Eri und das Ei des Drachen

Erschienen: März 2020

Bibliographische Angaben

 Anita Grabos (Illustratorin), Julia Nachtmann (Sprecherin)

Couch-Wertung:

89%
Idee
Text

Idee

Alles nicht ganz neu, aber schön neu gemischt, die mythischen Wesen und Welten von der Antike über Märchen und Fantasy.

Text

Unterhaltsam, abwechslungsreich und anschaulich geschrieben, und wie Julia Nachtmann es liest, macht das Ganze absolut plastisch, so dass man das Gefühl hat, selbst mit Eri, Frappel und dem Drachenei unterwegs zu sein.

Leser-Wertung

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Sigrid Tinz
Rettet das Drachenei

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Mär 2020

Eri ist ein kleines Mädchen, das in einem nicht näher benannten Land in guten, aber einfachen Verhältnissen lebt. Mit Mama, dem großen Bruder, dem kleinen Babybruder und einem Papa, der das halbe Jahr auf Wanderschaft ist als Zimmermann. Am Rande des Dorfs wohnt eine „gute Hexe“, Mafalda. Sie heilt die Kranken und bekommt dafür Essen von den Dörflern. Eri versteht sich gut mit ihr und bringt ihr regelmäßig die Gaben der Dorfgemeinschaft. Meist bleibt Eri noch ein bisschen da, lernt viel über Kräuter und spielt mit Frappel, Mafaldas Gnom. Spätestens hier ist klar, dass wir uns in einer Märchen-Fantasy-Welt befinden – und man wundert sich auch nicht, wie abenteuerlich fantastisch und märchenhaft die Geschichte dann weitergeht.

Mafalda gegen Widukind

Eines Tages, als Eri zu Mafalda kommt, hat die nämlich ein Drachenei in der Hand. Wunderschön, schwarz, glänzend und von innen leuchtend. Drachen gibt es eigentlich auch in Mafaldas Welt nicht mehr, aber dieses eine Ei scheint überlebt zu haben. Vor einigen Jahren wurde es gefunden und in der Versammlung der Magier und Hexen präsentiert, um zu beraten, was damit zu tun sei. Widukund, ein eher unsympathischer und sehr mächtiger Zauberer schlug vor, eine Nacht darüber zu schlafen – mit dem Hintergedanken, das Ei in dieser Nacht zu stehlen und für sich zu behalten. Denn: Wenn der Drache schlüpft, wird er fortan dem gehorchen, den er als erstes sieht und der ihm einen Namen gibt. Und mit einem Drachen als Geschöpf hat man ganz schön viel Macht. Gute Karriereaussichten für einen bösen Magier wie Widukind. Aber Mafalda war schneller, schnappte sich das Ei und floh - bis in den Wald bei Eris Dorf. Wo sie Unterschlupf und Ruhe fand.
Bis jetzt.

Nur Eri kann den Drachen retten

Jetzt hat Widukind sie aufgespürt, jetzt wird der Drache bald schlüpfen. Mafalda vertraut deshalb Eri das Ei an. Sie soll es zu ihrer Schwester nach Lyra zu bringen, wo der kleine Drache in Sicherheit sein wird. Gnom Frappel kommt mit und so geht es in fliegender Hast quer durch die verschiedenen magischen Länder, verfolgt von Widukinds Maschinenwölfen und bedroht von seinen bösen Wettermächten. Aber die Gefährten sind gleichzeitig auch sehr beschützt: von Zauberkräften und guten Geistern. Einige Wesen schließen sich ihnen an, so dass nach und nach ein ganze Team unterwegs ist. Sie alle haben ihre eigene lustige, traurige, spannende Geschichte und erzählen sie auch, abends beim Rasten, denn die Reise ist lang und nicht an einem Tag zu schaffen. Zwar fiebert man mit, ob sie es schaffen, das Ei in Sicherheit zubringen, bevor das Drachenbaby schlüpft oder Widukind ihn in die Hände bekommt. Aber den Erlebnissen der Nebenfiguren hört man auch sehr gerne zu.

Gelesen ist die Geschichte sehr lebhaft und lebendig. Der Erzähltext ist erzählt, aber die Dialoge sind schon fast gespielt. Jeder Charakter hat seine Stimme, seinen Tonfall, so dass man kaum glauben kann, dass Julia Nachtmann die einziges Sprecherin ist. Auch das trägt natürlich dazu bei, dass man nicht aufhören kann, zuzuhören.

Fazit

Eine tolle märchenhafte Fantasy-Geschichte, ein bisschen altmodisch vielleicht, auch in den Geschlechterbildern, aber so war das damals eben. Ansonsten: trotz aller Dramatik sehr lustig, außer den Bösewichten sind alle Charaktere liebenswerte Figuren, die sehr süß und fürsorglich miteinander umgehen. Das Ganze ist außerdem toll gelesen und somit bietet "Eri und das Ei des Drachen" fünf Stunden allerbeste Unterhaltung für alle, die alt genug sind, ein bisschen Spannung auszuhalten.

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