder auch in Richtung moderner Kunst setzen die Illustratoren die Worte passend in Bilder um, so dass jedes Wort berücksichtigt wird und sich irgendwo im Bild wiederfindet. Auf diese Weise fällt es auch Kindern nicht schwer, Zugang zu den Gedichten mit ihrer eher ungewohnten Sprache zu finden. Durch die Vielzahl der Zeichner sind die Bilder sehr abwechslungsreich und sprechen unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben an.

Fazit

„Lyrik-Comics“ ist eine gelungene Umsetzung von Wort, Bild und Ton, mit der Kindern der Spaß und die Freude an Lyrik vermittelt werden kann. Die Gedichte sind passend zur Zielgruppe ausgewählt, so dass bereits Kindern im Alter von 6 Jahren erste Erfahrungen mit Lyrik sammeln können. Aber auch für ältere Kinder von 10 bis 12 Jahren ist das Buch noch zu empfehlen, da die Gedichte eigentlich „alterslos“ sind und durch ihre moderne optische Gestaltung nicht kindisch wirken. Die Vertonung ist eine tolle Ergänzung und Alles in Allem ist rundum empfehlenswert!

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