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Bilder
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Idee

Eddie, das Fluffipuff und die abenteuerliche Suche danach – eine stimmige, unterhaltsame, gefühlvoll erzählte kleine Geschichte, an deren Ende wir Eddie unseren Respekt aussprechen können.

Bilder

Farbige Flächen in gedeckten, kräftigen Farben kombiniert mit grafischen Elementen und Materialcollagen bilden die Hintergrund, auf dem leuchtend und nicht zu übersehen Eddie von Seite zu Seite hüpft.

Text

So leicht wie das Wort „Fluffipuff“ und die Illustrationen ist auch die Erzählweise. Kurze, beschwingte Sätze, die flüssig zu lesen sind und Eddies Suche herrlich miterleben lassen.

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Claudia Goldammer
Flauschig, weich und wunderbar

Buch-Rezension von Claudia Goldammer Feb 2020

„Fluffi was?“ wird sich vielleicht mancher denken, wenn er nicht an dem Buch mit dem schreiend pink leuchtenden Fleck und ebenso farbigem Schriftzug auf dem Cover vorbeigehen konnte und es neugierig in die Hand nimmt. Na, ein Fluffipuff eben. Ein weiches, flauschiges, unbestimmt kuscheliges, zerzauseltes, wunderbares, besonderes, kostbares Etwas. Etwas, dass man nicht mehr hergibt, etwas fürs Leben, hat man es einmal gefunden. Denn, ganz klar, ein Fluffipuff findet man, es gibt keinen Laden dafür UND ein Fluffipuff hat eine Geschichte, so, wie die von Eddie.
Und diese Geschichte ist nun wirklich herzallerliebst. Eddie ist fünfeinhalb Jahre alt und nicht gerade mit Selbstbewusstsein gesegnet. Scheinbar können alle in ihrer Familie etwas besonders toll, nur sie selbst empfindet sich als besonders durchschnittlich. Doch sie ist ehrgeizig und als sie mithört, dass ihre Schwester für den Geburtstag der Mutter ein „fluffig – puffelig – klein“es Geschenk sucht, ist sie sogleich Feuer und Flamme, es ihr mindestens gleich zu tun.

Not macht auch mutig

Doch wo findet man als fünfeinhalbjähriges Mädchen nun das gesuchte fluffelige Geschenk? Alleine, das realisiert Eddie, wird sie wohl nicht weit kommen. Also steuert sie zielstrebig ihre Freunde an. Doch egal, ob sie den Bäcker Jean fragt, die Blumenverkäuferin Wendy oder den Antiquitätenhändler Emmet, niemand hat etwas in der Art, wie es Eddie vorschwebt. Doch alle schenken ihr eine Kleinigkeit zum Trost. Und so hat sie schließlich ein knuspriges Hörnchen, einen ganz besonders schönen Perlmuttknopf und eine seltene Briefmarke. Trotzdem ist sie enttäuscht, denn das Fluffipuff hat sie nicht gefunden.
Selbst alle Passanten und sogar den  garstigen Fleischer Theo fragt sie, doch von einem Fluffipuff hat noch niemand etwas gehört. Gerade in dem Moment, als sie müde und erschöpft die Suche aufgeben will, entdeckt sie es:

„Dieses wunderbare Wesen, das man nicht essen konnte und das nicht elegant war, aber von ALLERhöchster Seltenheit und SEHR puschelig. Da war es endlich, das wirklich wahre Fluffipuff!“.

Doch so kurz vorm Ziel, kommt es natürlich, wie es kommen muss: das Fluffipuff rutscht, angelockt vom köstlichen Duft des Hörnchens vom Dach, landet jedoch leider direkt im darunter stehenden Müll, der just in diesem Moment geleert wird. Quentin der Müllmann sieht allerdings partout nicht ein, warum er für Eddie den Sack noch einmal öffnen sollte. Als er jedoch zufällig Eddies seltene Briefmarke sieht, lässt er sich als passionierter Briefmarkensammler doch noch überreden. Und da ein Fluffipuff natürlich duftet und nicht stinkt, wird es flugs im Brunnen gewaschen, den der wunderbare Perlmuttknopf aktiviert.

Kleiner Kopf ganz groß

Bravo Eddie! möchte man nach dieser unterhaltsamen, liebenswerden, witzigen und einfach schön anzusehenden und zu lesenden Geschichte rufen und der tapferen und unbeirrbaren Eddie anerkennend auf die Schulter klopfen. Denn es ist eine Meisterleistung, die das fünfjährige Mädchen vollbringt, unbeirrbar, zielstrebig und mit einer großen Portion kindlichem Vertrauen in die Welt. Natürlich ist auch ein Quentchen Glück dabei, dass sie genau das findet, was sie sucht, obwohl es niemand vorher je gesehen hat, doch ohne ihre Beharrlichkeit, wäre sie nicht soweit gekommen.
Beatrice Alemagna ist es gelungen, diese überaus schön erzählte kleine Geschichte rund um das lautmalerische Wort „Fluffipuff“ zu schreiben und zu zeichnen. Sie spielt so leicht mit der Idee, der Sprache und der Illustration, dass das Buch ein äußerst stimmiges und harmonisches Ganzes ist, das Licht und Fröhlichkeit in graue Tage bringt. Es ist wunderbar flüssig zu lesen, beschwingt und leicht geschrieben und vermittelt eine fluffipuffelige Stimmung, die einfach gute Laune verbreitet. Eddie ist ein sympathisches aufgewecktes und liebenswertes Mädchen mit strubbeligen Haaren, die gern auch mal in alle Himmelsrichtungen abstehen. Zusammen mit ihrer knallpinken Jacke sind die beiden schon von weitem zu sehen, bzw. der Farbklecks und Hingucker auf jeder Seite des Buches. Die Farbgebung ist sonst eher zurückhaltend farbig, teilweise auch durchaus satt kräftig, mit grafischen Elementen, aber Eddie ist mit ihrer leuchtenden Jacke der absolute Hingucker. Bis sie das Fluffipuff findet und zu dem einen Farbklecks ein zweiter kommt.

Fazit

Wohl dem, der schon einen Fluffipuff hat. Alle anderen können sich die Zeit des Wartens mit Eddie und ihrer Suche nach dem Fluffipuff vertreiben und viel über Beharrlichkeit, Vertrauen und Phantasie lernen.

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