Der Fluch des Phönix

Erschienen: Mai 2020

Bibliographische Angaben

Peter Kaempfe (Sprecher), Frauke Schneider (Illustrator), Maren Illinger (Übersetzeri)

Couch-Wertung:

89%
Idee
Text

Idee

Phönix und Co sind klassische Fantasywesen, aber immer wieder für neue gute Geschichten zu haben.

Text

Sehr beschreibender Sprachstil, wechselnde Perspektiven, angenehme Lesestimme, all das bringt das Kopfkino in Gang. Eine Freude, die Geschichte zu hören.

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Sigrid Tinz
Außerweltliche Abenteuer

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Jun 2020

Die Geschichte fängt gleich ziemlich dramatisch an: Der 12-jährige Zac erleidet eine Panikattacke, weil er seinen Vater nicht in dessen Büro antrifft; und dann einen schweren Asthma-Anfall, weil seine Zwillingsschwester Lou einen verletzten Waschbären mit nach Hause bringt, auf dessen Haare Zac allergisch reagiert. Zac hat viele Allergien, weswegen er fast nie vor die Tür geht, auch nicht zur Schule. Er war so etwas wie der Privatpatient seiner Mom. War – genau. Die Mutter ist vor einigen Wochen plötzlich gestorben. Zac hat sie gefunden. Seitdem leidet er unter Angstzuständen, dass auch dem Vater noch etwas zustoßen könnte. Der Vater, der sich vorher ohnehin selten um seine Kinder gekümmert hat, ist nun als Witwer komplett überfordert. Er kontaktiert Verwandtschaft der Mutter in England und verfrachtet die Zwillinge kurzerhand für die Sommerferien dorthin – gegen Lous und Zacs Willen. Die beiden sind sehr unterschiedlich und haben nicht das beste Verhältnis.

Von Chicago nach England aufs Land

Das Haus auf dem Land ist alt und verfallen, die Verwandtschaft, von denen die Mutter nie erzählt hatte, seltsam. Da ist ihr Bruder Konrad, der Tierarzt ist. Seine beiden Kinder: Penelope, die etwas jünger ist als die Zwillinge, und Olli, der etwas älter ist und immer schlechtgelaunt und gehässig. Zwei Tanten gibt es noch, Großtanten, um genau zu sein. Rowina und ihre Frau Merle. Besonders Merle ist eine wirklich nette Person, sie herzt und drückt und versorgt und bekocht die beiden, wie es nur geht.

Aber: Irgendwie hängen Geheimnisse in der Luft. Die Familie hält wohl Tiere, was die tierverrückte Lou freut. Aber es erzählt ihnen niemand etwas und alle geheimniskrämern herum. Ob die Tiere gefährlich sind? Oder selten? Oder krank? Lou und – trotz Allergien – auch Zac machen sich auf die Suche. Und landen tatsächlich in einem großen Stall, in dem Tiere leben. Aber keine normalen. Sondern Einhörner, Zentauren, Drachenbabys. Für die, das kommt dann nach und nach heraus, die Familie ihrer Mutter, seit ewigen Zeiten Wildhüter sind und denen sie auf ihrem Landsitz einen Rückzugsort eingerichtet hat.

Wildhüter mythischer Wesen

Weil die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Zwillinge erzählt wird, erfährt der Zuhörer auch immer nur das, was die beiden wissen. Und die bekommen die Infos eben immer nur häppchenweise. Wieso ist Rowina so erbost und besorgt, dass Zac und Lou da sind und die Tiere sehen können? Warum hat die Mutter ihnen nichts erzählt? Wo ist der mächtige Phönix? Warum reden alle immer von einem Fluch? Ist Zac auch gegen Drachen allergisch? Wie wird es weiter gehen und wie hängt alles mit allem zusammen ….

Und das ist immer erst noch der Anfang! Ziemlich schnell ist man nicht mehr in der Lage, die CD auszumachen. Sondern will weiterhören, mehr erfahren, erleben.

Der Sprecher Peter Kaempfe liest die Geschichte mit seiner tiefen ruhigen Stimme sehr angenehm, jede Person hat ihren eigenen Charakter und so ruhig und unprätentiös er liest, bringt er doch viel Leben und auch Humor in den Text.

Aber mehr wird nicht verraten. Denn die CD eignet sich gut auch für Erwachsen oder ältere Geschwister, zum Mithören. Jüngere Kinder, wenn sie die Geschichte alleine hören, sollten nicht allzu zart besaitet sein.

Fazit

Ein tolles Hörbuch mit vielen tollen Persönlichkeiten, denen man sich schnell nah und vertraut fühlt. Als wäre man auch Teil dieser verrückten Familie, deren Schicksal und Aufgabe es ist, Wildhüter für außerweltliche mythische Wesen zu sein. 8 Stunden am Stück und damit perfekt geeignet für lange Sommernachmittage oder Autofahrten

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