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Bilder
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Idee

Ein liebenswerter Protagonist gibt eine wichtige Erkenntnis wieder: Den Wert von wahrer Freundschaft.

Bilder

Die in gedämpften Farben gehaltenen Aquarelle geben die Höhlenamtosphäre als Heimat der Fledermäuse optimal wieder.

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Mit diesem Text kommen auch Leseanfänger sehr gut zurecht.

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Rita Dell'Agnese
Freunde bleiben Freunde, egal wie sie aussehen

Buch-Rezension von Rita Dell'Agnese Sep 2019

Der kleine Vampir möchte einst der gefürchtetste Vampir der Welt werden. Dazu übt er schon kräftig, andere Tiere mit seinen Fangzähnen zu erschrecken. Doch dann passiert es: zuerst fällt ihm der erste Zahn aus, dann der zweite. Der kleine Vampir sucht bei seinem Grossvater Hilfe und Rat. Dieser versucht ihn zu trösten. Es waren nur die Milchzähne, die ausgefallen sind. Bald würden die richtigen, die grossen Fangzähne wachsen. Daran mag der kleine Vampir nicht so recht glauben. Traurig verkriecht er sich in der Höhle, bis eines Tages ein Ball ihn unsanft aus dem Schlaf reißt. Der kleine Vampir schießt den Ball aus der Höhle zu den Kindern, die dort spielen. Sie laden ihn ein, mit ihnen zu spielen. Bald erkennt der kleine Vampir, dass es Spass macht, mit den anderen zu spielen. Als ihm aber die grossen Fangzähne wachsen, weiss er, dass die anderen sich nun vor ihm fürchten werden und er zieht sich wieder zurück in seine Höhle. Aber dann sind seine Freunde in Bedrängnis - und schließlich immer noch seine Freunde. Er eilt zur Hilfe, und die großen Zähne sind dabei sehr wirkungsvoll.

Eine nette Geschichte

Giuliano Ferri tritt hier nicht nur als Autor, sondern auch gleich als Illustrator auf. Er hat eine Geschichte konzipiert, in dem es um Freundschaft und Träume geht. Die Figur des kleinen Vampirs ist ideal gewählt. Zum einen können die Kinder nachvollziehen, dass er davon träumt, einst ein gefürchtetes Wesen zu werden, zum anderen ist die Figur durchaus liebevoll gestaltet, so dass die Kinder keine Angst vor der kleinen Hauptfigur haben. Noch bevor bei der anvisierten Zielgruppe das eintrifft, was der kleine Vampir gerade erlebt – nämlich der Verlust der Milchzähne – erzählt der Autor von den Veränderungen die es geben wird. Er führt damit die kleinen Betrachter spielerisch in eine Phase der körperlichen Veränderung ein, die sie in absehbarer Zeit ebenfalls durchlaufen werden. Doch dürfte der Sinn der Geschichte weniger in der Ankündigung von ausfallenden Zähnen liegen, als in der Frage, was Freundschaft wirklich ist. Denn der kleine Vampir erlebt nicht nur das Aufblühen und Wohlgefallen in der plötzlichen Gemeinschaft, er erlebt auch, dass diese Freundschaft durch eine körperliche Veränderung nicht zu Ende ist. Der kleine Vampir lernt zudem eine wichtige Lektion: Der Sinn liegt nicht darin, andere zu erschrecken, sondern seine Stärke dazu einzusetzen, sich zu wehren und die Schwächeren zu schützen. Das macht den kleinen Protagonisten zum Helden.

Gelungene Aquarelle

Die Illustration der Geschichte besteht aus Aquarellen mit weichen Konturen. Wohl auch deshalb bleibt der kleine Vampir stets eine liebenswürdige Figur, die keinerlei Furcht einflösst. Die Farben bleiben bis auf wenige Details verhalten, was die Höhlenatmosphäre, in denen der Vampir zuhause ist, durchaus unterstreicht. Dennoch fehlt den schön gestalteten Bildern nichts: Die Aussagekraft ist hoch, die Bilder sind nicht nur Textbegleiter, sondern eigentliche Geschichtenerzähler. Auf zu viele Details verzichtet Giuliano Ferri, die kleinen Betrachter werden sich so ganz auf den Geschichtenverlauf konzentrieren und sich nicht in einer verwirrenden Fülle von gemalten Details verlieren.

Fazit

Der kleine Vampir ist eine liebenswerte und schön aufgemachte Geschichte zum Thema Freundschaft und körperliche Veränderung. Zwar liegt das Zielpublikum bei 3 bis 6 Jahre, doch dürfte diese Geschichte durchaus auch Leseanfänger und junge Schulkinder ansprechen. Das Bilderbuch eignet sich ausgezeichnet sowohl zum Vorlesen und Erzählen, wie auch zum alleinigen Betrachten.

Der kleine Vampir verliert seine Zähne

Der kleine Vampir verliert seine Zähne

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