Das Mädchen mit dem Herz aus Gold

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

 Ilse Layer (Übersetzerin)

Couch-Wertung:

88%
Idee
Text

Idee

Alles, was ein fantastisches Abenteuer bieten sollte: Spannung, magische Wesen und eine Handlung, die den Leser schnell in ihren Bann zieht.

Text

Die Geschichte entwickelt sich stilistisch rasant und flüssig. Manchmal jedoch muss man sich aufgrund der vielen Geschehnisse konzentrieren, um alles zu einem Ganzen zusammen fügen zu können.

Leser-Wertung

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Sandra Dickhaus
Lass dich nicht vom Unmöglichen verführen!

Buch-Rezension von Sandra Dickhaus Okt 2019

„Eine Prinzessin ist nie hässlich. Jeder weiß, dass eine richtige Prinzessin immer schön ist.“ So steht es schon in den ältesten Überlieferungen geschrieben und auch die Bewohner des fiktiven Königreichs Andulanien sind dieser Auffasung. Bis Violet geboren wird, das absolute Wunschkind und einziger Nachkomme König Randalls und Königin Roses. Sie ist keine Schönheit. Aber aufgeweckt, klug und neugierig. Im Alter von sieben Jahren schließt Violet eine innige Freundschaft mit dem Stalljungen Demetrius. Die beiden verbindet vor allem eins: ihre Abenteuerlust. So erkunden sie gemeinsam das Schloss, spüren die entlegendsten Ecken und Kammern auf- bis der Tag kommt, der ihr Leben auf den Kopf stellt.

Eine verborgene Kammer ...

In einer geheimnisvollen Kammer entdecken die Kinder magische Spiegel, Zeichnungen, ein geheimnisvolles Buch - und den Nybaas. Hat dies alles etwas mit der Geschichte zu tun, die im Königreich hinter vorgehaltener Hand und offiziell als nicht erzählbar verrufen doch immer irgendwie eine Rolle spielt? Was haben die merkwürdigen Zeichnungen mit den Drachen auf sich? Das Schicksal der beiden scheint nun besiegelt, das was sie sehen, wird ab jetzt ihr Leben und ihr Denken bestimmen, ob sie wollen oder nicht.

Durch ihren unverschnörkelten Schreibstil zieht die Autorin uns tief ins fantastische und magische Geschehen. Nie erscheint eine Beschreibung zu langatmig oder entbehrlich, denn zum Ende hin passen alle Puzzleteile zusammen. Und das ist die Kunst, die Barnhill wirklich beherrscht. Sie streut dabei mögliche Ungereimtheiten ein und löst diese geschickt im Laufe der Erzählung. Mittendrin neben Violet und Demetrius auch noch Nybaas, der dreizehnte verbannte Gott des Königreichs, den die Prinzessin – zum Schrecken aller - dann doch wieder zum Leben erweckt. Dieser möchte sein gestohlenes Herz wiederfinden und dafür braucht er Violets Hilfe.

... und ein geheimnisvolles Buch

Die Protagonisten der  Geschichte ließen sich auch in die heutige Zeit einfügen, in unsere reale Welt mit ihren Werten, Vorstellungen und Denkweisen.  Violet erscheint als authentische Prinzessin und es entsteht aufgrund ihrer fehlenden Schönheit nie das Gefühl, sie nicht mögen zu können, auch nicht, als sie nach der Begegnung mit dem Nybaas aus der Spur gerät.  Der Leser fühlt mit ihr und verfolgt gespannt jeden Schritt, den sie macht. Demetrius zeigt sich als wahrer Freund, ein erfrischender und herzensguter Charakter, der trotz aller Widrigkeiten zur Prinzessin hält und sie bedingungslos unterstützt.Grundwerte wie Freundschaft, Vertrauen, aber auch Zuversicht, verbindet Kelly Barnhill gezielt mit dem Suchen und Finden des eigenen Ichs.

Fazit

Ein fantastisches Abenteuer zweier Freunde: gut durchdacht, voller Wendungen und Überraschungen. Ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, gibt uns die Autorin folgenden Ratschlag: Strebe nicht nach Etwas, was du nicht haben kannst und bleibe dir selbst treu. Durch ihren erfrischenden Schreibstil und ihre direkte Art zu schreiben, schafft es die Autorin, den Leser geschickt in das Geschehen einzuführen und auch darin einzufangen.

 

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