Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company

Erschienen: August 2019

Bibliographische Angaben

 Maximilian Meinzold (Illustrator)

Couch-Wertung:

89%
Idee
Bilder
Text

Idee

Ideenreiche und kurzweilige Geschichte, die ein spannendes Abenteuer gekonnt mit verschiedenen Weihnachtsbräuchen und damit zusammenhängenden Figuren verbindet.

Bilder

Das aufwändig gestaltete Cover mit Goldelementen stimmt auf das weihnachtliche Setting ein. Schwarz-weiß Illustrationen zu Beginn eines jeden Kapitels zeigen verschiedene weihnachtliche Figuren.

Text

Spannend und altersgerecht geschrieben, flüssig lesbarer Text, dessen Spannungskurve sich durch nahezu die ganze Geschichte zieht.

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Claudia Goldammer
Wenn Weihnachten auf dem Spiel steht ....

Buch-Rezension von Claudia Goldammer Dez 2019

Freda ist ihres Zeichens eher Couchpotatoe und süchtig nach Computerspielen. Abenteuer jeglicher Art sind ihr ein absolutes Greuel, schließlich ist es zu Hause doch am schönsten. Doch als am 6. Dezember das Telefon klingelt und der Anrufer ihren Kater Mr. Livingstone sprechen möchte, ahnt sie, dass der Tag nicht ganz so gemütlich weitergehen wird, wie sie es sich gewünscht hätte. Denn Mr. Livingstone nimmt nicht nur ganz selbstverständlich das Gespräch an, Nein, anschließend  überzeugt er Freda von der absolut dringenden Notwendigkeit, dass sie sich gleich zusammen auf den Weg machen. Und zwar ohne Widerrede!

So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit

Ihr Ziel liegt am Nordpol, denn dort befindet sich das Hauptquartier der Christmas Company, die die Weihnachtswünsche registriert, organisiert und herstellt, bevor ein ausgeklügeltes Netzwerk sie in alle Teile der Welt transportiert. Chef der ganzen Unternehmung ist der klassische Weihnachtsmann mit rotem Mantel, breitem Gürtel, roter Mütze und weißem Bart. Doch die Verteilung der Geschenke übernehmen viele unterschiedliche Weihnachtsmänner, die sich durch landesspezifische Eigenarten und ganz verschiedene Charakterausprägungen voneinander abgrenzen. So ist der französische Père Noël dünn und „hält sich für den Sonnenkönig“, der amerikanische John Santa kaut permanent auf einem Kaugummi rum und der mexikanische Weihnachtsmann trägt einen riesigen Strohhut und eine Gitarre auf dem Rücken. Doch in der Christmas Company herrscht neben der heimlichen Geschäftigkeit helle Aufregung, gemischt mit stetig wachsender Panik. Der Computer des Weihnachtsmanns wurde gehackt, die zentrale Wunschdatenbank ist nicht mehr zugänglich, sondern mit einem eigenartigen Rätsel verschlossen. Genau hier soll Freda ins Spiel kommen, schließlich hat sie in stundenlangen Computerspielen eben genau das immer getan: Rätsel gelöst und Codes geknackt. Dachte sich zumindest Mr. Livingstone. Doch so einfach ist es dann doch nicht und schnell ist klar, dass Freda sich auf dem Weg zum sagenumwobenen Myrkur Farandi machen muss, will sie das Rätsel lösen. Auch, wenn sie weiß, dass bislang niemand lebend von ihm zurück gekehrt ist… Zusammen mit ihrem Kater, dem Engel Serafin und dem Kobold Junker begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, auf der sie mit vielen unerwarteten Wendungen und Begegnungen fertig werden muss.
Die Reise nimmt dann auch einen Großteil des Buches ein und so manches Mal läuft es einem kalt den Rücken runter, wenn sich das Team einem neuen Problem gegenüber sieht. Bei eisigen Temperaturen müssen sie mit Sabotage, heimtückischen Angriffen und der eigenen Motivation fertig werden und die Erwartungshaltung des Weihnachtsmanns übt auch nicht gerade wenige Druck aus. Dabei erwartet sie das große Finale erst noch…

Von Trollen, Wichteln und anderen Bräuchen

Wer dachte, die Geschenke bringt entweder der Weihnachtsmann oder das Christkind, hat weit gefehlt. Denn neben den beiden gibt es noch eine Vielzahl weiterer traditioneller Figuren, die teilweise nur regional bekannt, dort aber umso wichtiger sind. In „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ lernt man dann eine ganze Menge von ihnen kennen, die Hexe Befana spielt eine Rolle, die Julenisse aus Skandinavien, die Krampusse aus dem Alpenraum, den Lord of Misrule oder die isländische Gryla mit den 13 Weihnachtstrollen. Doch keine Angst: Wer von einigen diesen Figuren oder den damit zusammenhängenden Bräuchen noch nichts gehört hat, kann sich am Ende des Buches auf acht Seiten Erläuterung belesen.

Die eigentliche Geschichte zieht mehr oder weniger ohne Pause bis ans Ende durch und manchmal kann einem schon der Kopf schwirren, von all den vielen Figuren und schnell aufeinander folgenden Entwicklungen. Die 22 Kapitel haben eine  angenehme Leselänge und bauen schlüssig auf einander auf. Sie erzählen nicht nur die reine Abenteuergeschichte, sondern auch, wie sich das ungleiche Expeditionsteam langsam an einander annähert, die Abneigung untereinander kleiner wird, Vorurteile überwunden werden, jeder über sich selbst hinaus wächst und am Ende das gemeinsame Abenteuer fast in einer Art Freundschaft mündet. Die Hauptcharaktere sind überzeugend beschrieben und für jeden ist eine Sympathiefigur dabei: sei es die eher gemütliche Freda, das zupackende Engelchen Serafin, der mutige Kobold Jonker oder eben der geheimnisvolle Kater Mr. Livingstone.

Fazit

Wem die Vorweihnachtszeit zu langweilig ist, der sollte sich mit Freda auf ein spannendes Abenteuer einlassen, bei dem nichts weniger als Weihnachten auf dem Spiel steht. Damit vergeht die lästige Wartezeit bis zum 24. Dezember definitiv  wie im Flug.

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company

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