Bund der Schattenläufer

Erschienen: September 2019

Bibliographische Angaben

 Anja Hansen-Schmidt (Übersetzerin)

Couch-Wertung:

70%
Idee
Bilder
Text

Idee

Vielversprechend, aber noch nicht voll ausgeschöpft. Auch die Charaktere brauchen noch eine gewisse Entwicklung.

Bilder

Eine schöne, übersichtlich gestaltete Karte am Anfang macht neugierig auf die Welt, in die sich der Leser begibt.

Text

Es will nicht so recht Spannung aufkommen. Zwar wird die Welt interessant beschrieben, doch die Aktionen seitens der Charaktere bleiben unspektakulär.

Leser-Wertung

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Julian Hübecker
Eine Welt der Magie und Monster

Buch-Rezension von Julian Hübecker Sep 2019

Zed möchte Magier werden und so Freestone vor den Monstern außerhalb schützen. Doch die Schattenläufer kommen ihm dazwischen und so wird er deren Mitglied. Nie hätte er sich träumen lassen, in welche Gefahren sich die Schattenläufer tagtäglich begeben. Denn die Monster sind so furchteinflößend wie gefährlich – und sie wollen in die Stadt hinein.

Im Schutze der Mauern von Freestone

Freestone ist eines der letzten Rückzugsorte der Menschheit, drum herum nur Wildnis. Doch in dieser undurchdringlichen Natur leben Monster – sie sind der Grund, warum die Menschen, Elfen und Zwerge fast ausgestorben wären. Nur Magie hält die Monster nun davon ab, die Stadtmauern zu erobern. Die Gilde der Magier, die Silberlichter, sind daher die wichtigste Verteidigung der Stadt.
Zed, halb Elf, halb Mensch, möchte ebenfalls Magier werden, schließlich fühlt er das Mana durch seinen Körper strömen. Seine Chance ist die Gildenzeremonie, wo sich jährlich die verschiedenen Gilden neue Lehrlinge aussuchen dürfen. Und tatsächlich: Die Gildenmeisterin nennt seinen Namen und es scheint, als ob all seine Träume wahr werden würden. Wenn nicht eine klitzekleine Regel wäre, die für ihn alles verändern soll: Eine Gilde nämlich, die der Schattenläufer, hat ein Vorrecht auf die Lehrlinge und darf diese daher den anderen Gilden stehlen. Und drei mal draf man raten, wen es ausgerechnet treffen wird… genau, Zed.
Da tröstet ihn auch kaum, dass sein bester Freund Brock sich freiwillig für die Schattenläufer entscheidet, um ihm beizustehen. Schließlich ist die geheimnisvolle Gilde zu einem Zweck gegründet worden: sich der Außenwelt zu stellen und sich den Monstern zu behaupten.
Als sie sich schließlich ihrer ersten Aufgabe stellen, nämlich die erste Nacht außerhalb der Mauern zu verbringen, stellen sie etwas Gruseliges fest: Das magische Schutzschild, das Freestone beschützen soll, wird schwächer. Irgendetwas scheint es zu sabotieren – und es kann nur von innerhalb der Mauern kommen.

Ein magisches Abenteuer, dem das Abenteuer fehlt

Die Welt um Freestone, die verschiedenen Gilden und Monster ist gut durchdacht, einschließlich der Geschichte bevor die Monster die Welt eroberten. Auch die Karte im Buchdeckel macht neugierig auf eine spannende Geschichte, die mit diesem Buch ihren Anfang finden soll.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Zed und seinem Freund Brock. Beide sind von sehr unterschiedlichem Charakter – Zed eher schüchtern und vorsichtig, während Brock gerne Witze reißt und vorwärtsstürmt. Was jedoch gleich zu Anfang auffällt: Sie harmonieren nicht miteinander. Eher funktionieren sie einzeln als miteinander und entfalten erst dann ihr ganzes Potenzial. Dieses gegenseitige Ausbremsen gibt der Charakterentwicklung einen starken Dämpfer.
Hinzukommt, dass die Geschichte nicht wirklich in Fahrt kommen will. Selbst wenn was passiert, zum Beispiel ein Monsterangriff, lässt sich das Buch getrost zur Seite legen. Nicht, dass das Autorenduo schlecht schreiben würde, es liegt eher daran, dass nicht der atemlose Funke überspringen will. Erst zum Ende hin, als herauskommt, was es mit der Schwächung des Magieschilds auf sich hat, wird es interessant.
Vielleicht braucht es diesen einen Schubs in eine große Verschwörung, um zum nächsten Buch groß fortgesetzt zu werden. Denn zum Schluss wartet nochmal eine Wendung, die das gewünschte Kribbeln aufleben lässt.

Fazit

Leider gibt das Buch nicht die volle Portion Spannung und Magie, die man sich zu Anfang erhofft. Man muss erst warm werden mit der Welt und den Figuren, ehe man den Zauber dahinter entdeckt. Dann wird es jedoch mit immer größer werdenden Schritten etwas Besonderes.

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