Magic Marta und der Wunderkater

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

 Isabelle Metzen (Illustratorin)

Couch-Wertung:

80%
Idee
Bilder
Text

Idee

Es findet sich alles, was ein gutes Kinderbuch braucht: eine sympathische Hauptprotagonistin, ein magischer Kater mit liebenswerten Kanten und Ecken, und eine schöne Geschichte mit Inhalt.

Bilder

Die Illustrationen im Text sind schwarz- weiß und sehr einfach gehalten. Sie sind kein Hingucker, bereichern aber trotzdem durch ihre Aussagekraft den Text.

Text

Die Geschichte entwickelt sich flüssig und leichtfüßig, jedoch manchmal auch sehr schnell, so dass man gut konzentriert sein muss um mitzukommen.

Leser-Wertung

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Tanja Wenz
Ein bomforzionöses Abenteuer

Buch-Rezension von Tanja Wenz Okt 2019

Wenn man mit Nachnamen Bockmann heißt und dann noch am ersten Tag in der neuen Schule der Hosenknopf vor den Augen der Mitschüler abreißt, weiß man: die Freundin von der coolen Jen kann man einfach nicht werden. Das Universum hat sich komplett gegen einen verschworen. Außerdem möchte Martas Schwester sie nicht mehr als beste Freundin. Denn Greta ist seit neuestem in die geheimnisvollen Tiefen der Pubertät abgetaucht.

Dass die beiden Schwestern beste Freundinnen sind, ist ein ungewöhnlicher Einfall der Autorin - aber das soll sich im Laufe der Geschichte ja ändern.

Magie ist etwas Wundervolles

An diesem verflixten ersten Morgen in der neuen Schule taucht der magische Kater Hieronymus auf. Nur Marta kann ihn sehen und mit ihm sprechen. Hieronymus erklärt Marta zu seinem neuen Fall, denn er hat die Aufgabe, sich um Kinder zu kümmern, die Probleme haben. Er ist ein knuffiger kleiner Kerl, wobei klein nicht so richtig passt, denn er ist ziemlich groß für einen Kater. Aber er ist ja auch ein Maine-Coon-Rassekatze und entstammt einer edlen Adelslinie. Dafür kommt er in einem nicht so edlen Pelz daher und hat nur einen kurzen Stummelschwanz. Aber wen stört das schon, wenn man zaubern kann?  Der sprechende Kater ist nämlich ein magischer Kater. Kann er auch dafür sorgen, dass Marta von ihren Mitschülern beachtet wird oder besser noch, dass sie Teil der coolen Clique um The Jen wird?

Mysteriöse Ereignisse

Der Kater plant ein kleines Ereignis auf dem Zebrastreifen für Marta, damit ihre Mitschüler sie mehr beachten. Leider geht das gehörig schief, und so kommt es, dass Marta dem Bürgermeister Bechstein vor die Motorhaube läuft. O himmlischer Hering! Aber dadurch steigt der Coolnessfaktor von Marta und sie wird so langsam für „The Jen“ interessant.
So launig beschreibt die Geschichte gut die Wege und Abläufe von Mobbing. Wie Mitschüler zu Opfern werden, nur weil sie nicht der „Norm“ entsprechen, sich anders kleiden oder ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen haben. Es wird gut herausgearbeitet, worum es beim Mobbing geht und die Romanfigur ist so beschrieben, dass sich viele Mädchen, aber auch Jungen in ihr wiederfinden können.

Sonntag ist Antimagietag

Leider braucht auch ein Wunderkater mal eine Pause. Deswegen kann er sonntags nicht zaubern. Dumm nur, dass Marta ausgerechnet für Sonntag von „The Jen“ zu einer haarsträubenden Mutprobe herausgefordert wird.  Auf dem Dach des schiefen Hexenhäuschens ihrer Tante balancierend, kommt sie ins Grübeln. Muss man sich erst beweisen, um neue Freunde zu gewinnen?  Wer ist ein guter Freund und wer nicht? Die Autorin findet auch hier die richtigen Worte, um die Gedankengänge von Marta bildhaft zu beschreiben. Und ohne, dass der Wunderkater aktiv hilft, ermutigt er sie zum selbständigen Denken und Handeln. Diese Botschaft kommt gut an.

Fazit

Wer Magie und Katzen mag, wird sich mit dieser spannenden Geschichte rund um Marta und dem Wunderkater wohl fühlen. Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt wundervoll wie wichtig echte Freunde sind, bei denen man so sein kann wie man wirklich ist.

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