Was ist nur mit Opa los?

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

 Dorothea Kraft (Illustratorin)

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Ratten als Protagonisten in einer sehr aktuellen und liebenswerten, ehrlichen und freundlichen Familiengeschichte um einen Opa, der alt und klapprig und vergesslich wird.

Bilder

Dass es Ratten sind, erkennt man deutlich, sehr liebenswert und noch sehr Tier; mit kleinen menschlichen Merkmalen bekommt jeder und jede seine unverwechselbare Persönlichkeit.

Text

Viel Text in Dialogform, das ist lebendig und bietet nebenbei viele Antworten auf ungestellte Fragen.

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Sigrid Tinz
Rattenopa ist der Beste, egal wie alt

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Nov 2019

Opa mag nicht mehr – er hat zu nichts mehr Lust, nicht mal das Essen schmeckt ihm noch. Sich waschen und aufstehen will er schon mal gar nicht. Und wenn er sich doch mal aufrafft, tut ihm alles weh, und er ist so vergesslich, dass er sich auf seinen seltenen Spaziergängen auch noch verläuft.

Opa ist ein Rattenopa

Opa ist nicht irgendein Opa, sondern Rattenopa. Seine Familie ist eine Rattenfamilie, die im Keller zwischen Altpapier und aussortierter Kleidung wohnt – und ein bisschen an die Olchis erinnert. Ratten sind keine echten Sympathieträger, und wer keine mag, dem wird das Buch nicht so gut gefallen. Aber wer sie mag oder sie gerne mögen lernen will, wird sich daran freuen, wie hier gezeigt wird, was Ratten sind: sehr soziale Tiere. Sie sind liebenswert gezeichnet, mit jeweils kleinen menschlich angehauchten Merkmalen, an denen wir jede Ratte schnell wieder erkennen können. Rattenopa sowieso, aber auch Oma, Rattenpapa, die Kinder und Mama Ratte. Die hat einen dicken Kullerbauch und wird bald kleine Babys bekommen.

Opa ist alt und nicht mehr der Alte

Alle zusammen versuchen sie mit allen möglichen Ideen und Tricks, Opa aufzuheitern und wieder auf Trab zu bringen. Besonders Oma ist traurig, dass er sich nicht mehr pflegt, nicht mehr mit ihr auf Streifzüge geht, nicht mehr singt und mit ihr tanzt. Das alles ist in Dialoge verpackt, in denen jeder aus der Rattenfamilie mal zu Wort kommt. So werden en passant auch Fragen von Kindern beantwortet, auf eine sehr warme, ehrliche Art – und ohne außer dem Thema "Alter" weitere Begriffe wie Demenz oder Alzheimer in den Mund zu nehmen. Denn darum geht es natürlich. Trotz des getragenen Themas ist sehr lustig bebildert und beschrieben, und am Ende wird zwar nicht alles gut, denn Opa wird einfach nicht mehr der Alte. Aber es endet sehr rührend und versöhnlich. Als die neuen Rattenbabys da sind, stellt sich raus, dass der dicke, gemütliche, herumliegende, schnarchende Opa das beste Babyberuhigungskisssen ist, das man sich denken kann. Opa bleibt also Opa und in seiner Familie ein wichtiger Teil.

Fazit

Ob Familie, Freunde oder Ratten: Wer zusammenhält dem geht es besser. Und auch wenn es nicht mehr so ist wie es war, kann es so gut werden wie möglich.

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