Couch-Wertung:

80%
Idee
Bilder
Text

Idee

Die Idee einer Schule, die ihren besonderen Kindern eine ebenso besondere Bildung zukommen lassen will, ist nicht neu, funktioniert aber dennoch: Hier werden Helden gemacht und das auf besonders amüsante Weise.

Bilder

Die schwarz-weiß gehaltenen Bilder wirken durch ihre Schlichtheit und unterstützen an der richtigen Stelle die abenteuerliche Erzählung.

Text

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und lebt davon, keine besonders ausschweifenden Schilderungen nutzen zu müssen.

Leser-Wertung

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Sandra Dickhaus
Von Helden und Möchtegernhelden

Buch-Rezension von Sandra Dickhaus Okt 2019

Siegfried und Kriemhild, berühmte Helden ihres Zeitalters, schicken ihren Sohn Siggi auf das Internat „Burg Tollkühn“, auf dem auch er zum Helden ausgebildet werden soll. Problem hierbei ist allerdings, dass Siggi ein wirklicher Angsthase ist. Er fürchtet sich selbst vor den kleinsten Tieren wie Spinnen oder Mäuse. Wie soll er es da jemals schaffen gegen Oger oder andere magische Wesen zu kämpfen? Siggi freundet sich mit der wissbegierigen Brünhild und dem wie ein Wasserfall quasselnden, tollpatschigen Elf Filas an. Gemeinsam meistern sie teils mehr schlecht als recht den Unterricht, in dem sie alles lernen, was man als waschechter Held so wissen und können muss. Doch dann wendet sich das Blatt: Siggi erscheint der Geist des Kriegers Wulfrik, der ihn auf ein verstecktes Amulett aufmerksam macht, das ihn mutig und kampfbereit werden lässt. So begeben sich die drei Freunde dann doch ganz nach Heldenmanier auf ein gefährliches Abenteuer, vielleicht auch einem zu gefährlichen.

Schwarz-weiße Illustrationen, aber keineswegs farblos

Bevor man in die heldenhafte Welt Siggis eintaucht, weisen die zahlreichen Illustrationen zu Beginn auf die unterschiedlichen Eigenschaften der Schülerinnen und Schüler hin. So erhält der Leser schon vor dem eigentlichen Lesen einen ersten Eindruck durch die Feder des Illustrators Zapf, der schon zuvor zahlreichen Charakteren über 80 Kinderbüchern Leben eingehaucht hat. Auch wenn die Zeichnungen schwarz weiß  und scheinbar eher einfach gehalten sind, kommen sie nie farblos daher. Jede von ihnen ist bewusst an der richtigen Stelle platziert und bereichert das Leseerlebnis. Mimik und Gestik weisen exakt auf die Charakterstärken oder auch –schwächen der jeweiligen Figur hin.

Auftakt einer Saga

Der junge Leser taucht ohne großes Vorgeplänkel ins Geschehen und in den Schulalltag um all die noch unausgebildeten Möchtegern-Helden ein. Siggi hat hierbei natürlich auch einen Gegenspieler: Angeber Hagen, den es nervt, dass Siggis Eltern berühmter sind als seine. So macht er es Siggi nicht immer leicht. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, passen aber dennoch alle in den trubeligen Schulalltag auf Burg Tollkühn. Genau das macht den Charme der Geschichte aus. Die drei Freunde muss der Leser von Anfang mögen und Hagen möchte man gerne mal den Mund zuhalten.

Fazit

Ob zum Selbstlesen oder Vorlesen, die Geschichte unterhält. Auch wenn der Stoff rund um Magie und Helden nicht neu ist, fasziniert sie dennoch. Durch die viele wörtliche Rede und die Beschreibungen der Geschehnisse wirkt das Ganze sehr lebendig. So schmunzelt, lacht und fiebert der Leser mit.  Und freut sich auf das nächste Abenteuer, wenn die Saga fortgeführt wird.

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