Das NEINhorn

Erschienen: Oktober 2019

Bibliographische Angaben

 Astrid Henn (Illustratorin)

Couch-Wertung:

90%
Idee
Bilder
Text

Idee

Das NEINhorn will kein Einhorn sein und auch sonst nichts, Nein, Nein, Nein. Auf seiner Rebellenreise trifft er viele andere – und findet Freunde.

Bilder

Bunt bebildert, wie es sich fürs Märchenland gehört, aber nie zu süß.

Text

Viele Dialoge zwischen den Tieren, die sehr lang sind, aber manchmal auch sehr kurz, manchmal gereimt, mal nicht und ein großer Spaß beim Vorlesen.

Leser-Wertung

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Sigrid Tinz
Das NEINhorn und die KönigsDOCHter

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Nov 2019

Das NEINhorn wächst auf unter rosaflauschigen Einhörnern, die in Reimen sprechen und sich von Zuckerwatte ernähren. Darauf hat es überhaupt keinen Bock. Es mag auch nicht gezuckerten Glücksklee essen, nicht mit den Knuddelengeln kuscheln, nicht tanzen, nicht an glasierten Äpfeln lutschen oder im Seifenblasensee herumwutschen. Und auch nichts von dem, was seine Mama ihm noch alles vorschlägt. Das NEINhorn ist bockig und sagt zu allem: "Nein!"

Nein, Nein, Nein

Das klingt schon mal sehr lustig. Und weil der Autor Marc-Uwe Kling ist, wird alles noch ein paar Umdrehungen lustiger, hintersinniger, alberner, wortverspielter. Das NEINhorn geht weg von zu Hause und trifft einen Bären. Der offensichtlich zu faul ist, richtig zuzuhören. Oder schwerhörig. Oder beides. Hat den Vorteil, dass er sich vom Gegrummel und Gebocke des NEINhorns nicht beeindrucken lässt, sondern außer „Was?“ nicht viel dazu sagt. Der WASbär und das NEINhorn beschließen, Freunde zu sein und zusammen weiter zu gehen. Unterwegs treffen sie den NAhund und dann auch noch eine leibhaftige KönigsDOCHter. Die von ihrem Vater in einen Turm gesperrt worden ist, wegen Widerborstigkeit.

Keine Moral ist auch eine Moral

Damit ist die Combo komplett und mit ihren täglichen "Nein – Doch – Nein – Doch – Was – Nein – Doch – Nein – Naund"-Gesprächen ein wunderbar zufriedenes Trüppchen. Und niedlich sind sie. Naja. Ein bisschen sperrig, kantig, zickig gezeichnet sind sie auch. Aber lieb. Einfach genauso, wie sie sein sollten. Illustriert hat das Buch Astrid Hennt, wunderbar bunt und voller Details, die noch mehr Spaß machen. Auch sonst gibt es viele Nebenbei-Kleinigkeiten, die Leser und Betrachter zum Lächlen und Lachen bringen: Eine Landkarte vom Märchenland, mit Herzwald, Sonnenhügel und Seifenblasensee; falsche Reimworte im gedruckten Text, die dann jemand mit roter Schreibschrift berichtigt hat. Und noch viele weitere TIere sind dabei, die via Wortspiel ihre Persönlichkeit darstellen: Der schreckhafte Iiiihgel, der Plappergei, der Bibber, die Schlaumeise, die Heule oder der AUAHahn. Auch das Känguru hat seinen Auftritt.

Und was ist die Moral von der Geschichte? Die steht im Nachwort: „Falls du gerne eine Moral hast, dann denk dir einfach selbst eine aus.“


Fazit

Ein Buch für Familien mit kleinen NEINsagern und Rebellen, für Einhornfans und Einhorn-NICHTfans. Ein Buch für alle, die Marc-Uwe Kling und das Känguru mögen. Und für alle, die einfach nur ein freches, lustiges, zeitgemäßes Kinderbuch suchen, auch. Wer Spaß hat, beim Lesen Stimmen und Charaktere zu spielen, wird den Text lieben. Es gibt viel zu lachen, weswegen es als Einschlafgeschichte eher nicht zu empfehlen ist. Nein! Na und? Was? Doch!

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