100 kluge Köpfe

Erschienen: April 2020

Bibliographische Angaben

 Leonard Dupond (Illustrator)

Couch-Wertung:

92%
Idee
Bilder
Text

Idee

100 Personen der Wissenschaft werden mit ihrem wichtigsten Beitrag kurz, übersichtlich und unterhaltsam vorgestellt – da ist für jeden mindestens ein interessantes Thema dabei.

Bilder

Die Illustrationen sorgen für Orientierung und Abwechslung. Sie unterstützen und bereichern die Themen durch ihre plakative Zurückhaltung, die den Text gut in Bilder übersetzt.

Text

Die teilweise komplexen Themen sind mit wenigen Worten altersgerecht erläutert.

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Claudia Goldammer
Wissen macht Spaß

Buch-Rezension von Claudia Goldammer Mai 2020

Puh, in Zeiten, in denen alle mehr oder weniger vom Home-Schooling genervt sind, auch noch ein Buch vorstellen, in dem es um Wissen geht? Und dann auch noch aus dem scheinbar schwierigen Themengebiete MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)? – Ja, unbedingt und gerade weil so viele vom Home-Schooling genervt sind! Das einsame Bearbeiten von dutzenden Aufgabenblättern verleidet vielleicht manchem Kind gerade den sonst vorhandenen Wissensdurst. Doch es macht Spaß, Neues zu lernen, Dinge zu erfahren und die Welt zu entdecken. Wissen ist nicht dröge und langweilig, im Gegenteil. Denn viel zu wissen bedeutet, in einer bunten Welt zu leben, in einer Welt, die immer wieder neue Entdeckungen hervorbringt, die oft auch das eigene Leben beeinflussen und bereichern.

Wissen macht reich

Vieles von dem, was für uns heute selbstverständlich ist, existiert noch gar nicht so lange. Und es wurde erst entdeckt, weil es bereits vor vielen Jahrhunderten wissenshungrige Menschen gab, die erforschten, erkundeten und nicht eher ruhten, bis sie ein Geheimnis ergründet hatten. Der erste Telefonanruf, die erste Batterie, die erste Glühbirne – alles Meilensteine, die die Entwicklung unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussten und unser Leben bis heute prägen. Das vorliegende Buch gibt einen kurzen, übersichtlichen und unterhaltsamen Einblick in die bunte Welt der MINT-Wissenschaften und stellt in kurzen Portraits 100 Personen vor, die in den vergangenen Jahrhunderten einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag geleistet haben. Es sind bekannte Namen wie Galileo Galilei, Albert Einstein oder Marie Curie dabei, die sicherlich jedem Leser und jeder Leserin etwas sagen. Aber auch (vielleicht) unbekanntere Personen wie beispielsweise die Botanikerin Ynes Mexia oder der Arzt Edward Jenner werden mit ihren wichtigsten Entdeckungen kurz vorgestellt. Dabei reicht die thematische Bandbreite vom Vorläufer des ersten Computers über Beweise für das Aussterben der Dinosaurier bis hin zur Entdeckung der Blutgruppen.

Wissen ist bunt und kurzweilig

Zeitlich umspannt das Buch mehrere Jahrhunderte, beginnend mit Hippokrates, und reicht bis in die Gegenwart. Mittels Zeitstrahl ist diese Entwicklung am Ende des Buches übersichtlich dargestellt.
Natürlich sind die Themen komplex und nicht immer beim ersten Lesen zu verstehen. Aber das Autorenteam hat die Informationen auf die wichtigsten Fakten reduziert und erklärt die Entdeckungen und Phänomene in kindgerechter Sprache und gut nachvollziehbar. Die Seiten sind textlich sehr reduziert gehalten, so dass sich niemand durch zu viel Text abgeschreckt fühlt. Trotzdem ist die Tragweite der Entdeckungen greifbar. Falls doch ein Wort unverständlich sein sollte, ist es mit Sicherheit im alphabetischen Glossar am Ende des Buches gut erklärt.
Damit einem beim Lesen nicht doch wie Albert Einstein der Kopf raucht, sind die Seiten gut durch großformatige Illustrationen strukturiert, die ausreichend Orientierung bieten und dem ganzen Wissensberg etwas Leichtes und Spielerisches geben. Selbst, wer nicht lesen mag, wird an den Zeichnungen Freude haben und tatsächlich nebenbei doch die eine oder andere Information aufsaugen.

Fazit

Ein schönes Buch zum Stöbern und Entdecken aus der „MINT – Wissen gewinnt“-Reihe“, dass die (vielleicht verloren gegangene) Lust am Entdecken und Erforschen zumindest anstachelt.

 

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